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Zum Ende der Seite springen Dead Prez - Get Free Or Die Tryin'
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Fav. Producer: Prek, Lakay, Kanye West
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User Beitrag:
Dead Prez - Get Free Or Die Tryin'


Release Date:
10. November 2003

Label:
Landspeed/ (rough trade)

Tracklist:
1.Intro
2.F The Law
3.Coming Of Age
4.Tallahassee 93
5.Paper Paper
6.I Ain't Scared To Die
7.Babyface
8.When Mama Cries
9.White House Is The Rock House
10.Windows To My Soul
11.Last Days Reloaded
12.Hood News
13.RBG Love
14.In The World
15.O.G. Original Garvey
16.Red Black & Green
17.Outro

Review:
Dead Prez, bringen mit Get Free Or Die Tryin' ein Mixtape an den Start, das wiedereinmal das Leben, der vermeintlich unterdrückten, Schwarzen in den Straßen der USA reflektiert.
Bereits fuck The Law zeigt eindrucksvoll was die Crew von der Exekutive hält. Neben einem rockigen Beat, hören wir harte Lyrics, Pistolenschüsse und sehr gut gerappte kritische Rapparts. Das folgende Coming Of Age ist ein Track, der in die Vergangenheit zurückblickt und wegen des aufrichtigen Texts richtig unter die Haut geht. Auch an den irgendwie unpassenden Refrain gewöhnt man sich nach der Zeit. Ein weiterer deeper Track erwartet uns mit Tallahassee Days, der an die Handlung seines Vorgängers nahtlos anschließt und ebnfalls zum nachdeken anregt. Der Flow auf Paper, Paper kommt im Gegensatz zu den ersten Tracks nicht mehr gechillt, sondern trumpft über seine kurze Dauer, mit Doubletime Rapps auf. Auf Scared To Die geht es vor allem darum nicht aufzugeben, bzw. nicht aufgeben zu wollen. Der Beat besticht durch eine schöne Melodie, die aber ebenso ernst wirkt. Das Leben war nciht fair zu den Jungs von Dead Prez, das hört man auf der gesamten Albumlänge, aber vor allem auf Baby Face und When Mama Cries. Gänsehauterzeugende Lyrics über einem sehr atmosphärischen Beat, die es wieder einmal schaffen, das man über die Zustände in einigen Teilen der Welt nachdenkt. Ob jetzt alles so stimmt wie es gerappt wird, ist dabei gar nicht von solcher Bedeutung wie die Aussage der Tracks an sich. Window To My Soul hat mir besonders gefallen, denn das die Lyrics aus dem Herzen kommen merkt man hier besonders gut. Einer der besten Beats fährt in Last Days Reloaded über den Hörer, ein wunderschönes Voicesample und eins-A Drums unterstützen die kritischen Rapps, bevor es über den Skit Hood News zu Real Black Girl geht. Eigentlich passt dieser Track gar nicht in das Gesamtbild des Albums, lockert es aber auf angenehme Weise auf. Während alle anderen Tracks "real Hip Hop" sind, hören wir hier einen Dancehalltrack, der durchaus zum Tanzen einlädt. Auf Out In The World verlässt man den Club und begibt sich wieder auf heimisches Gefilde. Doch auch hier wird, zumindest in der Hook, mit einem seltsammen Verzerrungseffekt gearbeitet und auch der Flow kommt etwas ungewöhnlich. Trotzdem oder gerade deswegen ist dieser Track richtig gut geworden. Die Black Power wir mit dem Track O.G. heraufbeschworen und beschreibt die Zustände in den schwarzen Ghettos, bzw. die Lebenslagen einiger Menschen. Das kurze Red, Black & Green leitet das Ende des Tapes ein, bevor Afrika dann endgültig Schluss macht. Nicht nur der Beat, sondern auch der Flow erinnert hier unnötigerweise an einige Tracks von Outcast.

Ein gutes Tape/Album, dass besonders wegen der teilweise sehr schönen Beats und abwechslungsreichen Flows in keiner Sammlung fehlen sollte. Zwar hat es mich nicht besonders gestört, aber es könnten sich sicher einige durch die ständigen rassistischen Anspielungen penetriert fühlen.


Wertung: (3,5 von 5 Kronen)




Redakteur:
Matus


Bewertung der Hörer: (0 Bewertungen / 0 Ø)


Redakteur:
MrFlow

User Information:
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R4F - Battle Champ 2010

Herkunft: Rheinland-Pfalz
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Fav. Producer: Dilla, Mr. Green, Nicolay, Exile
Lieblingsfilm: 21 Gramm, Sin City, Casino

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Nächster Level: 30.430.899

319.295 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg
User Beitrag:

Schönes review! Mit der Wertung sind wir einer Meinung! Gut gemacht wink
User Signatur:

Momentaner Lieblingssong: Joell Ortiz - Battle Cry (prod. by A.D)

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