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Zum Ende der Seite springen DJ Jones - In Jones We Trust
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DJ Jones - In Jones We Trust


Release Date:
16. Juni 2006

Label:
Gambit Entertainment / Groove Attack

Tracklist:
01. Intro
02. D-Flow - The Lightshow (feat. Party Arty)
03. 40 Cal – Freestyle (feat. Logic)
04. Kool Savas – Am Sack
05. Olli Banjo – In Jones we Trust
06. Fesseln der Wahrheit (FDW) – Ihr Stinkt
07. Jonesmann – Wilkommen auf dem Feld (feat. Real Jay)
08. Fesseln der Wahrheit (FDW) – Provinz
09. Pablow – Zu viele Lutscher im Game
10. Sinan – Hab gehört (feat. Dimi)
11. Lez Amour – No Questions
12. La Brigade – Change (Gambit Remix)
13. Casper – Klatschtüte
14. Tim Taylor – Abrissbirne
15. CAPUT – Die Caputte Sicht
16. Ercandize – Ruhrpott Assassin
17. Pablow – Ich fick dein Rap Boy
18. Fard – Es gibt nichts umsonst (feat. Snaga)
19. Fat Joe – On my Way (feat. Party Arty)
20. A.G. ( D.I.T.C.) – Leave the Game (feat. Party Arty)
21. Inspektah Deck & Cappadonna – Move unheard (feat. Joe Young)
22. RZA – Freestyle
23. Metaphysics – To get Mine (feat. Marlon B. (Söhne Mannheims))
24. Haak Mc – H.A.A.K
25. Phantom Black – Ice Grill
26. Lunafrow – Totem
27. D-Zet – Testosteron
28. Igor (Optic Rec.) – Dawaij
29. John (La Brigade) Braquage
30. Franky Kubrick – Es ist Deins
31. Dj Jones – Kingz on the 1210 (feat. Mr. Sinista)

Review:
Gambit Entertainment produzierte schon für namenhafte, internationale Stars wie Guru, Afu-Ra, der Dipset-Cliq oder dem Wu-Tang Clan. Auch sonst kann man von ihren Kontakten nur den Hut heben. Bis jetzt sorgte der Name der Jungs aus Kassel in der deutschen Rapublik meistens nur für Kopfschütteln. Vielleicht mangels ihrer eigenen Interesse an der schwachen Szene. Aufgrund der positiven Entwicklung der letzten Jahre entschloß man sich nun jedoch doch Fuss in der Deutschrapszene zu fassen. So schickt das Team um Kuma, Timo, Sergej ihre Produzenten DJ Jones und Bugi mit einem Mixtape auf den Markt, welches endgültig auch den Namen von Gambit in Deutschland binden soll.

Klassisch beginnt das Mixtape mit einem "Intro" welches einige Shoutouts und Cuts von Jones enthält. Außerdem begegnen wir Party Arty, der sofort mit seiner "The Light Show" einheizt. Der Brooklyn Spitter und Mitglied von den Ghetto Dwellaz zeigt deutlich was er drauf hat: Money, Honeys, Yayo und mit der Feststellung "i'm on the block and its ugly!" Aha, verstanden? Ok, weiter geht es mit einem prominenteren "Freestyle" von Diplomats 40 Cal., der wie immer mit Hilfe von Logic, über die Machenschaften seiner Schnellfeuerwaffen und anderen materialistischen Dingen des Lebens erzählt. Savas zeigt, dass er immer noch der Alte sein kann. "Am Sack" wurde komplett von Jones produziert und ist ganz typisch für Savas ein schwerer Battle-Brecher. "Ich mach Party wie ein Pibull auf einem Kinderspielplatz!" Nur eine der wahnsinnigen Lines von Savas. Wenn es um den besten Flow in Deutschland geht, fällt oft der Name Banjo. Und auch hier zeigt er mit "In Jones We Trust" warum das so ist. An alle die es nicht verstehen können, zeigt er warum er Hip-Hop mit seinem Leben gleichsetzt. Nun folgt die Crew des ehrenwerten DJ Jones, Fesseln der Wahrheit. "Ihr stinkt" schlimmer als die dreckisten Huren", beantwortet die Frage warum ein Weltfriede nicht möglich ist. Leider so sehr nuschelig, dass man mindestens zehnmal reinhören muss, um irgendwas zu verstehen! "In dein Mund" produziert vom letzten Bozz Signing Benny Blanco und DJ Jones, ist bekanntlich vom gleichnamigen Jonesmann-Mixtape entnommen. Ein typischer Representer. Allerdings wundert es auch keinen, dass dieser Song es wahrscheinlich nicht auf das letzte Album von ihm geschafft hat. Sein Bruder Real Jay scheint ihm auf dieser Nummer schlichtweg den Rang abzulaufen. Normalerweise kennt man das eigentlich besser. Anschließend bekommen wir den zweiten Song von den Kasslern Fesseln der Wahrheit. Insider und aus Kassel stammende Jungs wird der Track schon von dem gleichnamigen Kurzfilm "Provinz" bekannt sein, wo die Crew ebenfalls zu sehen ist und den Titeltrack ausmacht. Wie man sich denken kann, handelt er von der Streetlife in ihrem Viertel. Auch hier wieder eine schwache Umsetzung aufgrund der Aussprache. Schade, würde man das noch verbessern, dann würde sicherlich einiges mehr von ihnen überregional zu hören sein. Auf Timbaland's "Put You On The Game" versucht sich Pablow a.k.a. Picasso, auch ein Kassler-Jüngling, der schon mit Größen wie Planet Asia, Gang Starr, Afu-Ra und Azad tourte. "Viele Lutscher im Game" beklagt sich über die zu vielen Wannabe's in der Szene. Vorsicht bei der nächsten Nummer könnten euch die Nackenhaare auf Sinan's "Hab gehört" zu Berge stehen. Das hier beweist warum man es als Schande bezeichnen kann, Sinan mit Savas' Namen musikalisch in Einklang zu bringen. Ein simpler, unterdurchschnittlicher Track, der noch nicht mal gegen viele Forentracks eine geringe Chance hat. Lez Amour mit "No question" ist zwar keine Fat Joe Kopie wie er es so dahin stellt, aber auch nicht mehr als durchschnittliche Kost. Dann folgt "Cange", ein Gambit-Remix, der französischen Crew La Brigade. Mit meinem Schulfranzösisch bekomm ich aber auch nur richtig mit, dass es ordentlich kracht. Einen South-Track bekommen wir von Casper mit "Klatschtüte" zu hören. Bekanntermaßen hat er eine gewöhnungsbedürftige Stimme, doch bei solchen Sachen weiß man einfach warum deutscher Rap nicht im Club gespielt werden kann. Der oft mit Curse verglichene Tim Taylor haut noch mal ein paar Lines mit seiner "Abrissbirne" raus, bis Caput mit "Caputter Sicht" ein paar Bars droppt. Weiter bekommen wir wieder die Beziehung zwischen Optik und Gambit zu spüren. Wie Ercandize selbst vorgibt auf einem Bomben-Beat, so rappt auch der "Ruhrpott Assassin" über die noch werdende Macht aus Westwestdeutschland. So geht es auch mit den Pottdogz weiter Snaga & Fard erzählen uns auf "Es gibt nichts umsonst" wie sie im 10-Jahres-Plan alle schwulen Rapper vernichten wollen, wohl bemerkt mit einigen netten Metaphern. Schließlich wird die deutsche Szene ein wenig außen vorgelassen. Der dicke Joe im Gepäck mit Party Arty verdeutlichen ihren Weg. "On My Way" beinhaltet einen schwachen Fat Joe, den Arty gerade noch so aus der Scheiße zieht. Auch bei "Leave The Game" ist dieser wieder dabei um seinen D.I.T.C. Kollegen A.G. zu unterstützen. Interessant ist hierbei die Info, dass dieser Track in einem Studio in der West-Bronx aufgenommen worden ist, wo früher der legendäre Big L (R.I.P.) allzu oft am Start war. "Inspectah Deck aka the gladiator Maximus from New York to Berlin." Ja richtig gehört auch Wu-Vertreter sind hier an Bord. "Move Unheard" basiert dabei auf einem Beat vom motherfuckin' (O-Ton Deck) Bugi und ist ein Representer, welcher sogar auch ein paar Wörter über Deutschland verliert. Abgerundet wird der Besuch mit einem 30-Sekündigen "Freestyle" vom Wu-Oberhaupt RZA. Ein Stück von den Söhnen Mannheim's ist ebenfalls zu hören. Reggae-Sänger Marlon B. und Rapper Metaphysics stimmen mit "To Get Mine" auf das bald erscheinende Solo-Album von Marlon ein. HAAK MC's derbe Stimme auf phreQuincy's Beat ist auf "H.A.A.K" ein kleines Introducing seinerseits. Phantom Black kann mit seinem Party Breaker "Ice Grill" ebenfalls überzeugen. "Auf Totem" bekommen wir noch mal den psychischen Lunafrow. "Wann ihr es immer wollt, kicke ich es sick." Einen erneuten Ausschnitt aus dem Film "Provinz" bekommen wir auf D-Zet's Track "Testoteron" zu hören. Wie schon gesagt die Mitglieder von den Fesseln der Wahrheit haben was instinktives. Optik's russischer Bär Igor, fordert mit "Dawaij" seine russischen Brüder auf das Game mit ihm zu übernehmen. Zum Schluss bekommen wir die heftigste Nummer zu hören. Karibik Frank spiegelt mit "Es ist deins" eine misslungene Lebensphase, verbunden mit Pech und Lügen. Message hier: Das Leben ist nicht fair und dennoch kann man es meistens irgendwie ändern.

Ho, Ho, Ho... Alles was Rang und Namen hat oder besser gesagt, alles was vielleicht mal einen Namen haben könnte, gibt es hier zu hören. Regionale Talente oder auch internationale. Klar, dass es auf fast 90 Minuten Ausfälle gibt. Doch spätestens jetzt sollte jedem der Name Gambit-Entertainment im Kopf den Schalter umdrehen. Respekt an die ganzen gesammelten Connections, insbesondere zu den New York Künstlern. Die Beats von DJ Jones und Bugi sind allemal erste Liga tauglich, nur schade, dass vielleicht für meinen Geschmack noch ein bisschen zu wenig aus eigener Hand produziert worden ist. Aber macht euch gefasst, Gambit wird schon bald das hiesige Game im Sturzflug übernehmen. Watch out and stay tuned!

Bewertung: (3,5 von 5 Kronen)


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Asimero

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Das ein Release den ich mir unbedingt anhören wollte, aber irgendwie an mir vorbeigegangen ist, da... naja...

Wird nachgeholt sobald die Jungs aus New York zurück sind smile
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Zitat:
Original von Ben
Das ein Release den ich mir unbedingt anhören wollte, aber irgendwie an mir vorbeigegangen ist, da... naja...

Wird nachgeholt sobald die Jungs aus New York zurück sind smile

Japp hängt wohl damit zusammen, dass das Tape 5 mal verschoben worden ist. :rolleyes:

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Sind ein paar gute Tracks bei,wie die Beiträge von Savas und Banjo.
Wertung geht in Ordnung wie ich finde.Und du hast die Review auch so geschrieben wie ich die CD empfinde
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Da muss ich auch nochmal reinhören, aber ich weiß gar nicht wo ich das Geld alles hernehmen soll. Ok das Teil ist schon länger raus, aber es gibt momentan einfach zu viele interessante Sachen Misstrauisch
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