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Zum Ende der Seite springen Mary J. Blige - Reflections (A Retrospective)
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User Beitrag:
Mary J. Blige - Reflections (A Retrospective)


Release Date:
01. Dezember 2006

Label:
Geffen Records / Universal

Tracklist:
01. Reflections (I Remember)
02. We Ride (I See The Future)
03. You Know
04. King & Queen - Duet with John Legend
05. No More Drama
06. Family Affair
07. Real Love
08. No One Will Do
09. Be Without You
10. I'm Going Down
11. 911 - Duet with Wyclef
12. Not Gon' Cry
13. My Life '06
14. Be Happy
15. I'll Be There For You, You're All I Need, To Get By (Razor Sharp Mix) - feat. Method Man
16. As - feat. George Michael
17. One - feat. U2
18. MJB Da MVP - feat. 50 Cent

Review:
Ihren grandiosen Durchbruch feierte Mary J. Blige im Jahre 1992 mit ihrem Solo-Album "What's The 411". Heute gilt Mary J. mit insgesamt sieben Solo-Alben, drei davon Platin, drei Grammys und zwei Remix-LP's nicht zu unrecht als die "Queen of HipHop-Soul". Doch anstatt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen befindet sich Mrs. Blige stets im Studio um an neuem Material zu arbeiten. So verwundert es auch nicht, dass bereits im nächsten Jahr der Nachfolger zu "The Breakthrough" (2005) erscheinen soll. Doch was liegt nach 15 Jahren Musikbusiness näher als ein "Best Of"-Album? Das dachte sich wohl auch die Queen selbst und veröffentlichte am 01. Dezember mit "Reflections (A Retrospective)" ihre erste Hit-Collection, die allerdings nicht nur ihre größten Hits enthält, sondern zusätzlich mit vier neuen und exklusiven Tracks besticht.

Den Anfang macht das gefühlvolle "Reflections (I Remember)" in dem Mary Jane Blige ihre Karriere Revue passieren lässt, sich an ihre Anfänge erinnert und Parallelen zu Heute sucht. Auf jeden Fall ein gelungener Einstieg der zur ersten Smash-Single "We Ride (I Remeber)" überleitet, die wie der Vorgänger von Bryan-Michael Cox, der zum Teil auch für die Lyrics verantwortlich war, produziert wurde. Die unglaubliche Stimme von Mary J. Blige in Verbindung mit der aufwendigen Klangkulisse schafft einfach ein unvergleichliches Feeling das unter die Haut geht. "You Know" bildet da keine Ausnahme und reiht sich lückenlos an. Aber auch "King & Queen", ein Duett mit John Legend, zeigt Seele und berührt. Nicht zuletzt ergänzen sich die beiden nahezu perfekt, was die Frage aufwirft, warum die beiden nicht öfter zusammenarbeiten. Weiter geht es mit den beiden Tracks "No More Drama" und "Family Affair", die beide von dem Album "No More Drama" stammen, welches bereits im Jahre 2002 erschien. Auch wenn man ein wenig merkt, dass beide Tracks schon etwas älter sind, ist zumindest der von Dr. Dre produzierte Song "Family Affair" ein zeitloser Klassiker. Im Klartext bedeutet das, eine souveräne, facettenreiche und stimmlich perfekt Mary Jane auf einem absolut heftigen Überbeat von Dr. Dre! "Real Love" dagegen war Mary's erster großer Hit und stammt von ihrem bahnbrechenden, zweiten Solo-Album "What's the 411" (1992). Hier merkt man ebenfalls deutlich, dass der Song aus einer komplett anderen Epoche stammt, was nicht heißen soll, dass hier musikalisch weniger geboten wird, lediglich unsere Protagonistin selbst zeigt sich noch etwas unerfahrener und wilder. Dennoch ein sehr schöner Song, der damals nicht aus freien Stücken zur Single auserkoren wurde. "No One Will Do" und "Be Without You" dagegen durfte man zum ersten mal auf Mrs. Blige's letzten und aktuellem Solo-Album "The Breakthrough" (2005) hören. Während "No One Will Do" vor allem durch die imposante Produktion der J.U.S.T.I.C.E. League besticht und eventuell nicht jedem bekannt sein dürfte, läuft das Video zu "Be Without You" heute noch auf Rotation bei Viva / MTV und Co. In dem Liebessong "I'm Going Down" ("My Life", 1994) zeigt sich Mary J. von ihrer verletzlichen Seite und trauert ihrer verlorenen Liebe hinterher. Eine Ausnahme bildet "911", ein Duett mit Wycleaf Jean von den Fugees, das ursprünglich von dessen Solo-Album "The Ecleftic: 2 Sides II a Book" (2000) stammt. Grund für die Namensgebung war allerdings nicht der 11. September, der erst ein Jahr später seine Bedeutung erhielt, sondern die in den USA geläufige Notrufnummer 911. Das von Babyface produzierte und geschriebene "Not Gon' Cry" aus dem Album "Share My World" (1997) soll allen verzweifelten Frauen Mut zusprechen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht trauen ihren Mann zu verlassen. Hierzu sollte man sich auch unbedingt das sehr gefühlvoll inszenierte Video ansehen, welches noch auf diversen Websites zur Verfügung steht. Anschließend geht es wieder zurück zu "My Life" (1994) und den beiden Songs "My Life '06" und "Be Happy", bei deren Lyrics unter anderem auch Sean Combs aka Diddy seine Finger im Spiel hatte. Bei "Be Happy" zeigte sich dieser zusätzlich auch für die Produktion verantwortlich. Eine weitere Ausnahme bildet "I'll Be There for You / You' re All I Need To Get By", bekannt von Method Man's 2000er Solo-Debüt "Tical". Anstatt dem normalen Song, gibt es hier allerdings den Razor Sharp Mix, der bis dato nur auf der damals erschienen Single zu hören war. Meiner Meinung nach ebenfalls ein zeitloser Klassiker, der jederzeit wieder aufs neue überzeugen kann. Weiter geht es mit einem Duett und George Michael auf dem Song "As" von Mary's selbstbetitelten Album "Mary" (2000). Obwohl dieser Track damals ebenfalls sehr erfolgreich war, für mich der erste Track dieser Compilation der nicht überzeugen kann, was allerdings in erster Linie an meiner persönlichen Abneigung gegen George Michael liegt. Sein Talent kann ihm dennoch niemand absprechen. Abschließend geht es zurück in die Gegenwart in Form von "One" mit Bono von U2 und "MJB Da MVP" featuring 50 Cent aus ihrem aktuellen Erfolgsalbum "The Breakthrough" (2006). Während das rockige "One" unheimlich viel Kraft versprüht, zeigt Mary besonders an der Seite von 50 Cent ihre Anpassungsfähigkeit. Auch wenn Fitty, der mit seiner gesungenen Hook gleichziehen will, dagegen eher blass aussieht, ensteht dennoch ein durchweg gelungener Abschluß. Abgerundetet wird dieses fulminante "Best Of"-Feuerwerk übrigens durch einige persönlich Shoutouts, in denen Mary J. einigen Personen dankt und gleichzeitig allen anderen erklärt, dass jeder die Möglichkeit hat genauso erfolgreich zu werden.

Auch wenn ich bei der letzten Aussage so meine Zweifel habe ist dieser Longplayer ein absoluter Pflichtkauf für alle Musikliebhaber! Auf die Umsetzung von Mary's emotionaler und facettenreicher Präsentation oder ihre stimmlichen Qualitäten, die mittlerweile jedem bekannt sein sollten, will ich hier gar nicht weiter eingehen. Fakt ist, hier gibt es einen durchweg gelungenen Querschnitt ihrer bisherigen Karriere, der viele Songs enthält, die einen ohne Umwege in die Vergangenheit katapultieren und längst vergangene Zeiten wieder aufleben lassen. Obwohl ich kein Fan von "Best Of"-Alben bin, ist dies eines der besten die ich je hören durfte! Der einzige Grund, der gegen die volle Bewertung spricht, ist die Tatsache, dass eben die meisten Tracks schon bekannt sind.

Wertung: (4,5 von 5 Kronen)


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RE: Mary J. Blige - Reflections (A Retrospective)
Ist ne sehr schöne Review geworden. Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit da mal reinzuhören, aber bei der Bewertung muss ich dies wohl mal machen.
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Jupp, schöne Review. Aber mir gefällt diese Frau nicht, kein Plan, kann mir die nicht lange und nicht oft geben. Hin und wieder okay, aber freue mich das gute Musik veröfentlicht wird. wink

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