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Zum Ende der Seite springen Beanie Sigel - The Solution
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Beanie Sigel - The Solution


Release Date:
11. Dezember 2007

Label:
State Property / Roc-A-Fella / Def Jam Records

Tracklist:
01. All Of The Above - (Feat. R.Kelly)
02. Bout That
03. You Ain't Ready For Me - (Feat. Styles P)
04. Go Low - (Feat. Rock City)
05. Gutted - (Feat. Jay-Z)
06. Pass The Patron - (Feat. Diddy, Ghostface Killah & Peedi Crakk)
07. I'm In
08. Hustlas, Haze And Highways
09. What They Gon Say To Me
10. Judgment Day - (Feat. Ozzy Ozbourne)
11. Rain (Bridge) - (Feat. Scarface & Raheem DeVaughn)
12. Dear Self - (Feat. James Blunt)
13. Prayer - (Feat. Raheem DeVaughn)

Review:
Nach Freeway schickt Roc-A-Fella ein weiteres ihrer (Rap-)Schwergewichte ins Rennen. Beanie Sigel, der 2005 das grandiose "The B.Coming" herausgebracht hat, ist keiner dieser Rapper, die jedem Trend folgen. Nein, Beanie Sigel ist und bleibt er selbst und gibt mit jedem Track Einblicke in sein, von vielen Tiefs begleiteten, Leben. Selbst Tracks von ihm, die vermeindlich auf Kommerz produziert wurden, klingen nach ihm. Mal sehen, wie sich das bei seinem neuesten Werk "The Solution" so anhört.

"We run everything. We run the streets, the radio and the club." So lauten die ersten Worte des Albums. Und der Track, der diese Worte beinhaltet, "All The Above", setzt dies auch perfekt um. Beanie Sigel bringt die Lyrics für die Straße, R.Kelly die Hook für das Radio und The Runners sorgen mit einem bombastischen Beat dafür, dass der Tune auch clubtauglich ist. Kurzum: Ein Highlight als Einstieg in das Album. Umso erfreulicher ist es, dass das nächste Highlight auch nicht lange auf sich warten lässt. Cool & Dre steuern für "´Bout That" einen hypnotischen Banger mit knallenden Drums bei. In diesem Song dreht es sich um all die materiellen Dinge, die dafür sorgen, dass die Mädels einem zu Füßen liegen.("I got the diamants on my neck, I´m so Ice").Lyrisch ist man zwar besseres von Beanie gewöhnt, aber dank des Zusammenspiels von Beanie Sigels Stimme und dem Beat ist das unbestreitbar ein sehr hörenswerter Anspielpunkt. "U Ain´t Ready For Me" mit Styles P fügt sich dem nahtlos an. Ein starker Streetbanger mit den Lyrics, die man von Straßenpoeten eben so gewohnt ist: "The bully hearted, I'm the boss, and the life: it sucks / you don't know me see the ghost, when the lights go out" Nach anfänglicher Skepsis wächst auch "Go Low" langsam aber sicher zu einem stampfenden Highlight. Beanies Performance und die Dancehall angehauchte Hook von Rock City fügen sich perfekt auf den minimalistisch gehaltenen Beat von Eric Hudson. Wie es sich für einen Roc-A-Fella Release gehört, schaut auch Jigga auf ein Feature vorbei und haut auf seine ignorante Art und Weise einen starken Sechzehner raus, der auch "Gutted" zu einem guten Track macht. "Fine Cars in your Videos, you paid for them / shit, I can't knock your hustle down, you makin fun /...back to life / you're not reality". Der erste schlechte Track ist dann "Pass The Patron". Der Beat von Rockwilder ist nicht mal ansatzweise dazu in der Lage, die vier Artists, inklusive Ghostface, zu guten Parts zu verhelfen. Bei "I'm In", werden sich alle freuen, die den ruhigen Sound von "The B.Coming" gefeiert haben. Chad West hat dazu einen sehr relaxten Beat zur Verfügung gestellt, der perfekt am Kitschigen vorbeiläuft. Beanie Sigel reitet den Beat auf gewohnt routinierte Weise und der Hörer erfährt etwas über seine Beziehung zur einer Frau, die ihn nicht mehr vergessen kann, doch auch er kann seine Finger nicht von ihr lassen. "Man I'm at this bitch one time / mean man, this chick so fine / I just had to fuck this bitch one time". Doch man wird den Gedanken nicht los, dass hier eine weitere Personifizierung des Rapgames vorliegt. Nicht besonders einfallsreich, aber das ändert nix daran, dass hier ein solider Track den Rapfan erfreuen kann. Und auch "Hustlas, Haze And Highways" schlägt wieder sehr ruhige Töne an und schafft es eine so hervorragende Atmosphäre aufzubauen, dass man garnicht mehr auf die Lyrics hören will, die hier eher durchschnittlich ausfallen. Das folgende "What They Gon Say To Me" wird dann wieder von einem roughen Beat begleitet, und ist ein weitere Beweis dafür, dass Beanie sich den unterschiedlichsten Beats anpassen kann, wie kein anderer, und dabei nie jemand anders ist als er selbst. Hier wird mit all den Fake-Ass-Rappers abgeschlossen und herausgestellt, dass Mr. Sigel "harder than a nigger on a Prison Yard Picture" ist. Das erste überraschende Feature der Platte ist Ozzy Osbourne auf "Judgement Day" und entgegen jeder Erwartung hat man es hier mit einem sehr guten Track zu tun. Das wird aber wohl auch Geschmackssache sein, denn bis auf die Raps von Beanie hat der Song reichlich wenig mit Rapmusik zu tun. Auf einem sehr rockigen Beat gibt Mr. Osbourne seine gewohnt versoffen klingende Stimme zum Besten und verleiht dem Track somit etwas magisches, wenn man es so ausdrücken will. Zusammen mit Scarface und dem fantastischen Raheem DeVaughn performt der Roc-A-Fella Soldier den vielleicht stärksten Track der CD. "Rain (Bridge)" ist eine melancholiche Bombe, die gleichzeitig eine sehr positive Energie aussrahlt und Beanie Sigel dazu bringt fantastische Bilder zu rappen: "You my nigga, if ever you need that shoulder, soldier, I understand cry me a river, I'll be your bridge". "Dear Self" fährt mit dem britischen Pop-Musiker James Blunt das zweite überraschende Feature auf, und auch hier passt es wie die Faust aufs Auge. In dem Song ist man Zeuge eines Briefwechsels zwischen Beanie Sigel und seinem inneren Ich. "Dear Self, can I talk to ya, I´d been trying to have this conversation for years, you won´t listen...talkin to you was so useless". Auf "Prayer" überzeugt Raheem DeVaughn ein zweites Mal als Featuregast und auch der Hauptakteur, macht wie immer nichts Neues, aber alles richtig. Wie der Titel schon verrät, ist der Track eine Aufzeichnung eines Gebetes an den lieben Vater ("so I pray that you hold my hand, as I follow you...") im Himmel und gleichtzeitig eine kleine Schuldzuweisung ("Cause you only give a minute to pray, and a second to die") an den Selbigen.

"We run everything. We run the streets, the radio and the club." Perfekter kann man es einfach nicht ausdrücken. Der Satz "Hier ist für jeden was dabei." hört sich nie gut an und die meisten Alben, bei denen dies gesagt wird wirken eben auf dieses Ziel hinaus zusammengepuzzelt. Aber hier wirkt alles wie aus einem Guss und trotzdem ist für jeden was dabei. Kurzum: Dem grandiosen "The B.Coming" steht "The Solution" in nichts nach und gehört zu dem Stärksten was das Jahr 2007 zu bieten hatte.

Wertung: (4,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (2 Bewertungen / 3.75 Ø)


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Sp!T
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Also ich denke, dass Beanie zwar immer ganz solide war, dass aber auch hier nur ein ganz gutes Release rausgekommen is... 3,5 mics
Allein schon das R. Kelly Feature im ersten Track reißt das Album ne halbe Krone runter laugh
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Ich weiß nich man. Ich hab Beanie Siegel mal gefeiert. Mittlerweile tu ich das nichmehr so. Ich hab da mal im Plattenladen reingehört und bis auf 3-4 gute Dinger is bei mir da nichts hängen geblieben.

Bin da eher der Meinung wie Snoop. Wobei die 3,5 bei mir schon eher das absolut maximalste wären, was ich nach erstem Hören vergeben würde.
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Zitat:
Original von Sp!T
R.Kelly ist König. Der Typ ist hammer, und auch der Track ist Bombe.

word.

Insgesamt würd ich 3,5 geben. Sind einige geile Tracks, vorallem der Erste, Zweite und das Jay-Z Feauter, aber auch viel "nichts besonderes".

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Alter Vatta, hab ich hier damals wirklich 4,5 gegeben ?
3 Kronen, mehr gebe ich der LP nicht mehr. Wenn das hier 4,5 hat, dann hat The B.Coming ja 8 oder so verdient
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