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Zum Ende der Seite springen Gwen Stefani - The Sweet Escape
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Gwen Stefani - The Sweet Escape


Release Date:
01. Dezember 2006

Label:
Interscope (Universal)

Tracklist:
01. Wind It Up - (Prod. by The Neptunes)
02. The Sweet Escape - feat. Akon (Prod. by Akon)
03. Orange County Girl - (Prod. by The Neptunes)
04. Early Winter - (Prod. by Nellee Hopper)
05. Now That You Got It - (Prod. by Swizz Beatz)
06. 4 In The Morning - (Prod. by Tony Kanal)
07. Yummy - feat. Pharrell (Prod. by The Neptunes)
08. Fluorescent - (Prod. by Tony Kanal)
09. Breakin' Up - (Prod. by The Neptunes)
10. Don't Get It Twisted - (Prod. by Tony Kanal)
11. U Started It - (Prod. by The Neptunes)
12. Wonderful Life - (Prod. by Nellee Hopper)
13. Wind It Up (Harajuku Lovers Live Version)

Review:
Nach dem Selbstmord des Bandgründers John Spence, übernahm Gwendolyn Renée Stefani im Jahre 1988 die Rolle der Frontfrau und Bandleaderin der Gruppe No Doubt. Ihren internationalen Durchbruch feierte Gwen Stefani allerdings 1995 mit dem Song "Don't Speak", bevor sie sich Ende der 90er Jahre dann parallel zu No Doubt auch ihrer Solo-Karriere widmete. Dabei kam es unter anderem auch zu Kollabos mit Leuten wie Moby, Eve, Slim Thug oder Pharrel Williams. Letzterer produzierte unter anderem auch den Song "Hollaback Girl" (DE 3 / US 1 / AUS 1) aus Gwen's Solo-Debüt "Love. Angel. Music. Baby.", welches bis heute über 8 Millionen Mal verkauft wurde. Nun, knapp zwei Jahre später, erscheint am 01. Dezember über Interscope Records (Universal Music) ihr neues Solo-Album mit dem Titel "The Sweet Escape".

Eröffnet wird die Platte von dem Song "Wind It Up", der von den Neptunes produziert wurde und am 08. Dezember als erste Single ausgekoppelt werden soll. Wie man es schon von Gwen's eigensinnigem Kleidungsstil gewöhnt ist, legt die Sängerin auch musikalisch einen sehr eigenen Stil vor und beschehrt uns eine außergewöhnliche Komposition aus traditionellen Sounds in Verbindung mit Elementen der klassischen Musik und verschiedenen Jodel-Einlagen. Für den Titeltrack "The Sweet Escape" hat sich Gwen Stefani Unterstützung in Form von Akon geladen, der neben seiner Produktion auch in der Hook vertreten ist. Ein gelungener, wenn auch sehr kommerzieller Track, in dem Gwen versucht ihre eigene kleine Welt zu schaffen, in der sie ihre Gefühle ausleben kann. "Orange County Girl" wurde ebenfalls von den Neptunes produziert und gibt Gwen die Möglichkeit sich selbst zu präsentieren und ihrer Liebe zur Musik Ausdruck zu verleihen. Hinter "Early Winter" verbirgt sich ein sehr trauriger und gefühlvoller Song aus der Beatschmiede von Nellee Hopper. Geprägt von Enttäuschung und den Gedanken an das Ende einer Beziehung schüttet Gwen ihrem imaginären Gesprächspartner ihr Herz aus und lässt diesen wissen, was er mit seinem Fehlverhalten angerichtet hat. Auch wenn der genaue Grund verborgen bleibt und sich dieser Track fernab von Rap bewegt, für mich das bisherige Highlight dieser Platte "And now with the following collection of the swizzy sounds..." startet "Now That You Got It". Wie das Intro bereits vermuten lässt stand dafür niemand geringerer als Swizz Beatz hinter den Reglern. Leider ist dies noch keine Garantie für einen Hit, so klingt der Track selbst ein wenig Charakterlos und fängt nach kurzer Zeit stark zu nerven an. Das genau Gegenteil hören wir um "4 In The Morning", denn selbst um diese Zeit scheint Gwen in einem extrem melodischen Liebestrack das komplette Potenzial ihrer Stimme nutzen zu können und liefert ein weiteres Highlight. "Yummy" von und mit Pharrell Williams errinert vom Grundaufbau stark an "Hollaback Girl", wurde aber im Gesamtkonzept mit etlichen weiteren musikalischen Elementen aufgewertet. Trotz des experimentellen Aufbaus zeigt sich das Endprodukt dennoch erwachsen und kann sich durchaus hören lassen. Lediglich manche Effekte und Samples wirken im ersten Moment etwas abschreckend. Beendet wird der Song von einem dramatischen, einminütigen Instrumental, bestehend aus mechanischen und elektronischen Klängen die zu einem eindrucksvollen Orchester verschmelzen und eindrucksvoll Pharell's Talent unter Beweis stellen. Der Liebestrack "Fluorescent" besticht durch die tadellosen Gesänge von Gwen in Verbindung mit dem stimmungsvollen Beat von Tony Kanal, der hier einen großen Teil zur Atmosphäre beiträgt. Das wütende "Breakin' Up" ist ein weiteres Highlight dieser Platte, was nicht zuletzt an dem heftigen Beat der Neptunes liegt. Lyrisch nicht unbedingt tiefgreifend, geht es hier um die technischen Komplikation während eines Telefongesprächs. Der nächste Hammer folgt mit "Don't Get It Twisted"... ",don't get clever. This is the most craziest shit ever." - Eine gelungene Mischung aus Drum'n Bass, Zirkusmelodie und Rapsong. "U Start It", eine weitere Produktion der Neptunes, besticht durch soulige Vocals und der lyrischen Umsetzung eines Streits, für den sich Gwen nun schuldig bekennt. Den eigentlichen Abschluß der Platte bildet der UpTempo-Song "Wonderful Life", gefolgt von einer Live-Version zu "Wind It Up (Harajuku Lovers Live Version)", die im Zuge der Harajuku Lovers Tour aufgenommen wurde.

Wenn man diese Platte in den Händen halt muss man sich bewusst machen, dass Gwen in erster Linie Sängerin ist und ihr Sprechgesang nicht wirklich als Rap bezeichnet werden sollte. Hört man das Album an einem Stück durch, so erzählt jeder Track eine Geschichte, während sich im Kontext alle einzelnen Tracks zu einer einzigen großen Geschichte zusammenfügen. Dieser Geschichte merkt man deutlich an, dass Pharrell Williams stark in das Projekt involviert war und dem Longplayer auch irgendwo seinen Stempel aufgedrückt hat, was aber auf keinen Fall Gwen's eigenen Stil, der die Platte deutlich dominiert, überzeichnet. Weiterhin sollte man anmerken, dass Gwen ihr Handwerk versteht und ihre Stimme perfekt einzusetzen weiß. Die investierte Experimentierfreudigkeit und Kreativität, mit der an diesem Album gearbeitet wurde, hat sich ebenfalls ausgezahlt. Insgesamt ein gelungenes Stück Musik, das sich trotz seiner "kommerziellen" Elemente deutlich von anderen Mainstream-Projekten abhebt.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (2 Bewertungen / 3 Ø)


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Ben
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Original von Jate B
Alter die sieht ja auf dem Cover wie eine per PC erstellte Figur aus, das is echt krank wie die Leute heutzutage künstlich verschönert werden, das sieht echt nicht mehr natürlich aus.

"Verschönert" kann man das schon nich mehr nennen. wink

Naja, fand die Singles bis jetzt immer nett, aber nix überderbes. Nich so mein Fall. Ich steh auch nich auf R'n'B-Pop, auch wenn sie da sicherlich die Beste ist. wink

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Zitat:
Original von Jate B
Alter die sieht ja auf dem Cover wie eine per PC erstellte Figur aus, das is echt krank wie die Leute heutzutage künstlich verschönert werden, das sieht echt nicht mehr natürlich aus.

Ist sehr stark digital bearbeitet. Das ist mMn auch schon übelst übertrieben.
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Momentaner Lieblingssong: The Beatles - A Day In The Life

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RE: Gwen Stefani - The Sweet Escape
Find das album echt gut! laugh
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