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Rang: Chuck Norris
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Herkunft: die schöne Pfalz
Fav. CD: DLUDRADTMAK
Lieblingsfilm: The Game, Fight Club, Ocean's 11, Training Day

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User Beitrag:
DJ DeeFly - Boom Bap Fanatic


Release Date:
n/a

Label:
Maintain Music

Tracklist:
01. DJ DeeFly – Intro
02. Rawkotics – Hardcore HipHop
03. 427 feat. Planet Asia – Bringin It Back
04. 7L & Esoteric – Def Rhymes (LP & Remix)
05. Da Youngstaz – Oh Yeah
06. El Da Sensei – Dynamite Soul
07. Lords Of The Underground – Lord Jazz Hit Me One Time (DeeFly Mix)
08. Doujah Raze – Ghosts Of Mars
09. Lost Boyz – Is This Da Part
10. Schnori feat. Pyro – Ganja Funk (Exclusive)
11. DJ DeeFly – Topf Break
12. Blumentopf – Was der Handel?
13. Mr. Lif – Trouble Shooting
14. Dilated Peoploes – Service
15. Big L – Flamboyant (DeeFly Mix)
16. Masta Ace – Terror
17. Maintain Allstars – Boom Bap Fanatic (Exclusive)
18. DJ DeeFly – Funky Sensation
19. Kool G Rap – You Can’t Stop The Shine (DeeFly Mix)
20. Key Kool & Rhettmatic – Can You Hear It?
21. OC – Dangerous
22. Defari – Behold My Life (LP & Remix)
23. Kreators – Nightlife
24. Erik Sermon – Funkorama
25. Redman – Get Down Like That
26. DJ DeeFly – J5 Break
27. Xzibit – Nobody Sounds Like Me
28. DJ Honda When You Hot You Hot
29. Little Brother – The Way You Do It (DeeFly Mix)
30. Rubix – Minders
31. Lone Catalysts feat. Venus Malone – The Hustle
32. Mark Morrisson – Return Of The Mack (DeeFly Mix)
33. El Fudge feat. J-Live – Realise
34. Mary J. Blige – Round And Round (Remix)
35. DJ DeeFly – Outro

Review:
DJ DeeFly tritt als Hauptverantwortlicher des kleinen Züricher Labels Maintain Music in Erscheinung und ist seit gut fünf Jahren regelmäßig als Club-DJ und Partyveranstalter unterwegs. Ähnlich seinem Labelkollegen L-Way, dessen Mixtape ich hier an anderer Stelle schon besprochen habe, kam er in den goldenen 90ern zum HipHop und ist dieser Musik bis heute treu geblieben. Der Titel des hier vorliegenden Mixtapes gibt ja schon die Richtung vor, in die das Ganze gehen wird, und so lässt DeeFly jede Menge Scheiben aus besagter Ära auf seinen Tellern rotieren und tobt sich in seinem Element aus. Drück auf Play für Boom Bap.

Bevor die ersten Beats einsetzen hört man soulige Stimmen betörender Damen, die schon zu Beginn zeigen, dass hier auch Soul und Funk eine Rolle spielen. In diesem Stil beginnt ein bunter Beatmix mit einigen Cutz und einer Mischung aus Oldschool-Sounds und funkigen Beats. Die Rawkotics setzen ein und der Kopf beginnt langsam zum Takt zu nicken, während die ersten Tracks in einem reibungslosen Mix durch die Boxen rauschen. Nahtlose Übergänge und hin und wieder kleinere Scratches schaffen ein Hörerlebnis, das Lust auf mehr macht. Fehler sucht man vergeblich und DeeFly beweist ein gutes Händchen für das Zusammenspiel seiner Platten. "Lord Jazz Hit Me One Time" rollt gleich über diverse Beats mit jazzigen Saxophon-Klängen bis zu klassischen Boom Bap Sounds und das völlig locker, als ginge der Song schon immer so. "Ganja Funk" ist das erste von zwei Exclusives, welches von zwei Schweizer MCs beigesteuert wird und sich vom Vibe her gut in das Mixtape einfügt. Ich verstehe zwar nicht viel schweizerisch, aber das ändert sich bei überraschenden deutschen Tönen im sehr gelungenen "Topf Break". Allerlei Ausschnitte aus Blumentopf-Tracks werden geschickt zu einem Mix verbaut und leiten in den einzigen deutsche Track des Mixtapes, "Was der Handel?", über. Der Übergang zurück zu den US-Beats ist zwar etwas holprig, aber dafür geht es direkt weiter mit jeder Menge guter Mucke. Nach vier US-Tracks gibt es einen weiteren Schweizer Beitrag von DeeFlys Labelkollegen, der sich ebenfalls gut hören lässt und nicht wirklich störend wirkt. Meine Lieblingsstelle wird mit der "Funky Sensation" erreicht: Einige sehr schöne Anspielungen von klasse Funk-Sounds, die einen kaum stillsitzen lassen. Die perfekte Überleitung in "You Can’t Stop The Shine" bewerkstelligt DeeFly einfach dadurch, dass er Kool G Rap über jede Menge funkige Beats flowen lässt und so den langsamen Weg wieder stärker Richtung HipHop meistert. Little Brother dürfen mal über Lupe Fiascos "Kick & Push" ihre Reime ablassen und Mark Morrisson sorgt für Reggae-Stimmung, um sogleich auf Xzibits "Paparazzi"-Beat weiter zu performen, welcher sogleich in Oukasts "Ms. Jackson" wechselt. Sehr gelungener Mix! Und so läuft das gesamte Tape ohne Zwischenfälle weiter bis zum Schluss und endet in einem sehr chilligen Outro.

Hier wurde sehr solide Arbeit geleistet und DeeFly zeigt, dass er sein Handwerk versteht. Ein durchgängig reibungsloser Mix macht die Skip-Taste unnötig und das Hören niemals langweilig. Zwar ändert sich auf dem gesamten Mixtape die BPM-Zahl wohl so gut wie nie, aber das tut keinen Abbruch an einer gelungenen Vorstellung eines guten DJs, der das Mixen beherrscht. Etwas längere Scratchphasen hätten mir ganz gut gefallen, aber das sind Kleinigkeiten. Gute Ideen, was die eigenen Remixes angeht, der Verzicht auf massenhafte Exclusives schlechter MCs und vor allem der Einfluss des Funk sind die Glanzstücke eines sauberen Pakets guter Rapmusik. Ich muss gestehen, dass ich nur wenige der Tracks im Original kenne und daher vielleicht den ein oder anderen Remix überhört habe, aber das, was ich gehört habe, war definitiv überzeugend. Wer sich mit dem Titel dieses Mixtapes identifizieren kann, sollte einen Griff an die Geldbörse wagen.

Wertung: 4 von 5 Kronen


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 3.5 Ø)


Redakteur:
Jate B

User Information:
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Rang: R4F | Technik
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Herkunft: NRW
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Fav. Crew: Mobb Deep
Fav. Producer: Havoc, Alchemist, K. West, Dr. Dre, Premo
Fav. CD: Nas "Illmatic"
Lieblingsfilm: Pulp Fiction

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Erfahrungspunkte: 63.209.051
Nächster Level: 64.602.553

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User Beitrag:

Die Trackauswahl ist echt interessant. Ein Big L, Blumentopf und 7L & Esoteric auf einer CD könnte ganz lustig werden.
User Signatur:
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