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Zum Ende der Seite springen HMD - One Pursuit
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Stimmung: chillin.... killin
Fav. Artist: einige...
Fav. Crew: Wu-Tang+Fam, Backwoodz, MI Czars, Creative Juices
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Fav. CD: einige...

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HMD - One Pursuit


Release Date:
11. Dezember 2007

Label:
PHILAsofikal Records

Tracklist:
01. Old Records
02. Move - (Feat. Jehst, Micall Parknsun, Adam 12 & Reef The Lost Cauze)
03. Such As Myself - (Feat. Baby Blak)
04. The One
05. Imma Make It - (Feat. Wordsworth & Masta Ace)
06. Not A Test - (Feat. Sam Doom)
07. One Pursuit - (Feat. D-Rellz)
08. Interlude Beat 1
09. Mummers Beat Down - (Feat. Adam 12, Reef & D-Rellz)
10. Remember The Name - (Feat. R.A. The Rugged Man)
11. No Time - (Feat. Catatstrofiks)
12. Leave Em Devastated
13. Interlude Beat 2
14. On Sight Beef - (Feat. Digs Darklighter)
15. Task N Vic
16. My People - (Feat. Catastrofiks)

Review:
HMD, das ist ein bis jetzt wohl den meisten unbekannter Produzent. Mit seinen 22 Jahren lebt der Mann in San Francisco, auch wenn er ursprünglich in Philadelphia ansässig war. Nachdem es 2007 sowieso die Modeerscheinung schlechthin war, springt er in den Strom und veröffentlicht ein Produzenten-Album. "One Pursuit" kann mit weithin bekannten Underground-Namen wie Masta Ace, Wordsworth, R.A. The Rugged Man oder Reef The Lost Cauze werben und fungiert gleichzeitig und vor allem natürlich als Vorstellung des Hauptakteurs.

Außerdem finden sich auch Namen, die in etwas HMD's Bekanntheitsgrad genießen, wozu man die Homies D-Rellz, Vision oder Rook von den Catastrofiks oder auch Digs Darklighter zählen darf. Etwas das sich hier von den anderen Prodocuer-Alben abhebt: von 16 Tracks sind ganze 6 Stück ohne Feature, und somit reine Instrumentals. Ein solches ist auch das Intro alias "Old Records", das ganze dreeinhalb Minuten vor sich hin plätschert. Allerdings hat es auch allen Grund dazu, denn HMD kreiert eine solch wunderbare Atmosphäre, dass einem das Verlangen nach einem Intro in anderer Form sofort vergeht. Je länger der Track andauert, desto besser entfaltet er sich, so scheint es. Nachdem er dann doch sein Ende findet, folgt die Überleitung in den ersten richtigen Song. "Move" besticht als typischer Eastcoast-Beat mit abgestumpften Drums, Streichern und Bläsern. Passend dazu gibt es Raps von Reef The Lost Cauze zu hören, an dessen Seite jedoch auch die Londoner Jehst und Micall Parknsun stehen, die dem Track zusätzliche Abwechslung einhauchen und die erste Granate des Albums absichern. "But I'm still murderin' at a rate of no equal / If it wasn't for the beats, I'd kill a whole lotta people". So einwandfrei wie dieses Stück den Hörer plattwalzt, ist es schwer, an "Such As Myself" noch viel Gutes zu finden. Auch wenn Baby Blak eine solide Leistung am Mic abliefert, ist der Beat hier tödlichst langweilig. Ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zum vorigen Track. Auf dem Instrumental "The One" zeigt HMD, dass der Gähner mit Baby Blak wohl ein Ausrutscher gewesen war, denn dieser Beat ist wieder als gelungen zu bezeichnen. Sofern man jedoch kein Instrumental-Fanatiker ist, sind die zwei Minuten Spielzeit mehr als genug. Nun folgt der Track mit den Zugpferden Masta Ace und Wordsworth. "I'mma Make It" nennt sich das Stück und verfügt auch über einen sehr starken Beat. Wenn da nicht ein Haken wäre: dieser Beat ist alles andere als unbekannt, ist er der Welt doch erst kürzlich wieder, im Jahr 2006, unter dem Namen "Stack Up" auf Main Flow & 7L's Kollabo-Album untergekommen. Doch routiniert wie MA und Words nunmal sind, machen sie die Nummer allemal hörenswert. "I'm surrounded by pain and death / It was infectin' my brain, so before I went insane, I left / Cause the mind is the heaviest price to pay / I would've liked to stay".
Etwas eingestaubt und auch nicht besonders kreativ ist der Beat, der an Sam Doom geht, allerdings ist das Ergebnis mit "Not A Test" trotzdem sehr gelungen, und da die Hörerscheinungen entspanntes Kopfnicken und gute Laune sind, darf sich HMD hier sagen: Mission erfüllt. Auch D-Rellz harmoniert sehr gut mit HMD-Beats, und das stellt sich auf seinem ersten Auftritt und "One Pursuit", dem Titeltrack, eindeutig heraus. HMD spannt orientalische Klänge ein, um etwas Abwechslung und Schwung in das Album zu bringen. Trotzdem kann der Track auf Dauer nicht voll überzeugen, da eben dieser orientalische Beigeschmack, sofern man ihn nicht fanatisch liebt, auf Dauer etwas nervig wird. Jedenfalls legt HMD nun erstmal eine Pause ein und schiebt den "Interlude Beat 1" ein. Nicht allzu aufregend und nicht vergleichbar mit dem Intro-Beat sind die zweieinhalb Minuten definitiv zu lang. Entschädigt wird man jedoch sofort, und zwar mit dem Kracher des Albums schlechthin. "Mummers Beat Down" wird getragen von einer Akustikgitarre (Aufgrund der häufigen Verwendung von Gitarren kann man wohl davon ausgehen, dass HMD diese sehr gerne hat), welche vor allem von Reef und seinen Raps nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen wird. Der einzige noch verbleibende große Name ist R.A. The Rugged Man, und der wird auf "Remember The Name" abgehandelt. Die gewohnt starken Raps bekommen einen nur soliden Beat, womit auch dieser Track nur zum Mittelfeld des Albums gehört, wie schon der mit Ace und Words. Wieso die Hochkaräter dieses Albums keine besseren Beats abbekommen haben, bleibt offen. Denn besser kann HMD es ja, was sich auch gleich in "No Time" mit den Catastrofiks zeigt, der sich definitiv bei den besten Tracks einordnet. HMD wirft nun gleich zwei Instrumental-Beats ein. "Leave 'Em Devasted" ist gut hörbar, wird aber eindeutig vom "Interlude Beat 2" übertroffen, der (wieder mit Gitarren) seine Spieldauer vollkommen wert ist. Endlich wieder Raps gibt es mit "On Sight Beef", bei dem sich mal wieder herausstellt, wie sehr es schief gehen kann, wenn alte Klassiker ins HipHop-Millieu gezerrt, dort entsprechend eingekleidet und dann einem Rapper vorgeworfen werden. Philly-Rapper Digs Darklighter kann zwar sowohl mit seinen energiegeladenen Raps, als auch mit seinen Texten überzeugen, wirkt auf diesem Beat jedoch vollkommen fehl am Platz, wobei der Beat selbst sowieso nicht besonders attraktiv ist. Nachdem nochmal ein und nun das letzte Instrumental erklingt, wiederum etwas zu lang, dürfen die Catastrofiks das Album mit "My People" abschließen. Da HMD sich hier keine Blöße gibt und auch die Raps erste Sahne sind, ist dieser Song eindeutig ein gelungenes Ende.

Nachdem man einmal durch "One Pursuit" ist, weiß man: HMD hat sicherlich nicht eines der besten Producer-Alben dieses Jahr veröffentlicht. Dafür sind zu viele mittelmäßige Beats auf der Scheibe. Trotzdem hebt sich das Album aus der Masse der restlichen Producer-Alben dieses Jahr ab, was schonmal sehr positiv zu werten ist. Dies und die Tatsache, dass sich hier auch ein paar astreine Beispiele dafür finden, wie HMD ein durchgehendes Hammer-Album hätte gestalten können/müssen, sind der Grund, dass man sich in Zukunft noch einiges von diesem Produzenten erwarten darf.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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