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Zum Ende der Seite springen Soul-J - Reflect-Ink
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Soul-J - Reflect-Ink


Release Date:
15. März 2006

Label:
Sonoblast

Tracklist:
01. Intro
02. The Battle
03. Early Morning
04. I Could Be
05. G.E’s Finest feat. Ol Dog
06. Nigel
07. Mista W.
08. The Friday Paper
09. Interlude
10. Litteral Concrete feat. Sonoblast
11. The Break In
12. Politic...tic..boom
13. Street Hop
14. T.V. Interlude
15. Bride of Frankenstein
16. The Fullest
17. Cold Winter
18. Reprazent

Review:
Der bisher noch recht unbekannte Rapper Soul-J aus New Jersey hat sich mit dem Schweizer Produzenten-Team Full One zusammen getan und veröffentlicht nun sein Debüt-Album.

Das obligatorische "Intro" startet sehr relaxt mit einem Wechsel von Raps und Scratches. Da es jedoch über vier Minuten dauert wird es auf Dauer recht langweilig und man muss sich schon fast überwinden, den nächsten Track abzuwarten. Falls man dies schafft, wird man aber gleich mit einem sehr freshen Beat in "The Battle" belohnt. Soul-J liefert hier eine ordentliche Performance ab, bei der insbesondere die Hook direkt ins Ohr und nicht wieder raus geht. Der nächste Titel ist Programm: "Early Morning" eignet sich wirklich ideal zum aufwachen wenn die Sonne durchs Fenster scheint. Dafür sorgt ein jazziger Beat und ein passendes Saxophon. Soul-J will in diesem Track in eine bessere Welt ohne Krankheit und Elend fliehen. Eine gute Kombo aus Bass-Gitarre und Drums lassen auch den nächsten Beat locker rollen und Soul-J philosophiert darüber, was er alles sein könnte. Alles dreht sich um den Satz "I Could Be". "G.E.'s Finest" featured Ol Dog und ist ebenfalls ein entspannter Track, der allerdings mit der Zeit etwas schlaucht, sodass man die Lust am Zuhören verliert. "Nigel" pumpt schon kräftiger und eine gepitchte Stimme in der Hook schafft eine angenehme Atmosphäre, die auch durch solide und lockere Flows entsteht. Kritik an George Bush und dessen Politik übt Soul-J anschließend in "Mista W" auf einem sehr coolen, gut nach vorne gehenden Beat. Durchaus ein hörenswerter Track. Über die schlechten Nachrichten, die man in der Zeitung liest, berichtet J in "The Friday Paper", einem gut aufgebauten Story-Track über diverse Schicksale und Missstände in der Welt. Im "Interlude" wechseln sich Scratches und Raps ab, was zwar fresher als im Intro kommt, aber trotzdem nichts Weltbewegendes darstellt. Auf "Literal Concrete" wird Sonoblast gefeatured, was uns französische Flows beschert, die mir nicht so zusagen. Alles in allem aber doch ein guter Track, der auch wieder gepitchte Stimmen im Beat auffährt, was mir gut gefällt. Etwas langweilig wird es wieder mit "The Breakin", da der Track so vor sich hin plätschert und eigentlich nur darauf wartet, zu Ende zu sein. Sehr freshe Cutz zu Beginn von "Politic...Tic...Boom" reißen den Hörer dann wieder aus dem Halbschlaf und eine bassgesteuerte Melodie unterlegt passend die Kritiken Soul-Js an Politikern und Politik. Mit "Street Hop" erklärt Soul-J seine Liebe zu HipHop auf einem wie gewohnt lässig daher kommenden Beat. "I’m stayin true to this game till my heart stops" fasst wohl den ganzen Track zusammen. Einblick in einen Abend vor der Glotze bekommen wir im "TV Interlude". Weiter geht’s mit "Bride Of Frankenstein", in dem wieder die Politik aufs Korn genommen wird. Auch hier hören wir jazzige Elemente auf einem gechillten Beat. "To The Fullest" gehört zu den weniger ansprechenden Tracks und zieht auch an mir vorbei, da einfach keine Stimmung aufkommt. Eine traurige Story wird in "Cold Winter" erzählt und von einem mit traurig klimperndem Klavier gespickten Beat gut untermalt. Mit "Reprazent" erreicht uns ein Highlight in Sachen Beats, da uns hier ein traumhaftes Vocal-Sample durch die Gehörgänge schwebt. Auch sonst schafft der Beat eine sehr positive Atmosphäre und Soul-J erzählt von seinen ersten Kontakten mit Rap und der damaligen Szene. Ein sehr guter Track zum Schluss.

Soul-J hat hier ein sehr lockeres Rap-Album abgeliefert, dass sich zum relaxen nach einem stressigen Tag sicher gut eignet. Allerdings kommt auch des Öfteren Langweile auf, da manche Tracks zu lässig sind und einfach die Power und Spritzigkeit fehlt. Wer also dick Party machen und abfeiern will, ist hier falsch. Für Leute, die gerne zuhören, wird hier aber durchaus was geboten.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


Redakteur:
Jate B


Bewertung der Hörer: (0 Bewertungen / 0 Ø)


Redakteur:
Jate B

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Sehr schöne Review! Werd mir das Album auf jeden Fall noch geben!
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Hmm...
Noch nie was von dem gehört, aber nach dem Kommentar von JadaOne muss ich wohl mal reinhören

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von w1cked: 24.07.2006 00:06.

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