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T.Wonder - Alle Wege führen nach oben


Release Date:
11. September 2008

Label:
NewDef

Tracklist:
01. Die Wahrheit (Intro)
02. Diese Tage
03. Plattenbau
04. Jay Woba Geschichte
05. Hässlich und schlimm
06. Perspektiven
07. Eigentlich
08. Baustelle Leben
09. Kartoffelland feat. Dra-Q
10. Sommernacht
11. Nix
12. Meine Bestimmung
13. Sonnenscheinsonate
14. Letzte Worte (Outro)

Review:

Was soll ich groß zu diesem Album sagen? Ich lass einfach mal den Pressetext für sich stehen, und wir schauen, ob genau das erfüllt wird, was versprochen wird. Harte Arbeit - das bedeutet, dass Musik und Texte der 14 Tracks komplett von T.Wonder selbst geschrieben und produziert worden. Dabei hat er auf Samples aus fremder Musik verzichtet und nur eigene Ideen und Melodien umgesetzt. Das Endprodukt erhält dadurch einen unverwechselbaren Stil und ob man es hasst oder liebt - es ist ein Original! So viel zum Pressetext. Kommen wir zum Album.

Bereits am Anfang wird "Die Wahrheit(Intro)" gesagt, während T auf einem schaurigen Beat einige Intro-typische Lines vom Stapel lässt. Weiter geht es dann mit "Diesen Tagen", die jeder kennt. Man hat Probleme, über die man nicht reden will, man fragt sich, wo man "in ein paar Jahren" ist oder auch, wieso man mal wieder broke ist. An dem Ding gibt es eigentlich nichts zu meckern. Sowohl die Produktion als auch die Raps stimmen und sind auf jeden Fall ok. Weiter geht es tiefer in den Osten, in den "Plattenbau". Ein sehr fröhlicher und aufmunternder Beat schaukelt wahrlich durch meine Boxen und läuten T's gechillten Flow für diesen Track - die Hommage an seinen Plattenbau - ein. "Plattenbau, Plattenbau, Plattenbau, du bist meine Heimat! Du bist meine Heimat, ich lebe hier! Du bist meine Heimat, ich steh zu dir!", heißt es da in der hochgepitchen Hook, die immer wieder von Wonder nochmals betont wird, so dass ein Zusammenspiel aus gepitchter Stimme und seiner Stimmt entsteht. Der nächste Beat erinnert anfangs sehr an Sidos "Augen auf", dieser Gedanke verpufft allerdings schnell wieder, als es richtig los geht. Ein donnernder Beat und ein sehr gut aufgelegter Wonder erzählen uns die "Jay Woba Geschichte". Ein dicker Battletrack, der sich auf jeden Fall vom Rest des Albums bis jetzt abhebt und durchgehend zu überzeugen weiß! Ich kann bis jetzt eigentlich nur sagen, dass NewDef, das Label des Jungen, die Qualität der Acts, die sie haben, definitiv gehalten hat und bis jetzt ein schönes Release hervorgebracht hat. Weiter geht es mit "Hässlich und schlimm. Hässlich und schlimm wird dann auch die Gegend und der Block von T geschildert, in dem er lebt. Da, wo er herkommt, wird es wahrscheinlich - wie im größten Teil Ostdeutschlands - keine "Perspektive" geben. Ein sehr undurchschaubarer, völlig verworrener Beat bietet die Grundlage für eine Story über einen Typen, der von anderen Typen zusammen geschlagen wird und ins Krankenhaus kommt. Trotz der eigentlich guten Story, ist das hier leider der erste Ausfall des Albums. Der Beat, der wie gesagt ziemlich verworren ist und strange rüberkommt, und auch Wonders Lines sind diesesmal nicht wirklich on Point. Leider ein Totalausfall! "Eigentlich" ist ein Track über Freunde, Träume und das Rapgame und hebt das Niveau wieder, bleibt aber leider auch nicht länger im Ohr hängen. Im Anschluss folgt ein Song über das Leben, der sich "Baustelle Leben" schimpft und die harten Zeiten, Schanden und Hinterlistigkeiten des Lebens beschreibt. Ein sehr "roh" wirkender Beat untermalt das Ganze und kann dadurch eine gewisse Atmosphäre erzeugen, die es schafft, jemanden mitzureißen. Nice! Der Mc-Donalds-Werbespot-Rapper Dra-Q ist auf dem nächsten Track gefeatured, der sich "Kartoffelland schimpft. Die Beiden philosophieren über Deutschland, unsere Raplandschaft und auch deren Intriegen und Scheinheiligkeiten. Hier können beide überzeugen und lassen den Track in meine Playlist wandern! Ein lässiger Sommerbeat leitet "Sommernacht" ein, auf dem T versucht eine Nacht und einen Gang durch die Stadt zu verbildlichen. Das gelingt im auch - zum Teil. Eigentlich eine geile Idee, nur an der Umsetzung hapert es leider - zumindest für meine Begriffe. Bangend geht "Nix" auf mich durch meine Speaker los. "Die große Frage heute Abend lautet: Junge, was willst du jetzt noch machen?" und genau mit dieser Frage kann man den ganzen Track stehen lassen. Ein bangender, böser Beat, ein gut aufgelegter Wonder und ein nettes Endresultat. Gerne mehr davon! Auf "Meine Bestimmung" ertönt dann das übliche Gerede von der Bestimmung ein Rapper zu sein und dass man der Einzige ist, der bestimmt ist und sowas. Naja, der vorletzte Track dieses Players ist die "Sonnenscheinsonate, die sich als ein Liebeslied entpuppt. Eigentlich sagt man ja zu solchen Tracks nichts, da sie persönliche Gefühle zeigen, allerdings gefällt mir das hier richtig gut! Noch ein paar "letzte Worte (Outro)" und die CD ist vorbei.

Rap aus dem Osten Deutschlands ist mittlerweile immer noch so selten wie ein guter Rapper aus dem Shok-Muzik-Camp, allerdings entwickelt er sich. So auch T.Wonder. An sich ist das hier ein guter Anfang, da sowohl Battle-, Themen-, als auch Liebestracks gut, allerdings noch ausbaubar sind. Die Beats, die ebenfalls alle selbst gemacht sind, sind durchweg gut und können so bleiben. Alles in allem bleibt das hier ein Ausrufezeichen des Ostens , wenn auch etwas viel auf diesem "Ost-Ding" rumgeritten wird. Allerdings: Das ist kein Rap, das ist T.Wonder Musik! Um mal dem Leitspruch zu folgen, mir gefällt sie und ich kann gute drei Kronen geben.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 5 Ø)


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Bazty
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Hier findet ihr das Video zu "Plattenbau" smile
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Zitat:
Rap aus dem Osten Deutschlands ist mittlerweile immer noch so selten wie ein guter Rapper aus dem Shok-Muzik-Camp, allerdings entwickelt er sich.


Man kann doch nicht einfach ne Linie bzw. Mauer laugh zwischen Ost-Rap und West-Rap ziehen! Allein in Berlin gibt es tausende von verschiedenen Styles, genau wie es im Ruhrpott oder wo auch immer der Fall ist. Das kann man nicht alles auf einer Ebene vergleichen, zumindest sind wir noch nicht an dem Punkt angelangt, wo man wie in den Staaten sagen kann - das ist typischer NYC Sound.

Hab die Platte zu Hause rumliegen. Find die Stimme scheiße!

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