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Zum Ende der Seite springen Kelis - Kelis Was Here
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Kelis - Kelis Was Here


Release Date:
08. September 2006

Label:
Virgin (EMI Music)

Tracklist:
01. Intro
02. Blindfold Me - (feat. Nas)
03. Bossy - (feat. Too $hort)
04. Fire - (feat. Spragga)
05. I Don't Think So
06. Weekend
07. Trilogy
08. Appreciate Me
09. Till The Wheels Fall Off
10. Handful
11. Aww Shit - (feat. Smoke)
12. What's That Right There
13. Circus
14. Lil Star - (feat. Cee-Lo)
15. Like You
16. Living Proof
17. Goodbyes
18. Have A Nice Day

Review:
Kelis, bekannt geworden durch die Line "I hate you so much right now" (Track "Caught Out There"), veröffentlichte mit "Was Here" nun ihr neues und mittlerweils viertes Album. Produziert wurde der Longplayer unter anderem von Will.I.Am, Cee-Lo und Scott Storch, die Neptunes haben dieses Mal keinen Beitrag geliefert. Dennoch zeigen die 18 Tracks eine facettenreiche Künstlerin, die sich als Featuregäste ihren Ehemann Nas, Too $hort, Spragga, Smoke und Ce-Lo geladen hat.

Die Platte startet mit einem sehr souligen "Intro". Kelis beeindruckt mit ihrer Stimme, die sehr gut mit dem leisen Beat harmoniert. Es kommen die ersten Gänsehautgefühle und Kelis wirkt glaubhaft wenn sie sagt: "Your children babys will know that Kelis was here". "Blindfold Me" transportiert pure Energie durch den Lautsprecher. Man möchte eigentlich nur noch aufstehen und bis zur Extase tanzen. Eigentlich unpassend, denn der Titel bedeutet soviel, wie jemandem die Augen zu verbinden. Gut dass sie sich dazu ihren Ehemann eingeladen hat, auch deshalb weil Nas' Rapeinlage dem Song einen ruhigen Ausgleich gibt. Mit Too $hort geht es in "Bossy" weiter, der Track wurde bereits als Single ausgekoppelt und dürfte daher dem ein oder anderen bereits bekannt sein. Die Künstlerin zeigt sich selbstbewusst. "I'm bossy / I'm the one y'all love to hate / I'm the chick that's raised the stakes". Auch zu "Fire" hat sich Kelis einen Gast eingeladen. Spragga sorgt für Dancehall-Vibes und passend zu dieser Grundstimmung geht es auch inhaltlich ums Tanzen. Mit "I Don't Think So" präsentiert sich die Frau aus Harlem zum ersten Mal alleine. Das Instrumental ist sehr rockig, der Text relativ einseitig. Zum größten Anteil besteht das Lied aus der Hook: "You think you might have a chance / I Don't Think So / You're tellin' me to be nice / I Don't Think So / You wanna get in my pants / I Don't Think So / I Don't Think So / I Don't Think So". Ihre Pläne für das "Weekend" scheinen auch nicht wesentlich ausgereifter. So präsentiert sie uns auch hier wieder einen Text, der sich zu oft zu wiederholen scheint – aber immerhin geht es ums Feiern. "I know what we can do on the weekend / baby we can party all night". Das Instrumental hingegen ist experimentierfreudig. R'n'B-Vibes werden mit elektronischen Gesangseinlagen kombiniert. Leider entsteht daraus aber kein harmonisches Gesamtsbild. In "Trilogy" hebt die Sängerin ab zu einem "ride in outer space". Soulig geht es dann wieder in "Appreciate Me" zur Sache. Die Hook im Chorgesang bestärkt das Soul-Feeling. "Don't take my kindness for weakness – appreciate me". Ich glaube mit dieser Stimme braucht Kelis darum nicht zwei Mal zu bitten. Diese Klänge öffnen die Herzen und lassen den letzten Kritiker niederknien. Zur Abwechslung gibt es in "Till The Wheels Fall Off" rockigere Töne und lyrisch tritt Kelis das Gaspedal durch. "Pedal to the floor / We gonna move / Movin' fast hit the gas". Ihre ersten Verse kickt die 27-jährige auf "Handful" und auch hier hat sie ein schnelles Auto dabei. "Hear me beating down the block with my grey Porsche Cayenne / Gotta be hot red like cayenne". Als nächster Gast kommt Smoke in "Aww Shit" zum Einsatz. In ihrem Text betont Kelis noch einmal, dass sie sich auf kein Genre festlegen lässt: "I'm a rock, hip hop, pop star". Ansich kommt der Song sehr smooth rüber, störend wirken jedoch die eingebauten Hall-Effekte, die zu künstlich wirken. Ein weiterer Track, der hauptsächlich vom Chrous lebt ist "What's That Right There". Der Song ist zwar keineswegs schlecht, jedoch etwas einseitig. Inhaltsreicher geht es da schon in "Circus" zu. Begleitet von einem ruhige Beat erzählt Kelis vom harten Musikgeschäft in dem viele ihre Identität aufgeben um etwas zu sein, dass sie in Wirklichkeit gar nicht sind: "Come join our circus where we all wear masks / Lying while our fans are expected to last / Could it be that the jig is on us? / Masquerading like we are the one / Can you blame us? / It started as fun / Didn't know that the game must be won / Sorry". In "Lil Star" greift sie auch etwas deepere Inhalte auf und beschwört: "There's nothin spezial about me / I am just a little star / if you try to reach out and touch me / you see I am not really that far". Mit sanften Klängen wird in "Like You" ein kleiner Einblick in das Gefühlsleben gewährt. "Your appearance turn me on / Your natural self its really coming off strong / There's not to many dudes that catch my eyes / But if you stick around I give you a slice of the pie". Als eine Art Danksagung kann "Living Proof" verstanden werden. Kelis erzählt wie sie von einer Person in einer schweren Zeit aufgefangen wurde. "You lift me up in the sky / don't let me fall / just pushed me up higher and higher / you may not believe but I am living proof / open up your heart and love will come to you". "Goodbyes" wird von einem schönen Instrumental begleitet, das mit einem Klavier eingeleitet wird. Das Liebeslied erzählt davon wie schmerzhaft es ist, wenn man nicht genügend Zeit mit seinem Liebsten hat. "Hello, Goodbyes, just told so right / Said I love ya, I want ya / Don't wanna make ya mad / Well I'm comin' home anyway". Der letzte Track kommt mit "Have A Nice Day" und erklärt eventuell, wieso nicht so viele inhaltsreiche Tracks auf dem Album zu finden sind und wieso Kelis keine schmerzvollen Lieder aufgenommen hat. Sie ist glücklich, sie hat nichts skandalöses zu erzählen, keine Schmerzen die sie verarbeiten müsste. Eigentlich kann man sich für sie freuen...

Dass Kelis vielseitig ist und sich nicht einem Stil verschrieben hat, dürfte klar sein. Ihre soulige Nummern lösen beim Anhören die meisten Gefühle aus. Wie sie in ihrem letzten Track klarmacht, besteht dieses Album vor allem aus Musik, weniger aus Inhalten. Diese mögen wiederum einige Hörer vermissen. Da aber wirklich kein Track gleich klingt und Kelis in einigen Tracks ihre Stimme wunderbar zu präsentieren weiß, sollte man doch zumindest mal reingehört haben.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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Redakteur:
reimxzess

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Rang: R4F | Admin
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Stimmung: nachdenklich
Herkunft: Hauenstein (Pfalz)
Fav. Artist: Ras Kass, Redman, IDE, Mach, Skiba, Vast Aire
Fav. Crew: AOTP, Wu-Tang, Killarmy, JMT, C&J, Liks
Fav. Producer: Shuko, Dilla, Kanye, Connect, MF, Snowgoons, El-P
Fav. CD: Enter The Wu-Tang (36 Chambers)
Lieblingsfilm: Pulp Fiction, HdR, Kill Bill, Fight Club, Beach

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User Beitrag:

Ich hab das Album leider nicht ganz hören können und kenne daher leider auch nur wenige Tracks. Aber das was ich bisher gehört habe klang ziemlich interessant. Zur Bewertung kann ich deshalb leider nicht so viel sagen.
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Momentaner Lieblingssong: IDE feat. Alucard - Never (Prod. by DJ Connect)

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