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Zum Ende der Seite springen K-Salaam & Beatnick - Whose World Is This?
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K-Salaam & Beatnick - Whose World Is This?


Release Date:
25. Juli 2008

Label:
VP/Groove Atack

Tracklist:

01. K-Salaam & Beatnick - Whose World Is This (Intro)
02. Papoose & Busy Signal - We Gotta Take It
03. Buju Banton & Trey Songz - Street Life
04. Talib Kweli - Feel
05. Sizzla - Sail On
06. Kardinal Offishall & Solitair - As We Continue
07. Black Ice - The World Us Ours
08. Dead Prez - Fallen Soldierz
09. Young Buck & Sizzla - Babylon (Must Be Mad)
10. Luciano - What Are We Fighting For
11. Saigon - Bad Mind
12. Bobbito Garcia - Vieques P.s.a.
13. Capleton - Never Let Us Down
14. Rakaa - Where Im From
15. Outlawz - The Truth
16. Anthony B - Revolution
17. Suheir Hammad - Refugees

Review:
Veränderung, das ist das Motto des Jahres in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sogar die Spatzen scheinen "Change" von den Dächern zu pfeifen, seitdem sich Senator Barack Obama aufmachte, um der erste schwarze Präsident des Landes zu werden. Da will auch die Hip Hop Fraktion, der selbst ernannte Repräsentant der schwarzen Community, nicht hinten anstehen. Dass sie sich dabei in Szene zu setzen weiß, bewies zuletzt Nas mit seinem großartigen "Untitled". Doch God's Son ist bei weitem nicht der einzige, der Veränderung predigt, auch das aus Minneapolis stammende Produzentenduo K-Salaam & Beatnick tut dies mit seinem Album "Whose World Is This?" Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter, sie wollen die Revolution. Dieses Album wurde geschaffen, um der Bevölkerung weltweit Inspiration für den Wandel zu liefern. Seine Botschaft lautet Revolution......

"Whose World is this? You know the people make the world go round, see there is a change that has to come" wird dem Hörer auf "Whose World Is This?" mit auf den Weg gegeben. Das Intro besteht eigentlich nur aus einer gesungenen Hook und einer Ansammlung von Voicecuts aus dem Album. Doch hier merkt man schon, was einen im Weiteren erwarten wird: politische Texte und gute Instrumentals von K-Salaam & Beatnick, welche nicht selber zum Mic greifen, sondern Gäste aus dem Dancehall und Hip Hop Bereich eingeladen haben. Als erstes dürfen Papoose und Busy Signal auf "We Gotta Take It" ans Mikrophon, um ihre Botschaft zu verbreiten. "Our annual income is 900 billon, the black men, we're the 9th richest nation in the world, understand", vor allem Papoose weiß zu überzeugen und macht Lust auf mehr. Auf einem Instrumental mit karibischen Einflüssen geben Buju Banton und Trey Songz ihre Eindrücke vom "Street Life" zum Besten. Das Zusammenspiel von Dancehall und Hip Hop klappt hervorragend und erzeugt eine freundliche, helle, aber vor allem nachdenkliche Atmosphäre. Wenn gehaltvolle Texte gefragt sind, darf einer natürlich nicht fehlen, Brooklyn's Blacksmith Talib Kweli. "Feel" ist schlicht und einfach ziemlich gut. Der Beat, der während der Parts eher dezent im Hintergrund vor sich hin plätschert, packt in der Hook mal eben einen drauf. "Don't matter, tryin' to get what you need, when you gotta cut yourself just to see if you bleed/you need the pain in your life, without the pain you can tell em' it's real, that's a hell of a deal, this is what i feel". Kweli ist lyrisch in Höchstform, was aber bei einem Artist seines Kalibers nicht weiter verwunderlich ist. Von Rap geht es wieder in Richtung Dancehall, von Talib Kweli geht es in Richtung Sizzla. Hier wird mit "Sail On" wieder einmal deutlich, dass es diese Musikrichtung wie keine andere schafft von Grund auf positive Instrumentals mit nachdenklichem Inhalt zu verbinden. So verkörpert dieser Track eine sommerliche Stimmung, obwohl der Inhalt eigentlich eher das Gegenteil vermittelt. Eine wirklich sehr ordentliche Leistung, nach der es wieder zurück zum Rap geht. Dieses mal geben sich geben sich Kardinal Offishall und Solitair die Ehre auf einem Instrumental, bei dem vor allem das Vogelgezwitscher im Refrain auffällt. "As We Continue" bewegt sich ebenfalls auf einem ordentlichen Niveau, fällt aber im Vergleich zu seinen Vorgängern ein wenig ab. Hervorzuheben ist hier einmal mehr das Instrumental, das zwar ziemlich vollgepackt ist, aber keinesfalls überladen daher kommt. Insgesamt muss man K-Salaam & Beatnick jetzt schon ein Kompliment für die Produktionen aussprechen, an denen es eigentlich rein gar nichts auszusetzen gibt. Sie sind vielfältig und auch musikalisch anspruchsvoll, wenn man so etwas über Beats sagen kann. "The World Is Yours" von Black Ice würde ich in die Spoken Words Ecke packen, obwohl es schon Richtung Sprechgesang geht, der allerdings einen sehr unkonventionellen Rhythmus aufweist. Dies stört mich ein wenig, denn über dieses wiedermal freshe Instrumental hätte meiner Meinung nach ordentlicher Rap gehört. Zu erwähnen ist hier auch, dass nach Ende des Tracks ein neues Arrangement einsetzt, was hierfür eigentlich viel zu schade ist, den Track aber insgesamt interessanter gestaltet. Das nun folgende "Fallen Soldierz" von Dead Prez ist mir persönlich schon seit 2 Jahren bekannt, was den Track aber nicht diskreditieren soll. Im Gegenteil: "Fallen Soldierz" ist der beste Track von Stick.Man und M1, den ich in den letzten Jahren gehört habe. Inhaltlich geht um verstorbene Kollegen der beiden und vorallem die Hook bleibt im Ohr hängen und macht den Track, trotz seines "Alters", zu einem der stärksten Songs dieses Werkes. Mit "Babylon(Must Be Mad)" geht es auch sehr ordentlich weiter. Dies liegt weniger an dem ehemaligen Gorilla Unit Mitglied Young Buck, sondern eher am Instrumental, das mich vor allem durch die gepitchte Hook und den perfekt dazu passenden Sizzla überzeugt. "If love conquers all, what are we fighting for" fragt uns Luciano auf "What Are We Fighting For" auf dem auch die beiden Produzenten erneut ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Sowohl von Luciano als auch von K-Salaam und Beatnick nice. Ein erneuter Richtungswechsel von Reggae/Dancehall zu Rap wird auf "Bad Mind" vollzogen. Hier darf Saigon sein schier unbegrenztes Talent unter Beweis stellen und tut dies auch. The Yardfather und das Instrumental harmonieren perfekt, was mich aber eigentlich eher aufregt, als erfreut, da ich ja schließlich immer noch auf die beste Geschichte warte, die niemals erzählt wurde. Lasen wir das außen vor, ist der Track dope. Bobby Garcia, der auf "Vieques P.S.A." ran darf, war mir eigentlich eher als DJ, Basketball- und Sneakerexperte bekannt und, oh Wunder, er rappt auch nicht, sonder gibt einfach seinen Senf ab, doch der Beat entschädigt für die nicht vorhandene lyrische Leistung. Einen richtigen Song gibt es dann wieder mit "Never Let Us Down" von Capleton, was mich aber nicht wirklich überzeugen kann, womit ich aber nicht sagen will, dass es schlecht ist, es gibt lediglich besser Tracks auf diesem Album. Das Instrumental von "Where I'm From" hört sich wie ein typischer Alchemist-, Evidence-
oder DJ Babu-, kurz gesagt wie ein Dilated Peoples-Beat an und da mit Rakaa eines der beiden rappenden Mitgleider der Dilated Peoples zum Mic greift, passt es auch sehr ordentlich. Als nächstes liefern The Outlawz das, was sie "Ghetto Gospel Shit" nennen. "The Truth" weiß durchaus zu gefallen, die Outlawz sind zwar keine spektakulären Rapper, bringen aber eine sehr souveräne Leistung. Der Titel des nächsten Stückes umreißt das Thema des gesamten Albums, "Revolution". "Sure there gonna be a revolution, if you don't stop, if you don't stop" meint Reggae Artist Anthony B. Das ganze ist mir aber zu eintönig und unaufregend, auch wenn es dem ein oder anderen auch positiv auffallen könnte. Den Abschluss bildet Suheir Hammad mit "Refugees", das in Spoken Words Form vorgetragen wird. Sie stellt klar: "This revolution will be televised."

Mit "Whose World Is This?" gelingt K-Salaam und Beatnick ein wirklich gutes Album, welches mich vor allem durch seine Vielseitigkeit überzeugt. Die Grenzen zwischen Dancehall, Reggae und Hip Hop verschwinden fast vollständig und fügen sich zu einem sehr harmonischen Album zusammen. Dieses Werk kann sowohl aufgrund seiner starken Instrumentals ohne Probleme im Hintergrund laufen und den Hörer mit seinem Klang begeistern als auch lyrischen Inhalt vermitteln, je nachdem was der Hörer gerade wünscht. Ich muss zugeben, weder K-Salaam noch Beatnick vor diesem Album gekannt zu haben. Doch hier wurden mir mehr als genug Gründe geliefert, diese Wissenslücke zu schließen. Die beiden liefern schlicht großartige Arbeit ab und auch die Mehrheit der Protagonisten am Mikrophon liefert Qualität. Kurzum, "Whose World Is This?" ist ein großartiges Album, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Wertung: (4 von 5 Kronen)


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Das Album gefällt mir richtig gut, sehr abwechslungsreicher Sound!
Review würde ich fast komplett so unterschreiben, gefällt mir auch laugh
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Sehr geile Review,weil es einfach auch ein geniales Album ist vom Konzept her und die verschiedenen Genres und Artists sind auch verdammt gut gewählt bestätigen Mehr davon bitte in Zukunft wink

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