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Zum Ende der Seite springen Rap P - Hustle Music
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User Beitrag:
Rap P - Hustle Music


Release Date:
April 2008

Label:
Black Flag Records / Hard Work, No Play Ent.

Tracklist:
01. DJ.250 Intro
02. Burn This City
03. Fast Lane - (Feat. Begetz)
04. The Machine
05. One Night - (Feat. Remo)
06. I'm Coming
07. We Gettin' Money - (Feat. K.P.)
08. In A Blaze
09. Pain Music - (Feat. Begetz)
10. Stomp 'Em Out - (Feat. Stress Athletics)
11. 1000 Pounds
12. Workin' Shifts - (Feat. Wopo)
13. I Remember - (Feat. Mr. Bars)
14. Everybody
15. Burn Ya Bridges - (Feat. Ty Nitty)
16. Follow My Lead
17. Unlisted Bonus Track

Review:
Nachdem bereits das neue Album, "R.E.L.O.A.D.I.N.G", hier genauer unter die Lupe genommen wurde, widmet sich diese Review dem Vorab-Mixtape "Hustle Music" von Rap P - Spitter unter der Flagge von Black Flag. Geboten werden hier, neben einigen Bars über schon bekannte Beats, auch ein paar neue Tracks, wobei sich Features unter anderem von Infamous Mobbling Ty Nitty und AZ-Schützling Begetz finden. Gehostet wird die ganze Geschichte von DJ.250.

Dass man mit Rap P wirklich bei einem Rekruten der unteren Bekanntheitsränge gelandet ist, beweist einem die magere CD-R mit B-Klasse-Design, auf der sich dieses Mixtape abspielt. Doch das sollte niemanden groß stören, denn für solide Rapmusik war Rap P immer zu haben. So beginnt die Show auch mit einem bärenstarken Intro, in dem, neben den Mixtape-üblichen Shouts von DJ.250, ein Beat aufgefahren wird, der Großes hoffen lässt. Doch unter den Produzenten, die an diesem Werk beteiligt waren (als da wären Rap P selbst, K.P., Tarva und King) scheint mindestens einer eine Vorliebe für Plastik-Beats zu haben, was sich auf RELOADING selbst nur ganz kurz, hier jedoch des öfteren bemerkbar macht. Da wäre ein blechernes "Burn This City", das mit seinem Sample irgendwie sogar Ohrwurm-Qualitäten besitzt, gefolgt von einer Fahrt in der "Fast Lane", in der sich die Hi-Hats nur so jagen und das zudem noch mittelprächtige Raps von Begetz auffährt. Das sehr kurze "The Machine" hat seine kurze Dauer zurecht, denn mit Weisheiten wie "I don't sweat, I don't bleed / I'm not a man, I'm a machine" muss man sich fast schon fremdschämen. Verwirren lassen sollte man sich auch nicht von dem Tagging-Fehler, bei dem "I'm Coming" und "One Night" verwechselt wurden. Das auf der Tracklist zuerst angekündigte "One Night" featured jedenfalls einen gewissen Remo, der uns eine erschreckend austauschbare und überflüssige Hook vor den Latz knallt. Trotzdem bin ich erleichtert, dass vorerst besagte Plastik-Beats zurückgelassen werden. Und auch wenn "I'm Coming" leicht vertraut klingt, kann man sich hier immerhin über den ersten guten Track der Scheibe freuen. "We Gettin' Money" bietet neben dem langweiligen Beat außerdem noch eine guten Zusammenfassung sämtlicher Inhalte und Themen, die den Rap Predator so beschäftigen. Denn erstaunlich ist es schon, wie es der Mann bei einer solchen Releaseflut eiskalt durchzieht, in 95% seiner Songs die immergleichen Phrasen hin- und herzuwälzen. Wie schon in der RELOADING-Review erwähnt, werde ich mich an diesem Geischtspunkt jedoch nicht lange aufhängen und stattdessen zum nächsten Song skippen, der in der Gestalt von "In A Blaze" endlich wieder auf voller Spieldauer zu unterhalten weiß. Und nachdem man nach einem moderaten "Pain Music" bei "Stomp 'Em Out" gelandet ist, fühlt man sich angenehm an einen gewissen Mos Def erinnert, der 2004 auf selbige Produktion von seinem Real Life berichtete. Sowohl Rap P, als auch Stress Athletics machen auf diesen doch etwas eigenwilligen Beat eine gute Figur, was auch die Laune des Hörers erheblich pushen kann. Mit dem nächsten gut bekannten Beat kann das Niveau gehalten werden: worüber P in "1000 Pounds" spittet, das wird den meisten viel eher als der Titelsong von Cormega's "Who Am I" bekannt sein. Wenn man hier nun den direkten Vergleich mit Nature, Mega und AZ zieht, geht Rap P natürlich nicht als Sieger hervor, eine starke Leistung muss man ihm jedoch allenfalls attestieren. Da es ein komplettes Wopo/Rap P-Kollabo-Album gibt ("The Struggle Continues"), ist dessen Auftritt auf dieser Scheibe voll berechtigt und führt in "Workin' Shifts" sogar zu einem sehr annehmbaren Outcome. In seinem viel besseren zweiten Teil fährt das Mixtape jetzt seine besten Stücke auf. Mr. Bars von den früheren Mobb Deep-Lakaien Bars & Hooks steht P in "I Remember" zur Seite, das endlich starken QB-Sound auf den Plan ruft. "They say you can't turn a bad girl good / Once a good girl turned bad, she caught up in the hood". Auch "Everybody" fährt mit langsamen Streichern ganz klar die QB-Schiene. Tracks 13 und 14 markieren so auch eindeutig den Höhepunkt der Scheibe und werfen zugleich die einzige Frage auf, die man sich hier stellen muss: Wieso denn nicht gleich so?! Die Streicher begleiten uns noch ein Stück und geben "Burn Ya Bridges" einen düsteren Bodensatz, in dem Rap P zusammen mit Ty Nitty direkt an die vorangegangenen Stücke anknüpft. Damit wäre alles wichtige zu "Hustle Music" gesagt, denn in "Follow My Lead" verfällt P wieder dem Plastik-Gedudel, das in einem nicht gelisteten Bonus Track nochmals ausgiebig zelebriert wird.

Rap P's "Hustle Music" zeigt, neben seinem typischen Mixtape-Charakter, zwei Seiten von Rap P. Eine gute, die in wenigen Tracks durchscheint und den Hörern zeitlosen QB-Sound anbietet, und dann noch eine überflüssige Seite, deren Rap-Auswüchse vollkommen belanglos sind. Leider überwiegt hier zweitere, was "Hustle Music" dann auch keinesfalls zu einem Pflichtkauf macht. QB-Fans werden der Scheibe jedoch trotzdem etwas abgewinnen können, dem Rest lege ich doch eher das Album "R.E.L.O.A.D.I.N.G" ans Herz. Fazit: Als Mixtape ganz solide, jedoch weniger dazu geeignet, neue Hörer auf dem Geschmack zu bringen, sondern vielmehr dazu, alten Hasen etwas zu geben, aus dem sie sich ein paar ungeschliffene Diamanten heraussuchen können.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


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Redakteur:
SnoopFrog
User Signatur:
Commercial HipHop is like dermatology, they only study the surface of the common shell

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Momentaner Lieblingssong: Vast Aire - Cholesterol

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