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Zum Ende der Seite springen People Under The Stairs – The Om Years: Favorites, Rarities & B-Sides
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People Under The Stairs – The Om Years: Favorites, Rarities & B-Sides


Release Date:
11. Juli 2008

Label:
OM Records

Tracklist:
01. Intro
02. San Francisco Knights
03. 43 Labels I Like
04. Time To Rock Our Shit
05. The Cat
06. We’ll Be There
07. Youth Explosion
08. Code Check
09. Give Love A Chance
10. Jappy Jap
11. The Suite For A Beaver Pt. 1
12. O.S.T. (Original Soundtrack)
13. Empty Bottles Of Water
14. The L.A. Song
15. Hang Loose
16. Acid Raindrops
17. The Breakdown
18. Montego Slay
19. Yield
20. Play It Again - Outro
21. Invisible Blunt
22. I 15
23. Tour Guide
24. Schooled In The Trade (Instrumental)
25. Big Daddy Brown
26. Hang Loose Pt. 2
27. Sunroof (Instrumental)
28. The Bomb Combo
29. Afternoon Connection
30. Out Da Club
31. We’ll Be There (10 Seconds Remix)


Review:
Was soll man zu People Under The Stairs noch sagen, das über die Jahre, noch nicht irgendwo gesagt, oder geschrieben wurde? Für diejenigen, denen diese Urgesteine immer noch kein Begriff sein sollten, sei zumindest erwähnt: People Under The Stairs, das sind Christopher Portugal aka. Thes One und Michael Turner aka. Double K. Mitte der 90er fanden die Beiden, aus Los Angeles stammenden Künstler, aus der gemeinsamen Liebe zur Musik, dem Diggen von Platten und dem Produzieren, zusammen und haben seit dem unzählige Classics geschaffen. Bereits mit ihrem Debut "The Next Step" konnten sie große Erfolge verbuchen und sich letztlich einen Plattendeal an Land ziehen. Nun beschert uns das Label Om Records, satte 10 Jahre, nach dem genannten Erstlingswerk, eine Compilation, mit den größten Hits, Raritäten und einigen B-Seiten der Beiden und ich bin gespannt, wie oft mir dieser Release, beim folgenden Hören, Gänsehaut verschaffen wird.

Klassisch, wie die People Under The Stairs selbst (im Folgenden nur noch PUTS genannt), beginnt diese 31 Song starke Ansammlung von Tracks, mit einem "Intro", welches sich aus Cuts und einem kurzen Dialog, der Beiden, zusammensetzt. Danach erwartet mich dann direkt schon "San Francisco Knights". Hier haben wir sie schon...die erste Gänsehaut. Classicmaterial mit einem Vocalsample, in der Hook und einem Gitarrensample für den Beat, welche ihresgleichen suchen, wenn es um Wiedererkennungswert geht. Weiter geht es mit "43 Labels I Like". Einem relativ kurzen Song, ohne Chorus. Ein lässiges Drummersample bestimmt die Produktion, welche jedoch, kurz vor Ende, des Stücks, durch die Einspielung einer Originalplatte, rapide beendet wird. "Time To Rock Our Shit" bringt, unter anderem, erneut coole Drums mit sich. Wobei während des Songs, der Beat, teilweise komplett auf mute gestellt wird, was aber letztlich nicht schlecht wirkt. Es wird locker geflowt und sich selbst represented. Sehr smooth geht's bei "The Cat" weiter. Thes One und Double K machen klar, dass sie "Rich on Flavour" sind und beweisen dies auch erneut. Mit der Aufforderung "Stomp your feet to the beat / and clap your hands" startet dann auch gleich "We'll Be There". Dieser kann man eigentlich aber schon nachkommen, da nicht nur das Ausgesprochene, sondern auch die Bassline, einen quasi eh dazu bringen, direkt zu dem Teil zu viben. Teilweise wird sich für den Beat einer Trompete bedient, welche der ganzen Produktion, eine spezielle Note verleiht. Mit leichten lateinamerikanischen Klängen startet dann auch die nächste Nummer "Youth Explosion", aber wie geschrieben, sie startet nur damit. Was folgt? Ein "I'm ready", welches gepaart mit einigen weiteren Cuts, einen derben Beat einleitet, über den die PUTS, ihre Lines ganz locker aus der Hüfte schießen. Dass hier viel gecuttet wird, freut mich erneut sehr. Wenn man Bass mag, ist man bei "Code Check" mehr als richtig. In Verbindung mit dem benutzen Gitarrensample, eine mehr als runde Sache. Auf die gewohnte PUTS-Art wird auch diese Produktion mit Lines wie "Mo funk for your dollar" bestückt, welche wiederum genau das wiedergeben, was diesen Song letztlich ausmacht. Der Titel "Give Love A Chance" ist eindeutig an das verarbeitet Vocalsample angelehnt. Die Message des Songs ist leicht zu beschreiben: Wenn du etwas verwirklichen willst, dann mach es aus Liebe zur Sache und nicht um an das schnelle Geld zu kommen. Bei "Jappy Jap" handelt es sich dann wieder um einen klassischen Representertrack, was direkt am Anfang durch den Cut "A brother who's known for his rap" klargestellt wird. Wenn man sich "The Suite For A Beaver Pt. 1" anhört, fällt einem außer dem, sagen wir mal ausgefallenen Titel, direkt auch die Hi-Hat auf. Diese hört sich zwar, an sich, nicht schlecht an, wirkt aber durch das permanente Vorhandensein, leicht nervig. Doch die benutze Snare, die eigentlich äußerst simpel ist, macht dies dann aber fast schon wieder wett. Mit einer, auf einem Anrufbeantworter hinterlassenen Nachricht, hat dann auch der Song "O.S.T. (Original Soundtrack)" sein Intro gefunden. In dem Titeltrack des gleichnamigen PUTS-Albums, wird es dann etwas reggaelastiger, was diesem Song aber eigentlich gar nicht mal so schlecht zu Gesichte steht. Darauf hin wird es dann auch mit "Empty Bottles Of Water" wieder etwas seichter. Ein äußerst chilliger Song, bei dem man sich einfach mal zurück lehnen und die Musik auf sich wirken lassen kann. Natürlich darf aber auch hier der obligatorische Track für die Homebase nicht fehlen. "The L.A. Song" ist eine Hommage, aus der Sicht der PUTS, an die Stadt Los Angeles. Nahe liegend bei dem Titel. Bei "Hang Loose" wird's dann ziemlich funky. Dies liegt aber wohl nicht nur an dem angewandten Flow, sondern wohl mehr an dem Gesamteindruck des Stücks. Der Refrain, der Beat und die Art wie das Mic gerockt wird, bilden eine stimmige Einheit. "Acid Raindrops" beginnt einmal mehr sehr entspannt. Diese Stimmung wird auch über den gesamten Track beibehalten. In der Hook heist es dann auch "Mary Jane is the only thing that makes my pay stop" und spätestens danach dürfte auch die beabsichtigte Aussage klar sein. Im Folgenden bescheren uns, die PUTS, dann "The Breakdown". Das hierfür benutzte Xylophonsample sollte, auf diesem Weg, ganz besonders hervorgehoben werden. Up next "Montego Slay". Ein sehr minimalistisch gehaltener Beat in Symbiose mit den PUTS-Raps, erweisen sich erneut als Kernelemente, welche jedoch, zum wiederholten Male, einwandfrei funktionieren. Oder, um es einfach auf den Punkt zu bringen "The music is playin' loud and we never have to leave". Auch bei "Yield" wird wieder represented. Alt bewährt, findet man hier wieder einige Cuts, ein teilweise geswitcher Beat und die Lines von Double K und Thes One. Das letzte Stück, der ersten, von zwei CD's bildet dann "Play It Again – Outro". Bestückt mit einem sehr geilen Klaviersample und einem dicken Vibe, eignet sich dieser Track mehr als gut, als Outro. Wobei ich zugeben muss, dass ich das, in der Hook benutzte Vocalsample "Play it again and again", nicht unbedingt sonderlich anspruchsvoll finde, es aber dennoch in das Gesamtkonzept des Songs, passt. Auch bei "Invisible Blunt" wird mit einigen Cuts gestartet. Dieses Mal werden sogar, fast genreübergreifend, einige Passagen aus Another One Bites The Dust, von Queen, gecuted. Das hierbei noch eingebaute Jodeln gibt der ganzen Sache eine überfreshe Note. Das Mitnicken hält auch bei "I-15" weiter an. Ein ziemlich tiefes Gitarrensample im Zusammenspiel mit einer klassischen Snare und dem benutzten Flow, bilden eine stimmige Einheit. Mit "Tour Guide" erhält man dann auch mal eine kurze Info darüber, wo auf der Welt, die PUTS bereits ein Mic gerockt haben. Und weiterhin bewegt sich mein Kopf zum Sound der Snare. Nach dem Instrumental "Schooled In The Trade" folgt anschließend der Track "Big Daddy Brown". Eine interessante Produktion mit einer angenehmen Bassline und der Rap passt , wie eigentlich immer, perfekt auf das Instrumental. Gerade Double K kann hier besonders überzeugen. "Hang Loose Pt. 2" klingt für mich ganz stark nach bragging & boasting. Also, sprich nach einer Jam mit den PUTS, als MC's, am Mic. Dies könnte wohl leicht auf die Line "It ain't nothing but a party ya", oder die in der Produktion enthaltenen Zuschauergeräuschen geschoben werden. Es ist allerdings der gesamte Track, der einem dieses Gefühl vermittelt. Nach "Sunroof", einem weiteren Instrumental, kommen wir dann direkt zu "The Bomb Combo". Für mich einer der besten Tracks auf dieser Veröffentlichung. Besonders die hier eingebrachten Cuts harmonieren, auf eine phantastische Art und Weise, mit dem Beat, was einen letztlich, schlicht zum abgehen zwingt. Etwas ruhigere Töne schlägt dann schon wieder "Afternoon Connection" ein. Zwar etwas smoother, aber dennoch nicht ohne Druck. Auch hier darf gevibed werden. Bei "Out Da Club" muss ich dann direkt schmunzeln. Denn nicht nur die benutzten 50 Cent Cuts lassen dem Hörer klar werden, um was hier wohl geht. Und ich sag es mal so "I'm getting kicked out the club" wer kennt das eigentlich nicht? Kommen wir dann zum letzten Track dieser, doch letztlich, schon langen Veröffentlichung. Titel 31 beschert uns "We'll Be There (10 Seconds Remix)". Ein gelungener Abschluss, der diesen Release chillig ausklingen lässt.

Wie bereits kurz erwähnt, ein sehr langer Release, der dem Hörer, hier letztlich geboten wird. Welcher jedoch nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern viel mehr aufgrund seines Inhalts mehr als gelungen ist. Wie auf jeder Compilation, werden dem ein oder anderen, auch hier, eventuell irgendwelche Tracks fehlen, aber bei diesen 31 Songs dürfte wohl, andererseits für jeden etwas dabei sein. Was bleibt zu sagen? Hier erwarten einen viele Classics, ein paar nette, bis teilweise überdurchschnittlich gute B-Seiten, kurz um, gute Musik. Die teilweise ein Gefühl vermittelt, gerade auf einer Jam zu sein und mit den Jungs zu feiern. Die PUTS beweisen nicht nur durch ihr langes Bestehen am Markt, sondern auch, immer wieder, durch ihre Musik, dass sie den Status, den sie besitzen, mehr als verdient haben.


Wertung: (4 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (0 Bewertungen / 0 Ø)


Redakteur:
adolphcontrol
User Signatur:
Zitat:
Original von thediana
einfach nur börner das album...


they try keepin' it real but they should try keepin' it right


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