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Zum Ende der Seite springen Snowgoons - Black Snow
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Snowgoons - Black Snow


Release Date:
24.Juni 2008

Label:
Babygrande Records

Tracklist:
01. The Curse - (Feat. King Magnetic Charon Don, Sicknature & Reef The Lost Cauze)
02. Black Snow - (Feat. Ill Bill & Apathy)
03. Casualties Of War - (Feat. Smif-N-Wessun & Respect Tha God)
04. Who? - (Feat. Outerspace)
05. Hold Up - (Feat. R.A. The Rugged Man, Lord Lhus & Savage Brothers)
06. This Is Where The Fun Stops - (Feat. Reef The Lost Cauze)
07. Starlight - (Feat. Viro The Virus)
08. Knockatomi Plaza - (Feat. Side Effect)
09. Pay Attention - (Feat. Decay, Astonish & Scheme)
10. Serve Justice - (Feat. Killah Priest, Rasulallah & Richard Raw)
11. Still Got The Ammo - (Feat. Main Flow, Godilla, El Da Sensei & J. Sands)
12. Ride On - (Feat. DeFari, Maylay Sparks & Sondro Castro)
13. Incite A Riot - (Feat. King Magnetic & Adlib)
14. Lost - (Feat. Respect Tha God, Block Mccloud & Doap Nixon)
15. Still Waters Run Deep - (Feat. Supastition)
16. Raining - (Feat. Brainstorm, Edo. G & Jaysaun)
17. Sick Life - (Feat. Sick Jacken, Cynic & Bacardi Riam)
18. The Storm - (Feat. Boom Bap Project)
19. Avalanche Warning - (Feat. Pace Won, Nervous Wreck & Adlib)
20. The Hatred - (Feat. Slaine, Singapore Kane & Lord Lhus)
21. Helpless - (Feat. Equinox)

Review:
Wohl noch nie hat sich ein deutsches Prodzententeam dermaßen in die amerikanische Boom-Bap-Szene eingearbeitet wie es bei DJ Illegal, DJ Waxworx, Det und Thor der Fall ist. Nach einigen Produktionen für Vinnie Paz und sonstige Anhänger der Army Of The Pharaohs war der Babygrande-Deal dann eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Im Februar letzten Jahres erschien dann das Debütalbum der Snowgoons mit dem Titel "German Lugers", welches nicht nur in Deutschland, sondern weltweit für Furore sorgte. Das neue Werk trägt den Titel "Black Snow" und besticht wiedermal durch eine wirklich brutale Gästeliste. Ein Feuerwerk an hartem Rap ist somit quasi schon vorprogrammiert.

Die Show startet mit "The Curse", womit es auch sofort richtig los geht. Hier gibt es keine langen instrumentalen Intros oder großes Palaber, sondern direkten straight-in-your-face Rap. Besonders hervorzuheben ist hier der Part von Reef The Lost Cauze, der durch die Bank überzeugen kann. Eines der absoluten Highlights erreicht uns dann schon mit dem Titeltrack zum Album "Black Snow". Ill Bill und Apathy in Höchstform auf einen Beat, der es einfach nur in sich hat. Harte Drums und ein aggressives Sample geben ganz klar die Marschrichtung für den Rest der Platte vor. "Run up on them motherfuckers like: Sprechen Sie Deutsch?". Auch das Duck Down Camp ist in Form von Smif-N-Wessun vertreten, was mir persönlich sehr zusagt. Mit "Casualties Of War" wird einfach weiterhin richtig auf die Kacke gehauen und klar gemacht, wer der Boss ist. Auch die Rapshow von Respect Tha God überzeugt mich komplett. Riesen Ding. Mit "Who" sind wir dann wieder bei einem der produktionstechnischen Highlights angelangt. Ein Instrumental das mir, trotz etwas mitgenommenem Verstärker, immernoch die Bude zerlegt, prallt einem hier wie Faustschläge ins Gesicht. Was Outerpsace raptechnisch zu bieten haben, muss man wohl nichtmehr groß erwähnen. Mit "Hold Up" kommen wir zu einem Track, auf den ich mich im Vorfeld, auf Grund des Rugged Man Features, eigentlich am meisten gefreut habe. Und schon beim ersten Hören wird klar, dass diese Vorfreude absolut gerechtfertig war. Bisher der stärkste Track. Die erste Single erreicht uns mit "This Is Where The Fun Stops", was zugleich mit einem dicken Video der Famefabrik um die Ecke gebogen kommt. Wiedermal schafft es Reef The Lost Cauze mich völlig vom Hocker zu blasen, was auch schon auf "German Lugers" oder hier beim Intro der Fall war. Großartiger Emcee, den man wirklich als Meister seines Fachs bezeichnen kann. Auch die Samplekombinationen im Beat bringen jeden Fan dieses Boom-Bap-Sounds völlig zum ausrasten. Mit "Starlight" gibt es dann die ersten etwas deepen Töne zu hören, was aber alles andere als schlecht klingt. Ein sehr schönes Instrumental mit einem wahnsinns Pitchvoicesample in der Hook löst bei mir gleichzeitig etwas beklemmendes wie auch etwas schönes aus. Auch Viro The Virus versteht, es dieses Gefühl in Worten wiederzugeben. Großartige Arbeit aller beteiligten. "I say what I mean and mean what I say / Chasin' dreams night by night and day after day". Und auch mit "Knockatomi Plaza" bleibt es zwar etwas ruhiger, textlich geht es aber schon wieder etwas mehr zu Sache. Side Effekt wirkt locker und entspannt, was dem Track eine besondere Note verleiht. Der Druck nimmt zwar zu, dennoch bringt us "Pay Attention" nochmals diesen lässigen Rapstil auf einen doch recht brechenden Beat. Wer an dieser Stelle nocht nicht mit dem Kopf nickt, wird dies spätestens bei "Server Justice" tun. Mit die beste Produktion der Platte wird zugleich mit einer wahnsinns Rapshow von Killah Priest, Rasulallah und Richard Raw bestückt, was den Track ebenfalls zu einem richtigen Highlight macht. Mit ähnlich starkem Beatniveau wie auch Rapniveau erreicht uns "Still Got The Ammo". Gästetechnisch mit Main Flow, Godilla, El Da Sensei und J. Sands wohl das Glanzstück von "Black Snow". Zurück in die 90'er geht es dann mit "Ride On", was mir sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Leider enttäuschen bis auf DeFari die Rapshows, was alles Potential des Instrumentals nahezu verpuffen lässt. Bei "Incite A Riot" ist es dann eher umgekehrt. Die guten Raps von King Magnetic und Adlib gehen leider mit dem schlauchenden Beat unter. Sehr stark wird es dann allerdings wieder mit "Lost". Das mit Abstand schönste Instrumental belegt mit den emiotionsgeladensten Raps von Respect Tha God, Block Mccloud und Doap Nixon, was mir bei jedem Hören aus Neue Gänsehaut bereitet. Das genaue Gegenteil dazu gibts es mit "Still Waters Run Deep" und einem grandiosen Supastition. Harte, battlelastige Zeilen auf einen Beat, der endlich wieder die gewünschte Power versprüht. Auf ähnlichem Niveau geht es dann mit Brainstorm, Edo. G, Jaysaun und "Raining" weiter. Richtig weggeblasen hat mich das Phantom der Oper Sample bei "Sick Life". Oft versucht, aber selten so stark und souverän umgesetzt. Leider haut mich von Seiten der Emcees, bis auf Sick Jacken, niemand vom Hocker. Auch der Gastauftritt von Boom Bap Project hat bei mir einiges an Vorfreude geweckt. Souverän nehmen die Jungs den Beat zu "The Storm" auseinander und bauen ihn wieder zusammen. Definitiv einer der besseren Tracks des Albums. Auch "Avalanche Warning" weiß absolut zu überzeugen, was wohl auch an den starken Raps von Pace Won, Nervous Wreck und Adlib liegen mag. Hymnenhaft wird es dann mit "The Hatred". Wer auf brutalen "in die Fresse" Rap steht, ist hier genau an der richtigen Adresse. Ein aggresiver Slaine, ein sich tot rappender Singapore Kane wie auch ein überkrass flowender Lord Lhus runden diesen chorlastigen Beat perfekt ab. Und mit "Helpless" sind wir dann... man muss fast schon sagen "Gott sei dank" beim letzten Track von "Black Snow" angelangt. Ein langes Album, das mit Equinox aber auf jeden Fall einen würdigen Schlussredner gefunden hat.

Zum Schluss kann man nicht viel mehr tun, als sich vor dem Quartett zu verbeugen. Wahnsinns Produktionen, die von richtig ruffem Sound bis hin zu gefühlvollen Songs alles zu bieten haben. Auch die Gästeliste wurde sorgsam ausgewählt und kann bis auf zwei bis drei Ausnahmen mehr als überzeugen. Das einzige Manko ist die Länge des Albums. 21 Songs am Stück vom selben Künstler sind verdammt anstrengend und ich persönlich werde das wohl nichtmehr durchhalten. Aber dennoch: Die Snowgoons schaffen es mit 21 Tracks, weniger Komplettausfälle zu haben, als andere Künstler mit nur 12 oder 13 Tracks. Großes Release was man mindestens mit einem "gute Arbeit, Jungs" anerkennen muss.

Wertung: (4 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (4 Bewertungen / 4.13 Ø)


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sneaks
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wertung geht auf jeden fall klar!!
is 'n hammerrelease geworden!
die review is auch schön! wink
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Original von thediana
einfach nur börner das album...


they try keepin' it real but they should try keepin' it right


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Zitat:
Original von adolphcontrol
wertung geht auf jeden fall klar!!
is 'n hammerrelease geworden!
die review is auch schön! wink
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4 Kronen auch von mir. Ich liebe diesen düsteren Sound
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