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Zum Ende der Seite springen TBurnA - Wut 2006 (VÖ 02.06.06)
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TBurnA - Wut 2006 (VÖ 02.06.06)
Habt ihr schon mitbekommen TBurnA released Anfang Juni eine Art Mixtape über Deep Groove. Quasi seine WUT DEMO platte ein gut aufgemotzt als vorreiter für sein ende des Jahres erscheinendes Album "Über den Wolken" ( VÖ:25.08 ). Das ding wird es überall zu kaufen geben, hab auch grad gesehen das man es auf amazon bereits vorbestellen kann (WERBUNG: losloslos)

Snippet dazu gibts auf:
www.t-burna.com

Tracklist:
1.Wut 2006
2.Besseres Leben
3.Helden
4.Trauer
5.T Baby
6.Tag X
7.Unsere Welt
8.Ohne das Glück
9.Aus dem Kopf
10.Komm her
11.Dream team
12.Herzlich
13.Willenstärke
14.Kleiner Engel
15.Heiliger Vater
16.Morgenstunden
17.Alcatraz
18.Die Träne


einige Tracks davon kennt man ja schon,
hier sein offizielles statement zu der Platte:

Zitat:
Also das Teil soll mehr als ein Mixtape gehandhabt werden, denn es ist so ne Art best of der letzten 3 Jahre! Wir dachten es wäre einfach zu Schade gewesen wenn wir Wut nicht richtig releasen würden , denn dafür war es meiner Meinung nach zu bombig. Nur wir haben dann überlegt, was könnten wir machen damit WUT 2006 auch interessant wird für die Leute die schon Wut gekauft haben? Lösung der Sache war halt das alte Album mit en paar neuen Tracks aufzufrischen und natürlich en neues Cover und und und !!Es sind also 5 komplett neue Tracks drauf auf dem Album die noch nie jemand zuvor gehört hat und halt en paar Tracks zusätzlich von "BOMBS OVER GERMANY"...


Falls ihr sonst noch Infos zu T-Burna wollt schaut euch auf seiner Website um bio kopiere ich mal rüber für die faulen unter euch wink

Zitat:

„Heute bin ich wieder clean und habe Angst vorm Leben, aber das Gute ist, ich habe keine Angst es zuzugeben. Ich bin stark geblieben und habe mich von dem Schlechten entfernt, hab von dem Schlechten gelernt und zuviel vom Schlechten geerbt.“
(Zitat aus „Aus dem Kopf“)


Die Attribute „Gangster“ „Straße“, „Hustle“ und „Flow“ werden momentan freizügig jedem angedichtet, der nur mal seinen Mund zu weit aufreißt. Egal ob es stimmt, was er erzählt, oder auch nicht. Ein wirklich ehrliches Meisterwerk schuf dagegen TBurnA mit seinem Album „Wut 2006“. Er hat es nicht nötig irgendetwas zu erfinden, sondern kann aus einem reichlichen Erfahrungsschatz zehren.

TBurnA propagiert keine Gewalt und verherrlicht auch keine Drogen in seinen Texten. Er hat mindestens so viel erlebt wie führende Rapper, die als Gangster bezeichnet werden. Er hat von der Straße und für sein Leben gelernt, denn sein Kopf sagt ihm, was richtig und was falsch ist. So berichtet er kritisch von seinen Erfahrungen mit Drogen und Gewalt. T BurnA wuchs in einem zerstörten Elternhaus auf und merkte bereits im Kindesalter, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. Schon früh stellten sich familiäre Probleme ein, nicht zuletzt durch den Tod seiner Mutter, den er im Alter von 13 Jahren zu verkraften hatte. Die HipHop-Initialzündung erfuhr er mit ein Jahr später. Westcoast-Sound von Ice Cube, Ice-T und Dr. Dre packten ihn. Sein erstes Rap-Album, 2Pacs „All Eyez On Me", entfachte seine Liebe endgültig. HipHop half ihm seine Probleme mit seiner alkoholkranken Mutter, die ihn im Kindesalter misshandelt hatte, und deren Tod zu verarbeiten.

Als aktiver Sprayer kam es oft zu Problemen mit den Gesetzeshütern und dem Staatsanwalt. Es dauert nicht lange und T BurnA fand sich im Jugendknast wieder. Kurze Zeit später wurde er wegen Drogenproblemen in die Psychiatrie eingewiesen. Er versuchte sich im Breakdance und begann eine Ausbildung als Verkäufer im Sport – und Textilbereich. Mit Beginn seiner Lehre nahm Burna immer regelmäßiger Drogen und lebte für einen Zeitraum von vier Jahren hin und wieder auf der Strasse. In dieser Zeit musste er sich irgendwie über Wasser halten, was schließlich zu einem Jugendarrest im Sommer 2000 führte. Dort schrieb er die ersten Lines seines Lebens. Als er wenig später bei einem Bekannten dessen selbst aufgenommen Tracks hörte, war er begeistert und zog es das erste Mal in Erwägung selbst zu rappen. Seit diesem Zeitpunkt war klar, dass Rap die Kunstform sein sollte, um seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen.

BurnA zieht einen Schlussstrich unter sein bisheriges Leben, als er die Mutter seiner Tochter Joana kennen lernt. Für sie hält er sich fortan von den kriminellen Einflüssen in seinem Leben fern. Als im Dezember 2002 schließlich seine Tochter geboren wird, stellt Joana neben der Musik den Mittelpunkt seines Lebens dar. 2003 trennt sich BurnA von deren Mum, die ihm aber trotzdem weiterhin zur Seite steht. In der Musik fährt er nun die ersten Erfolge ein. Sein Demo Album „Wut“ wird von der JUICE, dem größten europäischen HipHop-Magazin, als „Demo des Monats“ ausgezeichnet.

Doch die Vergangenheit holt BurnA wieder ein. Er leidet immer noch stark unter den Folgen seines früheren Drogenkonsums. Vor allem nachts muss er häufig spontane Zitteranfälle und körperliche Lähmungserscheinungen ertragen. Auf dem Album erzählt er in dem Stück „Aus dem Kopf“, wie es ihm in solchen Situationen geht und was er dann fühlt. Er war bereits kurz davor sich umzubringen und damit wieder einmal zu fliehen, doch er „nahm den Kampf auf, und schrieb diese Melodien“. Für Burna ist die Musik eine Ausdrucksform, um sich selbst zu finden und zu heilen, dementsprechend ist seine musikalische Philosophie weniger von Battlerap, den man aber trotzdem unter anderem in „Komm her“ hören kann, als von nachdenklichen Texten geprägt. Hier sind die Storys nicht ausgedacht, wie bei vielen anderen Künstlern, sie sind real und authentisch.

Mit dem knallharten Titeltrack „Wut 2006“ kann er heute seiner Mutter endlich das sagen, wozu er im Kindesalter noch nicht fähig war. Heute kann er darüber sprechen, weiß was sie ihm angetan hat und verurteilt es. Schon zu Beginn der Platte zeigt er trotz des sehr brisanten Themas seine Styles und Flows auf höchsten Niveau. „Tag X“ zeigt dann, dass ihn immer noch Ängste, Zweifel und Sorgen quälen, aber man merkt deutlich, dass er mit dem Schreiben sein Selbstbewusstsein und seine Kraft wieder gefunden hat. Er hat klare Vorstellungen, wo er hin will und ist nicht bereit, seine Ziele und Wünsche aufzugeben. Der Refrain von „Unsere Welt“ lautet: „Wir gehen weiter nach oben und pushen uns selbst / wir sind zum Scheitern geboren, doch wen juckt’s in der Welt / wo man Angst hat, vor der Flucht in sich selbst / gebrandmarkt bis zum Schluss, bis man fällt.“

Wenn man sich festlegen müsste, könnte man Paradebeispiele für Flow, Style und Story nennen. Das wäre zum einen „Tbaby (voll crazy)“, in dem er wirklich „crazy“ Stoff erzählt und Eminem-like spuckt, was das Zeug hält. Auch „Heiliger Vater“ ist dermaßen professionell gerappt, ideenreich und deep geschrieben, dass man sich in dem Stück verlieren kann und es einen zum Nachdenken animiert. Der Partysong „Morgenstunden“ und die humorvolle Psychiatrie-Ausreißer-Story „Alcatraz“ bringen die nötige Abwechslung und präsentieren einen Künstler, der nicht nur eine Art von Hörern bedienen kann.

Vielleicht lässt ihn das Leben manchmal im Regen stehen, aber er „wird seine eigene Schlacht lenken“. Er ist hungrig und hat einen starken Partner: „Rap hält ihn am Leben“. Dafür musste er lange mit sich selbst kämpfen. Selten hat man eine Platte gehört, die einen so mitreißt. Die Geschichten, die T BurnA erzählt, lassen nur erahnen, was er erlebt hat. Die Vergangenheit hat ihn zu dem Menschen gemacht, der er heute ist. Vieles würde er gerne streichen, aber das geht nun mal nicht. Umso wichtiger ist seine Zukunft. Sein Talent wird ihn da hinbringen, wo er es verdient hat zu stehen, und das ist ganz weit oben. Mit „Wut 2006“ hat er sich ein weiteres Mal bewiesen. Nun wird er auch euch hoffentlich überzeugen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von sEiLo: 12.04.2006 14:00.

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Könnte gut werden, hab schon einiges von dem gehört, hat auf jeden Fall was drauf der Kerl.
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