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Freeway - Free At Last


Release Date:
20. November 2007

Label:
Roc-A-Fella Records / Def Jam

Tracklist:
01. This Can't Be Real - (Feat. Marsha Ambrosius)
02. It's Over
03. Still Got Love
04. Roc-A-Fella Billionaires - (Feat. Jay-Z)
05. When They Remember
06. Take It To The Top - (Feat. 50 Cent)
07. Spit That Shit - (Feat. Lil Wayne)
08. Reppin' The Streets
09. Free At Last
10. Baby Don't Do It - (Feat. Scarface)
11. Nuttin' On Me
12. Walk Wit Me - (Feat. Busta Rhymes & Jadakiss)
13. Lights Get Low - (Feat. Rick Ross)
14. I Cry

Review:
Freeway ist schon lange kein Rookie mehr im Rapgeschäft. Bereits 1997 begann er seine Karriere als Battle-MC und machte sich, eben als solcher einen Namen. Dadurch kam er mit Beanie Sigel in Kontakt, welcher kurze Zeit später bei Roc-A-Fella einen Vertrag unterschrieb und Freeway mit ins Roster des Labels brachte. 2000 war Freeway dann das erste Mal auf einem Release des Labels vertreten, nämlich auf "The Dynasty: Roc La Famillia CD". Und trotzdem hat es Freeway nie wirklich geschafft ins Rampenlicht des Geschehens zu treten. Brachte bisher nur ein Album raus, das den Titel "Philadelphia Freeway" trägt, aber mittlerweile auch schon vier Jahre zurückliegt. Nun hat Freeway sein zweites Album herausgebracht. "Free At Last" heißt es und soll den bärtigen MC endlich in die erste Liga katapultieren und ihm mit Hilfe von 50 Cent, der als Executive Producer fungiert, auch zu kommerziellen Erfolg verhelfen.

Der Einstieg in das Album verläuft mit "This Can't Be Real" sehr ruhig, was natürlich sehr im Kontrast zu Freeway's mächtiger Stimme steht. Doch bei diesem Song hält er sich stimmlich zurück und erzählt, von seichten Pianoklängen begleitet, seine Lebensgeschichte. Nicht zuletzt die wunderbare Stimme von Marsha sorgt dafür, dass man den Opener durchaus als gelungen bezeichnen kann. Der folgende Track "It's Over" schlägt wiederum eine ganz andere Richtung ein. Ein eindringliches Vocalsample und ein unaufhaltsam stampfender Beat treiben Freeway zu einer beeindruckenden Performance, durch die man nicht dran vorbeikommt zu sagen, dass Freeway anscheinend stark an seinen Skills gearbeitet hat. Defintiv ein Highlight des Albums. Was man von "Still Got Love" leider nicht behaupten kann. Ein gut produzierter und insgesamt solider Song, wo der Funke aber nicht so recht überspringen will, was wahrscheinlich an der unpassenden Hook liegt. Vielleicht hätte sich Freeway auch hier stimmlich ein wenig zurückhalten sollen. Nach anfänglicher Skepsis baut sich der von Dame Grease produzierte Tune "Roc-A-Fella Billionaires" langsam aber sicher zu einem wahren Monster auf. Begleitet von dem Sample "Hey Big Spender" laufen Freeway und sein Gast Jay-Z zu Höchstform auf und reiten den Beat auf eine so arrogante Art und Weise, dass man den Track nur feiern kann. Weiter geht es mit einem weiteren soliden Track. Bei "When They Remember" wirkt der Beat nicht ganz ausproduziert und das ständig wiederholende Vocalsample geht einem ziemlich schnell auf die Nerven. Wirklich schade. Auf "Take It To The Top" hätte man auch getrost verzichten können. 50 Cent packt eine seiner unzähligen Sing-Sang-Hooks aus und löst in einem das Verlangen nach der Skip-Taste aus. Vielleicht werden es die Ladies lieben, aber mich kotzen die genuschelten Refrains von Freeway langsam an. Auch "Spit That Shit" schafft es nicht wirklich zu überzeugen. Diesmal verpatzt Freeway persönlich die Hook und auch der Beat ist nur durchschnittliche Kost. "Reppin The Streets" schafft es auch nicht wirklich hängen zu bleiben. Der Beat ist einfach zu seicht und nur, weil es beim Intro so gut zusammengepasst hat, heißt das nicht, dass Freeway auf seichten Beats dauerhaft glänzen kann. Ein weiterer solider Track also. Und dieses Rezept geht mit dem Titeltrack "Free At Last" weiter. Freeway spittet mit eindringlicher Stimme auf einem Beat, der sehr viel Soul aufweist. Doch plötzlich geht das Konzept wieder auf. Hier passt es wieder zusammen, was den Track zu einem der besseren des Album macht. Die Dirty-South Legende Scarface unterstützt Freeway auf "Baby Don't Do It", doch beide Rapper bringen es, trotz guter Leistung nicht fertig dem, vor sich hin plätschernden Instrumental Entscheidendes hinzuzufügen, womit wir ein exemplarisches Beispiel für einen „Lückenfüller“ hätten. Das ganze sieht bei "Nuttin On Me" schon anders aus. Ein hypnotischer und harter Beat, der um einiges besser zu Freeway passt, und schon haben wir einen guten Track, da auch der Rapper selbst hier wieder eine gute Vorstellung hat. Doch das ist noch nichts gegen das absolute Highlight der CD, dass Jadakiss und Busta Rhymes featuret. "Walk Wit Me" frisst sich dermaßen in den Gehörgang, dass sich der Hörer ernsthaft Gedanken um seine Gesundheit machen muss. Jeder der drei MC's, allen voran Busta Rhymes, spucken Lines auf allerhöchstem Niveau. Doch die Freude, die man bei diesem Anspielpunkt hatte, ist bei "Lights Get Low" direkt wieder verflogen. Freeway versucht krampfhaft sich dem South-lastigen Beat anzupassen und scheitert kläglich. Und auch Rick Ross und Dre wirken sehr ermüdend und der gesamte Song ist strikt deplatziert. Abgeschlossen wird die LP von "I Cry" und der Hörer bekommt einen gelungen Ausklang von "Free at last".

Durch die vielen soliden Tracks ist dieses Album grundsätzlich auch als solide zu bezeichnen, doch sorgen vereinzelte Highlights dafür, dass man es auch gut und gerne als überdurchschnittlich bezeichnen kann. Vor allem muss man Freeway Respekt zollen, dass er sich raptechnisch stark weiterentwickelt hat und flowtechnisch sehr hoch anzusiedeln ist. Die einzigen beiden, dafür aber starken, Kritikpunkte, die ich vorzuweisen habe, sind, dass Freeway öfters mal die falschen Beats gepickt hat und, dass er mit seiner eindrucksvollen Stimme teilweise ein wenig über die Stränge schlägt.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (4 Bewertungen / 3.75 Ø)


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Sp!T
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Meine Favs sind mit Abstand "Its Over" und knapp "I Cry"... ansonsten noch n paar solide Tracks, aber für Freeway ne gute Leistung
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Freeway versteckt in seinem Bart Crack laugh Ich wünsche mir bitte englischsprachige Reviews mit Zitaten, wie einige es hier schon vorgemacht haben! smile

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Zitat:
Original von MH-Pave-Low
Ich wünsche mir bitte englischsprachige Reviews mit Zitaten, wie einige es hier schon vorgemacht haben! smile

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