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Zum Ende der Seite springen DJ Pat-Rix & DJ Proof - It's Primetime
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DJ Pat-Rix & DJ Proof - It's Primetime


Release Date:
22. August 2008

Label:
Maintheme Records / Fight4Music

Tracklist:
01. Intro (Xzibit & Lumidee)
02. B-Tight, She-Raw & Sha-Karl - Ausrasten!
03. Skit (Azad, Seryoga, Illfated Tre, D-Flame)
04. Knowa & Smoky - Meine Bande
05. Zwang, She-Raw, Serk & Fernandez - Topstory
06. Skit (Lloyd Banks & DJ Derezon)
07. Dissput - Wenn ich komm...
08. Euro 8000 (K.I.Z.) & Vokalmatador - Autobahn Richtung Hölle
09. Esko - Beste Sendezeit
10. Skit (Jurassic 5)
11. Megaloh - Noch so ein Lied
12. Skit (Plattenpapst)
13. MC Basstard - Mein Reich
14. Skit (Jedi Mind Tricks)
15. Sadri & Flaver Taver - Kein falscher Film
16. Sentino & Michael Mic - Geile Zeit
17. Skit (Akon)
18. Boss A die Kralle & Big Derill Mack - So hart wie wir aussehen
19. Skit (Peilerman & Flow)
20. Tayler & K-Ser - The Pump
21. Skit (Defari)
22. Hängengebliebene Scheiße
23. Corus 86 - Ghettoarmee
24. Vero & Akte - Pass auf
25. Skit (Robin Thicke)
26. Big Bud - It`s Primetime
27. Skit (Oliver Pocher)
28. K-Ser & D-Mo - Teroa Tagteam
29. She-Raw & Lisi - Zu heiß
30. Rhymin Simon - Fifty Fifty
31. Reen - Komm, komm her (blas,schluck)
32. Skit (Icke & Er)
33. ILLO - Sie ist ne Hoe
34. Outro (Benra)

Review:
Die beiden DJs sind seit Jahren erfolgreich im Berliner Nachtleben unterwegs und können schon einiges an Erfahrung vorweisen . So ist DJ Proof auch Live-DJ für die Berliner von Big Bud Records. Gemeinsam haben die Beiden sich jetzt den Traum verwirklicht, ein Mixtape zu machen, das ihre persönliche Einstellung zur Musik wiederspiegelt, die sie lieben und für die sie leben. Was das für Musik ist, die hier auf dieser Platte gefeiert wird? Zu den bekanntesten Acts gehören sicherlich der Aggro Berliner B-Tight zusammen mit She-Raw und Sha-Karl oder auch Sentino oder Reen, ehemals MC Rene. Doch auch mit bekannten Untergrundgrößen wie Vokalmatador, Michael Mic, Plaetter Pi oder Corus 86 wurde zusammengearbeitet. Für die Produktionen zeigten sich unter anderem OGB, der schon für US5 produziert hat, Flash Gordon oder auch DJ Proof selbst verantwortlich.

Das Ganze beginnt mit dem "Intro", auf dem Xzibit und Lumidee gefeatured sind, der auch eine Shout-Out da lässt, während die ersten Scratches und Cuts durch meine Speaker dröhnen. Die oben schon angesprochenen B-Tight, She-Raw & Sha-Karl rasten zusammen auf dem zweiten Track "Ausrasten!" wirklich aus und liefern einen mitreißenden Track, der zum Nicken und Pogen animiert. Nach einem weiteren Skit, auf dem Azad, Seryoga, D-Flame und Illfated-Tre auch ein Lebenszeichen von sich geben, vergeht einige Zeit, bis ich wieder auf einem Track hängen bleibe, auch wenn die anschließenden Leute wie Zwang, Serk, oder Dissput keinen schlechten Job machen, bleibe ich erst auf der "Autobahn Richtung Hölle" von Euro8000 aka Nico von K.I.Z und Vokalmatador hängen. Hier lassen auch wieder Scratches den Track beginnen, während Nico & Vokalmatador eine gesungene Hook abliefern, die einen sehr starken Ohrwurm-Faktor hat! In gewohnt K.I.Z'scher Art und Weise zeigt sich hier Nico typisch arrogant und mit lustigen Wortspiele. "Ich fick deine Mutter, aber ey - No homo!", ist einer von diesen Sätzen, auf denen ich hängenbleibe, seitdem ich mir den Track bei Youtube angehört habe. Nachdem Esko und die "Beste Sendezeit" gezeigt hat, und weitere Tracks an mir vorbeiziehen, wird es bei MC Basstards "Mein Reich" wie immer mysthisch und horrormäßig. Für Fans dieser Art von Hip-Hop definitiv ein Anspieltip! Für mich leider nicht, auch wenn Basstard weiterhin sei Handwerk beherrscht und sich technisch nirgends verstecken muss. Auf Track 16 folgt dann endlich das, auf das ich schon die ganze Zeit warte. Die "Geile Zeit", beschwören und hier der Berliner Weiße mit Schuss aka Ich bin deutscher Hip Hop aka Sentence aka Sentino und der Big Bud-Member Michael Mic. Für alle, die "Sentino und stolz drauf" bereits besitzen, wird dieser Part bekannt sein, ist es doch der von "Bonus Track 1" ("Deutscher Rap sieht von außen aus wie'n bulgarischer Provinzbahnhof", ihr wisst Bescheid!). Während Senti gewohnt überzeugen kann, überrascht Mic mich hier sehr. Eigentlich hatte ich ihn nie auf der Rechnung, aber er liefert hier definitiv auch einen guten Part und sorgt dafür, dass dieser Track mein Highlight auf dieser Platte wird. Der endlos böse und ruffe Beat und die Einleitung des Ganzen durch ein runtergeschraubtes "Geile Zeit" von Juli, verfeinern das hier ebenfalls. Nachdem uns der nächste Ami-Act in Form von Akon seine Grüße da gelassen hat, liefern auch noch der umstrittene Rapper Boss A aka Kralle und Big Derill Mack auf "So hart wie wir aussehen" ihren Track zu dieser Zusammstellung. Auch hier ist das "leider" nicht ganz mein Fall, was mich dazu zwingt, weiter zu skippen. Wie das auf so Tapes üblich ist, laufen auch hier wieder einige Tracks durch meine Speaker und hinterlassen keinen nachhaltigen Eindruck. Interessant wird es dann wieder, wenn das Urgestein Akte One zusammen mit Vero auf der Bildfläche erscheint."Pass auf" ist ein überraschend rauer aber auch fresher Track, den die Beiden hier liefern. Nachdem Big Bud uns dann den Titeltrack "It's Primetime" geliefert hat, mit einigen sehr guten Lines ("Du hast tausend Kinder? Ja, im Taschentuch", oder "...damit sie Gott schreit, muss sie nicht auf einer Messer sein!") erreicht mich folgende komische Ansage von einem Typen mit Milchbubi-Stimme. "Jo, Jo, Jo, was geht, ey? DJ Proof und DJ Pat-Rix it's Primetime, Baby. Beste Mixtape ever! Yeah! Bushido kannst mal kacken gehen mit deiner kleinen Billig-Swatch am Arm. Achja, ich hab meinen Namen vergessen! Ich bin's, Olli Pocher, aber ich lauf unter dem Spitznamen Sido hier durch die Gegend, also hau mir auf die Fresse du Sack!" Ja, das erklärt einiges. Die große Fresse, das Milchbubi-Auftreten Einfach alles. Typisch Pocher halt. Neben Pocher finde ich allerdings noch eine große Überraschung auf diesem Tape. Der ehemalige Student und Doktor in Chemie Rhymin Simon ist wieder da und liefert auf Fifty Fitfty" einen zwar kurzen, aber gewohnt sexistischen und guten Beitrag! Als ich dann beim Durchskippen auch Reen mit Komm, komm her" weiter geskippt habe, weil das einfach mal der schlechteste Auftritt auf diesem Tape ist und Illo mit "Sie ist ne Hoe" noch mal seinen Frauen-Rap-Charakter wie schon auf seinem Album untermauert hat, bringt Benra das "Outro".

Dass Mixtapes immer eine Sache für sich sind, ist klar. Auch hier ist es nicht anders. Die Beiden DJs sind Berliner, das merkt man, sind hier doch eigentlich nur Berliner vertreten, die dann auch zum größten Teil den selbsten Style fahren. Insgesamt ist das hier einfach zu viel des Guten und sollte das nächste mal lieber in ein Album oder Sampler mit vielleicht 15 Track gesteckt werden. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, die allerdings auch nichts wieder rausreißen können. Natürlich, das Ganze bleibt Geschmackssache, für mich geht es noch klar, allerdings sollte man vorher reinhören.
Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


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Redakteur:
Bazty
User Signatur:

Baumstruktur | Brettstruktur

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