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Zum Ende der Seite springen AZ - Undeniable
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R4F - Battle Champ 2010

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AZ - Undeniable


Release Date:
01. April 2008

Label:
Koch Records / Universal

Tracklist:
1. The Game Don't Stop
2. No Superstar
3. Life On The Line - (Feat. Jimi Kendrix)
4. Fire
5. What Would You Do - (Feat. Jay Rush)
6. Dead End
7. Parking Lot Pimpin'
8. Undeniable
9. Go Getta - (Feat. Ray J)
10. Now I Know
11. A. Game
12. The Hardest [Video Mix] - (Feat. Styles P.)

Review:
AZ, den man mittlerweile sicherlich als einen der Vorzeige-Backpacker beschreiben kann, brachte nach "The Format", was sich wie ein Fegefeuer über den Globus verbreitete, sein neues Soloalbum auf den Markt. Aber wie bei so vielen Alben von sogenannten Altmeistern sollte auch bei AZ vorneweg gesagt sein, dass die The Firm-Zeiten lange vorbei sind und sich die Erwartungen nicht überschlagen sollten.

Die Welt dreht sich immer weiter und "The Game Don't Stop". Wäre ja auch schlimm wenn nicht. Ein etwas lahmarschiger Beat, der immer nur die Frage "wann gehts denn endlich los" in meinem Kopf erklingen lässt, bremst die eventuelle Anfangseuphorie doch ganz gut aus. Auch der Künstler klingt mit einem äußerst monotonen Flow alles andere als überzeugend. Weiter geht es mit "No Superstar", was sich instrumentaltechnisch eigentlich problemlos mit dem Vorgänger vergleichen lässt. Den Drums fehlt hier der gewisse Druck und auch die Melodie schlaucht schon nach wenigen Minuten. Eine sehr soulige Hook und AZ's bessere Rapshow bügeln diesen Schönheitsfehler jedoch wieder aus und machen den Track absolut hörbar. Mit "Life On The Line" wird es dann schon fast etwas funkig, was mir persönlich einfach super gefällt. Ein durch die Bank gutes Ding, das durch eine sehr coole Hook von Jimi Kendrix nahezu perfekt abgerundet wird. Auf ähnlich hohem Niveau geht es dann mit "Fire" weiter. Hier gibt ein treibendes Voicesample ganz klar die Marschrichtung vor, was zum Rest des Instrumentals wie die Faust aufs Auge passt. Auch die Rapshow steigert sich langsam aber sicher auf ein richtig gutes Level, was die Platte langsam aber sicher etwas interessanter macht. Pro mehr Soul. Das selbe dachte sich wohl auch Jay Rush und lieferte zu "What Would You Do" eine sagenhafte Hook ab. Zum ersten Mal zeichnen sich ganz klare Züge eines Lächelns in meinem Gesicht ab. Hier sind sicherlich Ambitionen zur Sommerhymne vorhanden und gute Laune liefert der Track auf alle Fälle und das egal zu welcher Jahreszeit. Jeder kennt dieses altbekannte "Welcome Back", welches Mase vor einigen Jahren so richtig ausgelutscht hat. Deshalb ist es mir schleierhaft, weshalb im Beat zu "Dead End" genau dieses Ding erneut auftaucht. Leider beginnt bei dieser Aneinanderreihung von Tönen mein Gehörgang komplett zu krampfen und jeglicher Versuch von AZ, diesen Track zu retten, bleibt leider erfolglos. Und wieder regieren klare Soul- und Funkelemente. Keine schlechte Sache, die aber um wirklich zu überzeugen absolut perfekt umgesetzt sein muss. Und das ist hier leider nicht der Fall. Dieses Mal ist es nicht nur der Beat, sondern auch die etwas schrille und einfach störende Hook, die das Gesamtbild von "Parking Lot Pimpin'" zerstören. Mit Freude verkünde ich dann den Anklang des Titeltracks zum Album "Undeniable". Wieder eine gesungene Hook, aber dieses Mal wesentlich besser. Auch das Instrumental weiß vorallem durch die nach vorne treibenden Drums zu überzeugen und AZ verpasst dem Track mit einem passenden Flow dann noch das gewisse Etwas. "Drama seas, sands so white / Bahamas beach, your plans go right / Out of reach, rambo flights / In some two seater, sitting up like cleavage / Plane conceded, the prayer was a parapalegic / Save the chatter, my swagga's needed, believe it / Button ups, tailor custom cuts / Trees on the feet, physique fucks him up" - Sommer eben. Mit "Go Getta" fällt das Niveau dann wieder um mindestens drei Stufen. Ray J singt lediglich von Bitches und Champagner im Club, woran sich dann auch AZ zu orientieren scheint. Auch die Hook wirkt durch ständiges "Go Getta" mehr als einfallslos und über das poppige Instrumental wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst anfangen zu reden. Als "Now I Know" erklingt, fang ich dann nach harten Heulkrämpfen zum allerersten Mal an, mit dem Kopf zu nicken. Ein melodiöser und doch sehr kraftvoller Beat bringt endlich mal das, was man sich als Hörer von einer AZ-Platte erhofft. Sicherlich eines der Highlights, wenn nicht sogar der beste Track der Platte, was ich mittlerweile allerdings auch nichtmehr als all zu schwer bezeichnen möchte. Etwas schwächer, aber noch absolut angenehm, bleibt es mit "A. Game". AZ immernoch stark auf ein fast schon clubtaugliches Instrumental mit einer Hook, die zwar etwas stilvoller hätte sein können, aber absolut in das Gesamtbild des Songs passt. Den Abschluss macht dann ein weiteres Highlight der Platte. "The Hardest" kennen sicherlich viele schon als Vorab-Single, da auch das Video dazu durch alle mir bekannten Online-Foren geisterte. Hier gefällt vorallem der Styles P. Part, welcher AZ zwar nicht schlecht, aber dennoch irgendwie alt aussehen lässt. Trotzdem ein gelunger Track, der wenigstens zum Abschluss ein positives Gefühl beim Hörer hinterlässt.

"Do or Die", "A.W.O.L 1.5" oder auch "The Format" hätten alleine mit der Hälfte der Tracks mehr überzeugt als "Undeniable". Harte Worte, die meiner Meinung nach aber absolut gerechtfertigt sind. Den Instrumentals fehlt oftmals das gewisse etwas, jede Menge Druck und die Liebe zum Detail. Alte und ausgelutschte Samples zu verwenden zeugt ebenfalls von nur wenig Kreativität. Dass AZ rappen kann steht zwar absolut außer Frage, aber auch er wirkt hier auf vielen Tracks gelangweilt und schafft es somit nur selten, irgendein Gefühl zu transportieren. Ob die Gäste nun gut oder schlecht ausgewählt wurden, weiß ich nicht. Klar ist allerdings, das man sich stärkere Kollegen mit ins Boot hätte holen können. Fünf gute Tracks von gerade mal zwölf Songs, die das Album schmücken, ist eine mehr als magere Ausbeute. Sorry AZ, aber der Schuss ging nach hinten los.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (3 Bewertungen / 2.5 Ø)


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sneaks
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Fav. Producer: Premo, 4th Disciple
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kann da nur zustimmen... is echt gähnend langweilig
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