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Zum Ende der Seite springen Theory Hazit & Vintage - Lord Fire
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Theory Hazit & Vintage - Lord Fire


Release Date:
01. Juli 2008

Label:
Hip Hop Is Music

Tracklist:
01. Yeah Y'all
02. Deep Breaths
03. All Love (Feat. Elias)
04. Soph Sissy (Feat. Playdough)
05. Grizzly (Feat. Aletta And Lindsay Orr)
06. Bounce
07. Nobody Say (Feat. Raphi And Braille)
08. One Time
09. Jive Turkey (Feat. Ohmega Watts)
10. It's over
11. Together
12. Angel (Feat. Scribbling Idiots)
13. Sonrise
14. Rags To Riches (Feat. Wonder Brown)
15. Simplyill (Feat. Freddi Bruno And Sivion)
16. It's Now
17. I Just Wanna Go Home (Remix)

Review:
Ein Jahr, nach seiner Debut LP "Extra Credit", welche in der Hip Hop Welt reichlich Anklang fand, legt der in Cincinnati/Ohio lebende Theory Hazit mit seinem zweiten Album "Lord Fire" nach. Der komplett von Vintage produzierte Longplayer wird dieses Mal aber nicht mit der zusätzlichen Hilfe des Labels Superrappin', sondern über das eigene Label Hip Hop Is Music veröffentlicht. Interessant ist, dass auf diesem Release auch ein Teil von Theory Hazit's Familie vertreten ist. So erwarten den Hörer neben anderen Gastauftritten, letztlich auch Beiträge von seiner Frau, seiner Tochter und von einem seiner Söhne. Family Business? Ich bin gespannt, wie sich das letztlich anhört.

Der erste Track der LP "Yeah Y’all" ist zwar, mit 1:01 Minuten Spielzeit, relativ kurz aber dafür direkt mal sehr gelungen. Eine ziemlich smoothe Produktion, über welche locker gerappt wird. Textlich erwartet den Hörer hier eine Art Vorstellung des Künstlers. "Deep Breaths" wird direkt nach geschoben. Erneut eine lässige Produktion mit einer sehr schönen Snare und coolen Drums. Mich persönlich stört hier zwar der Frauengesang und das "Yeah, Yeah, Yeah" ein wenig, was aber den Track nicht unbedingt schlechter macht. Ohne diese beiden Komponenten wäre der Song wohl lediglich ein wenig rawer, was mir hier aber gut gefallen hätte. "All Love" beschert uns dann auch den ersten Feature-Gast namens Elias, welcher hier in der Hook, sein Können zum Besten gibt. Inhaltlich an seine Eltern gerichtet, bedient Theory Hazit den sehr chilligen, aber dennoch fassettenreichen Beat mit seinen lässigen Rhymes. Bei "Soph Sissy" wurde sich erneut Unterstützung mit ins Boot geholt. In diesem Fall von Playdough. Der Song startet mit einigen Vocal-Samples, bevor ein kurzer Break kommt und danach eine harte Produktion startet. Mit Einsetzen von dieser, beginnt auch sofort das Kopfnicken. Das gesamplete Saxophon, welches immer gleichzeitig zur Snare ertönt, kommt hier sehr geil. Von den beiden MC's wird dabei sowohl represented, als auch gebattled. Erneut ein sehr gut ausgewähltes Sample und die Gäste Aletta und Lindsay Orr kommen dann mit dem Track "Grizzly" daher. Hier finde ich den weiblichen Gesang schon ansprechender und passender als bei dem zuvor angesprochenen Song "Deep Breaths". Es wird wieder kräftig represented, was aber letztlich voll ins Konzept passt. "Bounce" ist zum wiederholten Male, relativ kurz, aber dennoch reich an Druck. Ein cooler Effekt hierbei sind die vielen gedoppelten Worte, die eine Art Echo entstehen lassen. Live wird der verwendete Titel und die damit verbundene Aufforderung, sicherlich sofort ohne wenn und aber von der Crowd umgesetzt. "Nobody Say" ist mit einem netten Vocal-Sample bestückt und mit Hilfe von Raphi und Braille wird dann auch das Mic dementsprechend gerockt. Wieder eine Produktion von Vintage, die sehr soulig an den Start geht, aber dennoch stark zum mitnicken auffordert. "One Time" kann nicht nur mit einer interessanten Textidee, einer peitschenden Snare, sondern auch mit einem Fugees-Sample, im Chorus, aufwarten. Gerade dieses dürfte wohl den meisten Hörern, aus dem Track "Fu-Gee-La", mehr als bekannt vorkommen. Auch dieser Song ist einfach wieder sehr gelungen. Mit einer etwas popigen Hook wird dann "Jive Turkey", zumindest anfangs, bedient. Dieser Track besteht aus drei Teilen, die mit einem kurzen Break von einander abgesetzt sind und jeweils mit einem anderen Beat bestückt wurden. Wobei mir hier der dritte Part am meisten zusagt, was eventuell daran liegen könnte, dass dieser der rawste ist. Als Gast ist hier Ohmega Watts vetreten. Auch auf dieser Veröffentlichung darf natürlich der obligatorische Abschluss mit einer Frau nicht fehlen. Dieser ist in dem Titel "It's Over" zu finden. Was treffender wohl kaum betitelt werden kann, wenn man sich einem solchen Thema widmen will. Ein mit Vocal-Samples gespickter Beat und ein guter Flow zeichnen diesen Track aus. "Together" wird ebenfalls mit einem Vocalsample bestückt, von welchem wohl auch der Titel abgeleitet wurde. Textlich wird hier zu zwei Verstorbenen aus dem Umfeld von Theory Hazit gesprochen. Ehrliche Lyrics, eine eigentlich schon nette Hook und ein angenehmes Instrumental bestechen auch hier erneut. Die Crew von Theory Hazit, die Scribbling Idiots, wird auf dem nächsten Stück "Angel" gefeatured. Wieder eine sehr ruhige Produktion wobei jeder Part dem eigenen "Angel", des jeweiligen Künstlers, gewidmet ist. Sehr persönliche Lines von allen beteiligten. Letztlich wieder ein sehr smoothes Ding, aber dennoch mehr als gut hörbar. Wieder ein wenig weiter nach vorne geht es dann mit "Sonrise". Eine Menge Cuts von unter anderem Guru und Xzibit sind hier eingebaut und durch Punches, die teilweise gebacked sind, erwischt man sich schnell beim Mitnicken. Hier wird dann auch mal wieder ein wenig represented, was ja letztlich aber einem guten Rap nicht schaden muss. Ein Gitarrensample dominiert den Beat, welcher wieder sehr gelungen ist. Ein weiterer Featuregast, in der Person von Wonder Brown, erwartet einen dann bei "Rags To Riches". Um ehrlich zu sein, schafft es aber dieser Track nicht unbedingt mich in seien Bann zu ziehen. Das Instrumental ist zwar stellenweise wieder sehr innovativ, jedoch ist es mir mit den vielen Vocals einfach etwas zu überfüllt. Vor allem, wenn dann die Lyrics der MC's noch dazu kommen. Dies vermittelt mir eigentlich einen eher unruhigen Eindruck. Dafür werde ich aber im direkten Anschluss mit dem, für mich, besten Track auf dieser Veröffentlichung entschädigt. "Simplyill" ist ein Song der etwas härteren Gangart. Zumindest im Kontext mit den restlichen Songs auf diesem Album. Freddi Bruno und Sivion sind als Gäste beteiligt, die beide sehr gut zum Konzept und letztlich auf den Track passen. Was ziemlich geil ist, ist dass die Snare auf der Zwei, eine andere ist, als die auf der Vier. Wobei beide nichts an Druck verlieren und den Schädel umgehend bouncen lassen. "It's Now" ist dann, wie sollte es auch anders sein, schon wieder ein wenig seichter. Zumindest von der Stimmung her. Was aber nicht heißen soll, dass es sich hier um ein schlechtes Lied handelt. Einfach mal zurück lehnen, auf sich wirken lassen und entspannen ist hier angesagt. Hier werden Props verteilt, entgegengesetzt aber auch gebattled und ein schöner Beat bedient. Last But Not Least gibt's dann noch den "I Just Wanna Go Home" Remix. Eine Vertonung die eigentlich ziemlich raw ist. Der Chorus ist äußerst soulig gesungen und die Rapparts sind auch on point. Ein persönlicher Text aus dem Leben von Theory Hazit. Schön, abschließend noch einen so ehrlichen Track zu hören.

Alles in allem ist dieses Gemeinschaftsprojekt von Theory Hazit und Vintage ein cooler Release geworden. Hier dürfte wirklich für jeden etwas dabei sein. Es gibt smoothe Songs und etwas härtere Stücke. Schöne Storys und ehrliche Rhymes und nicht zuletzt, innovative Instrumentals. Also eigentlich alles, was man von einem Rap-Album erwarten sollte. Wer von sich selbst behauptet, eher auf monotone Sounds zu stehen, welche im Volksmund auch als Einheitsbrei bekannt sind, sollte sich dann aber doch besser nach einer anderen LP, für sich, umschauen. Denn dies wird hier in keiner Art und Weise geboten. Jedoch sollte jeder der abwechslungsreiche Alben, bzw. Musik mag, diese Veröffentlichung definitiv mal checken. Er wird auf seine Kosten kommen.

Wertung: (4 von 5 Kronen)


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adolphcontrol
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Original von thediana
einfach nur börner das album...


they try keepin' it real but they should try keepin' it right


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Super Review,macht auf jeden Fall neugierig,ich werde mich damit beschäftigen müssen.
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RE: Theory Hazit & Vintage - Lord Fire
Nach nun intensivem Durchhören muss ich sagen 3-3,5 Kronen wären gerechter. Vielleicht bin da aber auch so hart, weil "Extra Credit" so übergeil war.

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RE: Theory Hazit & Vintage - Lord Fire
Zitat:
Original von Altheim
Nach nun intensivem Durchhören muss ich sagen 3-3,5 Kronen wären gerechter. Vielleicht bin da aber auch so hart, weil "Extra Credit" so übergeil war.

stimmt schon, hier is kein wirklicher Banger drauf....
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