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C-Murder - Screamin' 4 Vengeance


Release Date:
01. Juli 2008

Label:
Asylum Records/TRU Records

Tracklist:
01. Intro
02. I Represent
03. WTRU (Skit)
04. Be Fresh (feat. Detroit)
05. Posted On Tha Block Remix (feat. Krayzie Bone, Papoose, Mia X & Verse)
06. Mihita (feat. Mia X)
07. Gangstafied Lyrics
08. Streets Keep Callin' (feat. H Double)
09. My Set
10. Beastmode (feat. Verse, J. Lyric, Sincere Sosa & Chieffa)
11. Cuttboyz Anthem (feat. The Cutt Boyz, Verse, Max Minelli & G. Dinero)
12. Freeze (Ice Man) (feat. Max Minelli)
13. Down South (feat. Slim Thug & C-Loc)
14. Murdaman Dance

Review:

Lang ist es her, als No Limits noch die Hochburg in Sachen Südstaatenrap war. Mittlerweile sind die goldenen Zeiten vorbei, von den Miller-Brüdern ist wenig bis gar nichts mehr zu hören. Der Einzige der noch wirklich aktiv ist, ist unser Knastbruder C-Murder. Nach dem sein Fall jetzt neu aufgerollt wird und er nicht mehr im Gefängnis sitzt, droppt er sein achtes Soloalbum und nein es ist kein Knastalbum. "Screamin' 4 Vengeance" hat der, unter Hausarrest stehende Rapper, in seinem hauseigenen Studio aufgenommen. Lassen wir ihn mal nach Vergeltung schreien…

Dem Hörer wird beim ersten Durchhören sofort auffallen, dass Screamin' 4 Vengeance zumindest produktionstechnisch, sich von den meisten Südstaatenreleases abhebt. Klar, harte Claps und die üblichen Synthiesounds findet man auch hier, allerdings ist der Sound durchgehend eher dunkel gehalten und nicht dazu gedacht darauf den Soulja Boy zu tanzen. Als Beispiel könnte man "Cuttboyz Anthem" anführen, der Beat macht keine Gefangenen und gibt dem Hörer das Gefühl, ein Panzer würde durch seine Speaker rollen. Teilweise wird man staunen, dass Corey Miller auch ab und an von seinem langsamen Standard Flow abweicht und sogar doubletime rappt, wie etwa auf dem "Posted On The Block Remix", welcher ebenfalls zu den Höhepunkten gehört. Ganz nebenbei toben sich unter anderem Krayzie Bone und Papoose (!) auf dem Track aus. An und für sich ist die LP eine coole Sache für Leute die auf düsteren und teilweise humorlosen Ghetto Sound stehen. Tracks wie "Be Fresh", "Posted On Tha Block Remix" und "Mihita" können durchaus überzeugen, allerdings wird vor allem bei letzterem die größte Schwäche der Platte offensichtlich: nämlich die Lyrics. Jetzt mal ganz ehrlich, eine Liebeserklärung an seine Waffe (Mihita = my heater), ist wirklich nicht mehr das innovativste Thema und auch sonst macht C-Murder keine Anstalten, sich als großartiger Lyricist zu präsentieren. Das erkennt man auch in der Hook von "Freeze (Ice Man)", "I make 'em freeze, I'm the Ice Man / freeze, and I'm nice man". Mr. Murder hätte sich da schon ein wenig mehr Mühe geben können, wobei das wohl wieder Ansichtssache ist. Wer C-Murder feiert wird gar nichts anderes erwarten, schließlich ist er kein Newcomer mehr.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Album wohl an den meisten vorbei gehen wird. Nachdem C-Murder schon mit seinem letzten Album nur knapp 4000 Einheiten verkaufen konnte, wird auch "Screamin' 4 Vengeance" die alten No Limits Zeiten nicht zurück bringen. Dafür fehlt hier einfach etwas, dass die Platte aus der riesigen Masse von Rap Releases haurausstechen lässt. Nichts desto trotz, können einige Tracks aufgrund von Beat, Flow und Feature überzeugen. Vor allem Fans von düsteren Ghetto-Stompern werden mit Tracks wie "Be Fresh", "My Set", "Cuttboyz Anthem" oder "Down South" ihren Spass haben. Anhänger dieses Genres sollten bei der Platte zugreifen, der Rest sollte die Finger davon lassen. Ich jedenfalls kann mit der Platte gut leben und halte 2,5 Kronen für berechtigt.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 2.5 Ø)


Redakteur:
leprechaun
User Signatur:
"Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten".
Giovane Elber laugh
Momentaner Lieblingssong: Joker Feat. Jessie Ware & Freddie Gibbs-The Vision

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