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r4f-Sampler Vol 3

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Zum Ende der Seite springen N.E.R.D. - Seeing Sounds
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N.E.R.D. - Seeing Sounds


Release Date:
10. Juni 2008

Label:
Interscope (Universal)

Tracklist:
01. Intro / Time For Some Action
02. Everyone Nose (All The Girls Standing In The Line For The Bathroom)
03. Windows
04. Anti Matter
05. Spaz
06. Yeah You
07. Sooner Or Later
08. Happy
09. Kill Joy
10. Love Bomb
11. You Know What
12. Laugh About It

Review:
Nach knapp vier Jahren Abszinez, in denen nur Skateboard P, also know as Pharell Williams, mit diverse Gastauftritten auf sich aufmerksam machen konnte, gibt es mit "Seeing Sounds" nun endlich ein neues Album der kompletten N.E.R.D. Crew auf die Ohren. Was zu erwarten ist? Eigentlich so ziemlich das Selbe wie immer. Ausgeflippte und clubtaugliche Songvarianten mit jeder Menge Vibe, die auf jeder Party für das gewisse etwas sorgen. Der Vorgänger "Fly Or Die" war an Keativität und Style kaum noch zu überbieten, weshalb es mit der neuen Platte schwer sein wird, an den alten Erfolg anknüpfen zu können.

Los geht die Show mit dem "Intro/Time For Some Action", was auch wirklich nur als solches zu verstehen ist. Langes vorgeplänkel und immer wieder ein monotones "Time for some action". Man kann zwar, anhand der ausgeprägten Baseline, vermuten was mit diesem Album noch auf einen zukommen wird, wird aber hier als Hörer noch ein wenig an der kurzen Leine gehalten. Mit "Everyone Nose (All The Girls Standing In The Line For The Bathroom)" wird diese Leine nahezu komplett gelöst und ein allgemeines durchdrehen ist definitv erlaubt. Ausgeflippte Drums geben hier ganz klar die Marschrichtung vor, was durch ein nicht weniger verrücktes Saxophon nahezu perfekt abgerundet wird. Viele kennen wohl schon das Video, da es sich hierbei auch um die erste Singleauskopplung handelt. Sehr rockig und zugleich auch funkig geht es mit "Windows" weiter. Hier wird nichts als gute Laune transportiert. Wer also nicht gerade der Tellerand-Theorie verschworen ist, sollte hier eigentlich keinerlei Probleme haben, zumindest ein wenig im Takt zu wippen. Richtig synthielasstig, aber ebenfalls richtig derbe, wird es dann mit "Anti Matter". Ein brutales Instrumental, das wirklich durch die wahnsinnig harten Drums ins Auge sticht, wirkt bisher mit Abstand am überzeugensten. Eine grandiose Vorstellung aller Beteiligten und auch die Hook, die durch absoluten Ohrwurmfaktor besticht, runden diesen Partykracher optimal ab. Auch "Spaz" knüpft mit großartigen Drums recht gut an den Vorgänger an. Hier könnte man zwischendurch meinen, es handelt sich um einen Song aus der Drum and Base Szene, da es zwischenzeitlich doch ziemlich hektisch wird. Nach knapp 1:30 wirkt aber genau dieses Gefühl irgendwie nervtötend und nimmt der Anfangseuphorie einiges an Wind aus den Segeln. Etwas ruhiger, aber auch gleich ein ganzes Stück besser wird es dann mit "Yeah Youh". Dies ist dann der moment im Club, in dem man sich entweder eine Frau sucht, die sich mit ihrem Hinterteil an deinem Vorderteil reibt oder man an die Bar geht, um für Getränkenachschub zu sorgen. Dies soll keines Wegs das Niveau des Tracks in den Dreck ziehen, lediglich untermauern, wie viel gemütlicher es hier (Im Vergleich zu den Vorgängern) doch zugeht. Und diese etwas ruhigere Schiene wird dann auch mit "Sooner Or Later" gefahren. Dies wäre dann die optimale musikalische Untermalung für einen Teeniestreifen, bei dem sich am Ende des Abschlussballs alle Päärchen verliebt in den Armen liegen. Jedoch ohne das übertrieben kitschige, da auch dieser Song absolut überzeugen kann. Mit "Happy" sind wir dann bei einem meiner persönlichen Highlights angelangt. Hier gehen die Jungs von N.E.R.D. zwar etwas rockig, aber dennoch absolut stilsicher ans Werk. Alleine was Melodien und auch Harmonien angeht, handelt es sich hierbei wohl um den stärksten Song der Platte. Für normale Künstler, wäre dies ein normales Stück. Für N.E.R.D ist das nahezu eine Art Ausnahmezustand. Und mit "Kill Joy" geht es dann auch schon wieder komplett anders weiter. Zwar bleibt ein Teil diverser Rockelemente vorhanden, dennoch geht das Ganze noch ein Stückchen weiter in die elektronische Richtung. Hier geht dann aber leider etwas die Partytauglichkeit verloren, da es sich hierbei eher um die Untermalung einer aktionhaltigen Filmszene handelt, als um einen wirklichen Partytrack. Hiermit will ich keineswegs eine Linderung der Qualität des Sounds bewirken sondern lediglich darauf Ansprechen, dass ich nicht weiß in welcher Situation ich diesen Song wirklich hören würde. Etwas klarer geht es dann mit "Love Bomb" weiter. Wiedermal handelt es sich hier um geniale Drums, eine großartige Meldoie und um einen Pharell Williams in Topform. Ruhiger war es auf diesem Album wohl nie, was an dieser Stelle jedoch ungewohnt positiv aufzufallen scheint. Viel souliger als "You Know What" kann es dann rein vom Instrumental her eigentlich gar nichtmehr werden. Eine wahnsinns Vortellung die nahezu perfekt in den letzten Track mit dem Titel "Laugh About It" übergeht. Zwei sehr ähnliche Songs, die es unmöglich machen ruhig sitzen oder stehen zu bleiben. Ein klasse Abschluss einer turbulenten Reise.

Die Jungs von N.E.R.D. schaffen es mit "Seeing Sounds" absolut den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Ich kann mich selbst eigentlich nicht wirklich als Fan dieser Formation bezeichnen, hatte bei dem Album aber dennoch jede Menge Spaß und das fast durchgehend. Das einzige und zugleich recht große Manko der Platte ist sicherlich, das man gut überlegen sollte, wo und wann man diese spielen kann, da sich hierfür wohl nicht all zu viele Möglichkeiten bieten werden, außer auf fetzigen Partys. Wer also dem Sound von Pharell und Co. ohnehin verschworen scheint, kann hier problemlos zugreifen und wird ohne Frage seinen Spaß mit diesem Produkt haben. Wer N.E.R.D., so wie ich, eigentlich immer etwas kritischer gegenüber stand, sollte sich den Kauf mehr als einmal überlegen. Ein wunderschönes Beispiel dafür, dass Musik Geschmackssache ist und im Endeffekt - trotz Review - jeder für sich entscheiden muss.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 5 Ø)


Redakteur:
sneaks
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Momentaner Lieblingssong: Joell Ortiz - Battle Cry (prod. by A.D)

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Bewertung geht völlig in Ordnung. Teilweise finde ich die "Beats" zu abgedreht, so das sie fast schon nervig sind.
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Globale Erwärmung mal anders...

www.myspace.com/rootrap

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Sie kommen einfach nicht mehr an In Search Of ran. Seeing Sounds is mir Stellenweise einfach zu billig, weis nicht wie ich es sonst sagen soll. Zum Beispiel dieses Lil Kon Sample in dem einen Track...Wozu?!

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Hier das Video zum "Everybody Nose Remix" mit Kanye West, Lupe Fiasco und Pusha T

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Original von DaKey
Hier das Video zum "Everybody Nose Remix" mit Kanye West, Lupe Fiasco und Pusha T



was für ein Schund
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Kein Schund, sondern ein okayes bis gutes Album das trotz kommerzieller Orientierung mal einen überdurchschnittlich komplexen Sound hat und sich was traut. Die Jungs experimentieren viel aber es kommt auch etwas hörbares dabei raus. Viel Party, hier und da mal relaxed - die Nutzungsoptionen sind schon beschrenkt, dass stört mich jedoch nicht sonderlich. 3-3,5 Sterne nach eigenen Maßstäben

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