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Zum Ende der Seite springen Short Lord - Heaven Sent
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Short Lord - Heaven Sent


Release Date:
20. Oktober 2006

Label:
Chosenfew Records

Tracklist:
01. Intro
02. Go Shorty
03. Give It Up
04. Where Da Love Is At
05. Ways Of Mankind - feat. Mounir
06. Heaven Sent
07. Get At It
08. I Know - U Know
09. I Got Love
10. Skit
11. Holla At Me
12. Skit - feat. Daddy Freddy
13. Mother Earth - feat. Nneka, Paula
14. Dominique - feat. Maud
15. Move 2 Da Beat - feat. Daddy Freddy
16. Move Ur Stinkin Ass - feat. Antonio
17. Fassy Boys
18. Bumrush
19. Ex Bitches
20. Zombies

Review:
Short Lord wurde als Sohn eines US-Soldaten und einer Kreolin in Französisch Guayana geboren, ab seinem fünften Lebensjahr wuchs er allerdings auf einem Armee-Stützpunkt in Frankfurt auf. Nicht überraschend also, dass man in seiner Musik die verschiedenen Einflüsse heraushören kann. Auch Reggea-Vibes lässt er in seinen Liedern einfließen. Aufgrund familiärer Problemen verbrachte er eine Zeit seines Lebens in ein Heim, wo er unter anderem auch schwer mit Rassismus zu kämpfen hatte. Über Turntablism und B-Boying kam er schließlich zum Rappen. Einst war er auch an der Arbeit zu Nana's Album "Darkman" beteiligt, was seinem persönlichen Geschmack zwar nicht entsprach, aber zumindest etwas Geld abwarf.

Nach dem "Intro" legt Short Lord mit "Go Shorty" gut los. Sein Ding wird er durchziehen, das steht fest "I'm a do my thang". Den Beat hat er, wie die anderen auch, natürlich selbst produziert. Die clubtaugliche Nummer wird von "Give It Up" abgelöst. Gleich zu Beginn des Songs hören wir zum ersten Mal die Reggae-Einflüsse heraus. Inhaltlich wird folgende Botschaft vermittelt "It's the nigga Shortlord I'm a spitt straight from the block man / you know shit is hot man / you niggas need to give up man / that's the way we doin' it, yes we rock man". Man merkt, dass "Where Da Love Is At" nicht von Short Lord selbst produziert wurde, dafür war nämlich KP verantwortlich. Dieser machte sich bei der Produktion unter anderem Instrumente wie Trommeln und Rasseln zu nutze. Auch "Ways Of Mankind" ist eines der wenigen Stücke, bei der Short Lord nicht selbst Hand angelegt hat. Gesanglich begleitet ihn Mounir auf einem schönen Klavierbeat. Inhaltlich kommen sozialpolitische Themen zur Sprache. "The pain is so deep that even the toughest ghetto nigga cries / the government normally fix the problems / but now they wanna rob me / controll every step like a webcam". Im Nachfolger "Heaven Sent" kann man sehr deutlich Dancehall-Vibes erkennen, "Get At It" ist hingegen wieder ein reiner Rap-Track, der auf einem sehr dominanten Instrumental präsentiert wird. Kritische Zeilen kommen in "I Know – U Know" aus den Lautsprechern: "I living in a world that's full of corruption". Aber die Welt hat auch jede Menge schöne Dinge zu bieten, zum Beispiel die Liebe: "I Got Love", dabei spielt es keine Rolle für wen, ob Liebe für die Familie, für die Freunde oder für die Frauen. Der Song ist eine Clubnummer, die sehr auch vom Text her minimal gehalten wurde. Zur Unterlegung des Inhaltes kann man im Hintergrund eine Frau stöhnen hören. "You niggas can't fuck with Chosenfew", so die Botschaft im "Skit". "Holla At Me" ist ein Clubtrack der inhaltlich nicht wirklich viel zu erzählen hat. Nach dem zweiten "Skit" in dem Jah Rose zum Zuge kommt, geht es mit "Mother Earth" weiter. Hier wird Short Lord von Nneka und Paula unterstützt. Nneka ist eine afrikanische Sängerin, die wunderbar mit dem Konzept des afrikanischen Songs harmoniert. Ganz andere Klänge hören wir in "Dominique", ein Feature mit der Sängerin Maud. Das Instrumental hat durch die Gitarrenklänge fast etwas von spanischem Flamenco. Die Aufforderung im nächsten Song lautet "Move 2 Da Beat". Allein steht Short Lord mit diesem Wunsch nicht da, Daddy Freddy unterstützt ihn dabei. Dem Titel wird dadurch wieder Dancehall-Charakter verliehen. Auch "Move Ur Stinkin Ass" fordert zum Tanzen auf. Dieses Mal hat sich Shortlord Antonio als Unterstützung geholt. Xylophon-Klänge bilden die Grundlage für das Instrumental zu "Fassy Boys". Ebenso experimentell ist der Beat von "Bumrush". Immer wieder werden exotische Bläserklänge eingespielt. Seine einzige Möglichkeit es zu etwas zu bringen sieht der Künstler in der Musik, so sagt er in "Ex Bitches". Um diese geht es wenn "all the sudden love is gone". Aber es ist doch klar – "we need love in this world – yo", diesen Standpunkt vertritt Shortlord auch in "Zombies". Der Track ist einer der besten und tiefgründigsten des gesamten Albums.

Das Debüt-Album ist mittelprächtig, weniger gute Nummern wechseln sich mit den besseren ab. Interessant ist dieses Werk aber allemal, die Verknüpfung verschiedener Genres hat etwas erfrischendes und macht die Musik des Künstlers zu etwas ganz Eigenem. Die ständige Zensur bestimmter Worte ist etwas nervig, was dem Hörgenuss verschiedener Titel nicht unbedingt zu Gute kommt. Alles in allem vermittelt die Platte ein gutes Feeling, an regnerischen Tagen kann einem diese CD bestimmt ein kleines bisschen Sommerfeeling geben.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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reimxzess

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Schöne Review, werde bei Gelegenheit reinhören.
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auf ner CD werden worte zensiert? was denn das fürn scheis 29x20 ablehnen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cartmancop: 07.01.2007 01:26.

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auf ner CD werden worte zensiert? was denn das fürn scheis 29x20 ablehnen

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Zitat:
Original von Cartmancop
auf ner CD werden worte zensiert? was denn das fürn scheis 29x20 ablehnen

Watt? Noch nie was von Clean-Versions gehört? laugh

Ich hasse Alben als Clean-Version. Bei Single-Auskopplungen mit Videos ist das ja noch okay, aber auf Cds find ich das beschissen.

Schöne Review, in die ich bei Gelegenheit mal reinhören werde
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Naja es gibt ja nicht ohne Grund dann auch die Dirty-Version. wink
Und bei ner Clean steht es eigentlich immer mit aufem Cover oder hinten drauf.
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