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Zum Ende der Seite springen Swollen Members - Black Magic
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Swollen Members - Black Magic


Release Date:
17. September 2006

Label:
Battle Axe Records / TVT Records

Tracklist:
01. Intro
02. Blackout
03. Swampwater (Feat. Phil da Agony & Planet Asia)
04. Still Rock
05. Press Forward Interlude
06. Grind (Feat. Moka Only)
07. Torture (Feat. Casual)
08. Deadly (Feat. Evidence)
09. Weight (Feat. Ghostface & Alchemist)
10. Prisoner Of Doom
11. Heart
12. Too Hot
13. Dark Clouds (Feat. Evidence)
14. Piano Prelude
15. Massacre
16. Go To Sleep
17. Sinister (Feat. Jacken)
18. Dynamite (Feat. Mr. Vegas)
19. Put Me On (Feat. Everlast)
20. Black Magic
21. Brothers

Review:
Das kanadische Rap-Trio Swollen Members, bestehend aus den MC's MadChild und Prevail, sowie Producer Rob the Viking veröffentlichte am 17. September diesen Jahres ihr fünftes Studio-Album "Black Magic" über Madchild's Label Battle Axe Records. Nach der 2004er LP "Heavy", die von Kritikern zerrissen wurde, sind die Erwartungen groß. Laut eigenen Aussagen wollen die Members zurück zu dem düsteren Sound ihrer Anfangszeit. Die beeindruckende Feature-Liste lässt auf Gutes hoffen.

Das "Ich leg das Tape ins Deck und drücke auf Play" – "Intro" mit Fanscharen die "Swollen, Swollen, Swollen" brüllen, vermittelt etwas Gänsehaut-Feeling und bildet einen gelungenen Einstieg. Der von Kemo und Rob the Viking produzierte Track "Blackout" ist eine der vielen Uptempo-Nummern. Prev und Mad Child flowen gewohnt souverän. Der Beat wirkt etwas unausgereift. Live würde der Track rocken, aber nicht in der Heimanlage. "Swamp Water" featured Strong Arm Steady Spitter Phil the Agony und Cali Agent Planet Asia und war bereits als B-Seite der ersten Single zu hören. Den Beat liefert Evidence. Ein wahres Brett mit einem perfekt geflipten Panflöten-Sample. Alle MC's liefern solide Verse ab. Abgerundet wird das Ganze mit 1A Cuts von DJ Revolution. Sureshot! Kemo zum zweiten schraubte den Beat für "Pressure". Eine weiterer durschnittlicher Uptempo-Party-Track ohne große Highlights, gefolgt vom noch belangloseren "Press Forward Interlude". Für "Grind" haben SM ihren Ex-Mitstreiter Moka Only mit ins Boot geholt, der hier ein Gesangs-Chorus beisteuert. Der Rob the Viking Beat untermalt die Lyrics perfekt und zeigt Rob's Vorliebe für strange Synthie Sounds. "Torture" ist ein wahre Tortur für die Ohren. Der Beat nervt schon nach kurzer Zeit und auch Lyric-technisch wird hier nichts Besonderes geboten. Die von Hieroglyphic-Member Casual gehustete Hook geht unter und reiht sich leider ebenfalls in der untersten Klasse ein. So tödlich wie auf "So Deadly" hat man die Members lange nicht gehört. Hier wird represented was das Zeug hält. Evidence an den Boards und am Mic verleiht diesem Track seine unverwechselbare Handschrift. Schwergewichtig geht es auf "Weight" zu. Der erste Track der an die alten Zeiten erinnert. Ein kompromissloses Alchemist-Brett über welches Ghostface Killah, Prevail, MadChild und Mr.ALC selbst ihr Können beweisen. Einer der wenigen, aber gerngesehnen Auftritte von Alchemist als MC, der hier neben Ghostface den besten Part abliefert. Nun wird man von einer netten Frauenstimme aufgefordert das Tape umzudrehen und sich Seite 2 anzuhören. Nettes Gimmick. Swollen Members sind "Prisoners of Doom" und verdeutlichen diese Tatsache mit sehr düsteren Lyrics. Der Piano-Beat kommt sehr dramatisch, und verschmilzt mit den Stimmen der Mcees. "You got to be real and you got to have" "Heart". Oldschoolige Drumloops, schönes Streicher-Sample. S&M in Bestform, verschachtelte Flows und Wortspielereien in Masse. Ein Trommelwirbel lässt uns dann wissen: Es ist "Too hot". Partyorientierter Track mit Cuts von DJ Babu, der wieder mal beweißt, dass der Beat Junkie einer der Besten in seinem Handwerk ist. Rockt! Wieder einmal ist es Evidence, der mit seinem Beat und seinem tiefgehenden Part alte Zeiten aufleben lässt. Er und MadChild erzählen von den schlechten Zeiten im Leben, auf die wieder Gute folgen. "Dark Clouds" verdunkeln den Himmel, doch am Ende scheint wieder die Sonne. Bis jetzt der beste Track des Albums. "Ritual" ist ein weiteres langweiliges Interlude. "Massacre", ein weiterer Versuch in dunkle Welten abzutauchen, vergebens. Die Lyrics sind zwar gewohnt düster und bedrohlich. Der Beat von Chris Gestrin und Rob the Viking allerdings wirkt eher kramphaft als dark. Barbie Hatch, eine mir unbekannte Sängerin, singt die Hook auf "Go To Sleep". Kranke Drum Arrangements und seltsame Synthie Sounds begleiten die beiden Mcees, die hier ihre Liebe für das weibliche Geschlecht verdeutlichen. Back in the time of Bad Dreams. "Sinister" boosted einen sehr bösen Beat, strange wie in alten Tagen. Gefeatured wird hier Psycho Realm Mitglied und La Coka Nostra Affiliate Sick Jacken, der eine gute Hook und sehr schöne 16 Bars beisteuert. "Dynamite" kommt verdammt Reggaeton mäßig und featured, zu allem Überfluss, mit Mr. Vegas einen Reggaesänger der nervigen Sorte. Daddy Yankee lässt grüßen. Sehr chillig fließt "Put Me On" durch die Boxen. Evidence am Beat. Eingespielte Keys und Gitarren tun ihr Übriges zum smoothen Groove dieses Tracks. Whit E. Ford a.k.a. Everlast und Moka Only runden mit ihren Gesangseinlagen wunderbar ab. Ein sehr gelungenes Zusammenspiel aus BarMusik und Boombap HipHop. "Black Magic" dümpelt so dahin. Nices Sample, stimmige Vocals. Vom Titeltrack hätte man aber mehr erwarten können. Das Prevail und MadChild wie Brüder sind, stellen sie auf "Brothers" klar. Gänsehaut-Track mit einem schönen Beat, der mit ein Paar unterschwelligen Vocal-Samples sehr entspannt aber nicht langweilig wirkt.

Die Erwartungen waren hoch. Leider wurden sie in meinen Augen nicht erfüllt. Die Rückkehr zum alten Sound ist gescheitert. Auch wenn es in einigen Tracks gute Ansätze gibt, ist Evidence der einzige der hier wirklich überzeugen kann und das Album mit seinen Beiträgen aufwertet. Die eingeschworenen Fans werden sicher Gefallen an dieser Platte finden. Ob das Album allerdings neue Fans begeistern kann ist ungewiss.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (2 Bewertungen / 3.25 Ø)


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Also ich finds garnich schlecht aber sicher kein classic für lange zeiten

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Naja ich hab es ja schon bei meinen Flops gepostet. Ich find es scheisse. Ausser "Weight", der ist hammer, der Track
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Zitat:
Original von straight Line
Also ich finds garnich schlecht aber sicher kein classic für lange zeiten

3.5 von mir

Yo seh ich auch so. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Album, aber zu nen Klassiker fehlt schon noch einiges. Tracks wie z.B. Grind oder Pressure sind doch coole Dinger, ich den Hernn Sp!t da nicht verstehen ablehnen
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Ich find es eigentlich durchweg richtig cool. Es brennt mir jetzt nich den Kopf vom Hals, aber mir "Dark Clouds" oder "Grind" z.B. beinhaltet die Platte Tracks die immernoch endlos am feiern bin!
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Ich mag die LP! Pressure, Weight, Too hot und vorallem Dark Clouds sehe ich als Favorite. 3,5/5. Just good music

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