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Zum Ende der Seite springen Reks - Grey Hairs
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Reks - Grey Hairs


Release Date:
22. Juli 2008

Label:
ShowOff Records / Brick Records

Tracklist:
01. Grey Hairs
02. The One
03. Say Goodnight
04. How Can It Be
05. Stages
06. All In One (5 Mics) - (Feat. Lil' Fame)
07. Next 2 Me
08. Money On The Ave - (Feat. Skyzoo) )
09. Black Cream (The Negro Epidemic) - (Feat. Big Shug)
10. Love Sweet Misery
11. Rise
12. Telescope - (Feat. Jon Hope & Lucky Dice)
13. Day 2
14. Premonition - (Feat. Termanology & Consequence)
15. My Life - (Feat. Paula Cambell)
16. Cry Baby
17. Long While
18. Big Dreamers (Remix) - (Feat. Termanology & Krumbsnatcha)
19. Isiah

Review:
Eigentlich sollte Reks jedem Head ein Begriff sein. Nach seinen Alben "Along Came The Chose" und "Rekless" ist "Grey Hairs" für mich automatisch ein Anwärter für das Album des Jahres. Große Technik, eine tolle Beatauswahl und super Texte sollten eigentlich garantiert sein und dem Hörer jede Menge Freude bereiten. Ob dieses Release den extrem hohen Anforderungen gerecht wird? Wir werden sehen.

Los geht die ganze Geschichte mit dem Titeltrack zum Album "Grey Hairs". Eine wahnsinns Produktion von Blaze P verleiht der doch eher gelangweilten Rapshow von Reks zwar doch noch etwas Schwung, prinzipiell ist die Intromission, mit der man den Hörer sofort begeistern sollte, dennoch eher gescheitert. Und dann kam Statik Selektah. "The One" besticht durch den super Beat, auf dem der Protagonist perfkekt eingesetzt wirkt. Etwas härtere Texte, viel mehr Einsatz und Elan und schon entsteht ein starker Track. Im Endeffekt ist das doch ganz einfach. Auch "Say Goodnight" weiß absolut zu überzeugen. Premo sorgt an den Decks für die nötige Atmosphere und beweißt wieder mal, wer die eigentliche Nummer 1 im Produzentenbizz ist. Starke Reimketten und ein top Flow von Reks runden dieses Ding dann nahezu perfekt ab. "How Can It Be" dachte ich mir dann auch bei gleichnamigem Titel. Eigentlich haben wir es hier, zumindest was das Instrumental angeht, mit einem etwas laschen Pitchvoicesample zu tun, was doch eher Zeilen über Ex-Frauen oder alkoholisierte Elternteile erwarten lässt. Arschlecken Feuerwerk. Wiedermal enorm representet - starke Vorstellung. Und auch Large Pro darf an diesem Producer-Gipfeltreffen teilnehmen. Zurecht. "Stages" erinnert dann beat- wie auch raptechnisch an die alten Zeiten, was wenn es keine Überhand nimmt, definitiv klar geht. Eines der ersten übertriebenen Highlights erwartet die Hörerschaft dann mit "All In One (5Mics)". Wieder bringt der Introbeatmaker Blaze P mit seiner Arbeit mächtig viel Power in den Sound und diesemal stimmt auch die Rapshow. Auch Gastrapper Lil'Fame gibt alles und überzeugt auf ganzer Linie. Daumen hoch für diese Bombe. Eine Art Einbruch erreicht die Platte dann mit "Next 2 Me". Hier passen die Raps zwar einigermaßen, das Instrumental ist dafür aber mehr als enttäuschend und zieht den Gesamteindruck des Tracks Richtung Nullpunkt. Leider hält dieser Niveauabfall auch bei "Money On The Ave" an, was mich persönlich sehr enttäuscht, da ich mir von dem Skyzoo-Feature der Platte wesentlich mehr erhofft hatte. Doch es geht wieder Berg auf. "Black Cream (The Negro Epidemic)" weiß dank einer weiteren Statik Selektah Produktion und einer grandiosen Samplearbeit, endlich wieder komplett zu überzeugen. Ob sich nun Reks oder Big Shug am Mic wiederfinden, macht keinen großen Unterschied. Zwei Protagonisten, die wirklich zeigen was sie können. Und mit "Love Sweet Misery" haben wir dann auch unseren "Lovesong". Irgendwie wirkt das Ganze jedoch ziemlich flach. Beat- und raptechnisch nicht schlecht, aber mir persönlich fehlt das gewisse Etwas. Skip. "Rise" haut mich dann mit einer enormen Lockerheit schlagartig wieder aus den Socken. Genau das erwartet man von Reks und deshalb hab ich so viel Spaß mit diesem Track. Sehr harmonisch wird es dann mit "Telescope". Sehr entspannend und rückblickend einer meiner Lieblingssongs dieser Platte. Jon Hope und Lucky Dice haben keinerlei Überzeugungsprobleme und passen wirklich perfekt in dieses Stück. Und es bleibt irgendwie bei diesem lockeren und entspannten Sound. Klar, man muss da auch irgendwie Fan von sein. Mit "Day 2" wird man es mindestens ein kleines bisschen, was somit keinerlei Probleme mehr macht. Highlightalarm auf ruhiger Ebene gibt’s es auch mit "Premonition", was wohl auch an der äußerst prominenten Unterstützung von Termanology und Consequence liegen mag. "You gonna start my life all over again / Got a brand new cup my juice and my gin / I pray, I pray for my sins / I'm standin' outside heaven, hope god let's me in". Und langsam muss ich darüber nachdenken, ob mich der Sound von "Grey Hairs" mittlerweile eingelullt hat oder ob es wirklich einfach gut ist. Auch "My Life" nimmt mich mit, was irgendwie an der dritten sau starken Leistung von Blaze P und an den tollen Gesangseinlagen von Paula Cambell liegt. Immer wieder ertönt das schöne "I'm just figuring out my life" und auch Reks zerreist sich auf emotionale Art und Weise. Mit "Cry Baby" ist dann jedoch der Punkt erreicht, an dem mal wieder auf die Kacke gehauen werden sollte. Dennoch auf keinen Fall ein schlechtes Ding. Es bleibt weiterhin ruhig, bekommt mit "Long While" jedoch wieder eine Art Pepp mit auf den Weg. Erst der "Big Dreamers (Remix)" holt den Hörer dann etwas aus seinem Winterschlaf, was in erster Linie daran liegt, dass endlich wieder richtig geflowt wird. Reks, Termanology und Krumbsnatcha wissen absolut zu überzeugen und auch Statik Selektah liefert eine gelungene Remixarbeit ab. Das Finale ist erreicht. "Isiah" schlägt, wie soll es auch anders sein, wieder richtig ruhige Töne an und ist wiedersprüchlicherweise dennoch eines der Highlights. Ich bin endgülltig verwirrt, verweiße jedoch am Ende dieser Kritik noch einmal auf viele Alben, die letztendlich mehr Tracks beinhalten, als laut Tracklist erwartet werden darf. Findet den Hidden Track und feiert ihn genauso zu tode wie ich es hier gerade tue.

Was soll man zu "Grey Hairs" sagen. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig sprachlos. Es ist auf keinen Fall ein so genanntes Überalbum, aber dennoch verdammt stark. Ich bin wahnsinnig geflasht und tu mich mit der Bewertung gerade richtig schwer. Wer die alten Sachen erwartet kommt nur teilweise, aber zugleich auch vollkommen auf seine Kosten. Es ist ein Widerspruch in sich selbst, doch zumindest die erste Hälfte, sollte wirklich jeden Fan guter Rapmusik überzeugen. Bei der zweiten scheiden sich dann wohl die Geister, ich komm damit auf jeden Fall sehr gut klar und fühle mich deshalb vielleicht sogar dazu verleitet, dieses Release besser zu bewerten, als es letztendlich ist. Reinhören sollte auf jeden Fall jeder mal.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (2 Bewertungen / 4.25 Ø)


Redakteur:
sneaks
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RE: Reks - Grey Hairs
Von mir 4,5 Kronen. Ich feier das Album ohne Ende. Reks hat einen ziemlichen guten Flow, gute Lyrics und die Beats sind meist allererste Sahne.
Aber Review ansich ist cool. wink
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Schon ein cooles Album, wenn auch nicht alle Tracks dope sind. 3,5/4 würd ich geben. Fav's sind: Long While, Telescope, 5 Mics und My life.

Der Beat von "Long While" hätte auch ziemlich gut auf "Freiheit" gepasst
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Das Album gehört zzt. zu meinen Favs, läuft bei mir rauf und runter,ganz klare Favoriten sind "Black Cream"(was für ein Beat!), "The One", "All In One" und "Say Goodnight", 4 Kronen.
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"Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten".
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RE: Reks - Grey Hairs
Zitat:
Original von Sp!T
Von mir 4,5 Kronen. Ich feier das Album ohne Ende. Reks hat einen ziemlichen guten Flow, gute Lyrics und die Beats sind meist allererste Sahne.
Aber Review ansich ist cool. wink

Wird unterschrieben, ich finds jedoch so geil, dass ich auch problemlos 5 geben könnte, alleine "Premonition" oder "My Life" sind göttlich lov
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