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Zum Ende der Seite springen Ashley Thomas - A Tale Of Two Cities
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Ashley Thomas - A Tale Of Two Cities


Release Date:
14. November 2008

Label:
WAHWAH 45s / Groove Attack

Tracklist:
01. A Tale Of Two Cities
02. Find Me
03. The Same Love That Made Me Laugh
04. Spotlight
05. Would You Cry?
06. Serenity
07. Merry-Go-Round
08. God Given
09. Maybe Is Maybe
10. Travel As One
11. Let It Bloom

Review:
Ashley Thomas scheint einer der Menschen zu sein, die es nicht lange auf einem Platz aushalten. Geboren in Southampton, wo er mit der Musik von Stevie Wonder, Prince, Marvin Gaye und David Bowie aufwuchs, verließ Ashley seinen Heimatort und wurde in der Londoner Musikszene aktiv. Mittlerweile lebt der Engländer, der Gitarre, Bass und Piano zugleich beherrscht, in Paris. Genau das ist auch das Thema des Debütalbums von Thomas, der all seine Erfahrungen, die er mit und in den beiden Weltmetropolen gemacht hat in "A Tale Of Two Cities" mit einfließen lässt.

Tatsächlich hört man den Einfluss Marvin Gaye's ein wenig raus, wobei Ashley Thomas stimmlich bei Weitem nicht an sein Vorbild herankommt. Allgemein kann die Stimme auf vielen Tracks nicht ganz überzeugen, so auch auf "The Same Love That Made Me Laugh". Der Funke will bei dem Song einfach nicht rüber springen, da man von vielen anderen Künstlern weitaus Besseres gewohnt ist, was das Stimmorgan anbelangt. Man kann sich Ashley Thomas einfach nicht im "Spotlight" vorstellen. Die Lyrics sind schlicht zu schwach, und zu durchschnittlich ist sein Gesang. Auch das Instrumental von "Spotlight" lässt den Skipfinger unruhig werden. Leider verhält es sich bei dem Großteil der Songs nicht anders. Ob nun der Versuch etwas Tempo reinzubringen ("God Given"), oder der Versuch auf simple Gitarrenklänge zu setzen ("A Tale Of Two Cities"), alles scheint hier schief zugehen. Funk und Soul sind zwar in allen Stücken rauszuhören, jedoch stellt man sich schnell die Frage, warum man sich jetzt fast amateurhafte Imitate antun sollte, wenn man sich entweder bei klassischem Material oder aktuellen und weitaus besseren Releases aus dieser Richtung bedienen könnte. Trotzdem ist Potenzial in diesem Künstler vorhanden. Tatsächlich schafft er es auf "Would You Cry" mit seiner Gitarre und dem traurigen Inhalt das Herz des Hörers zu berühren. Man merkt, dass von der Stimme her noch was geht. Auch das mit dezenten Synthies untermalte "Travel As One" zeigt, dass Ashley Thomas kreativ sein kann. Vereinzelte Klänge in den einzelnen Songs zeugen ebenfalls von der Fähigkeit des Mannes. Man merkt, dass er seine Instrumente beherrscht und auch im Stande ist mit seinem Können etwas zu kreieren, das sich hören lassen kann. Leider sind es nur einzelne kleine Abschnitte der Tracks, die da für ein näheres Hinhorchen sorgen.

Ashley Thomas schafft es leider nicht auf Albumlänge zu überzeugen. Man skippt sich durch die Tracks, auf der Suche nach einem Grund diese CD nicht aus dem Player zu nehmen. Die Tatsache, dass man fündig wird zeigt, dass Ashley Thomas zu mehr fähig ist. Es wird vielleicht kein Marvin Gaye oder Stevie Wonder aus ihm werden, aber das ist auch nicht sein Vorhaben. Sein Vorhaben besteht darin einfach Spaß an der Musik zu haben. Und das dürften gute Vorraussetzungen für das nächste Album sein, welches durchaus Chancen hätte die Hörerschaft von seinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


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Redakteur:
Gleb
User Signatur:
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