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Zum Ende der Seite springen Funkshone - Shining
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Funkshone - Shining


Release Date:
21. November 2008

Label:
Skyline Recordings / Groove Attack

Tracklist:
01. Let The Drums Speak
02. The Raw
03. Deeper Love
04. Purification (Part 1 & 2)
05. Droppin'
06. Run For It!
07. Stop The Bus
08. The Strut
09. Wired
10. Panama
11. Hot Wheels (The Chase)
12. It All Comes Back To This

Review:
Die neunköpfige Funkband Funkshone aus dem vereinten Königreich beehrt uns mit einem neuen Album, welches genau das aufweisen soll, worauf Funkfans stehen. Das gute Stück erschien am 21. November diesen Jahres über ihr Indie Label Skyline Recordings und trägt den Titel "Shining", was bei Funkalben wohl immer irgendwie Programm ist. Fakt ist, das jeder der Protagonisten sein Instrument absolut beherrscht und auch der Gesang von Natasha Watts fegt einen härter weg, als jeder Monsun. Demnach ist Qualität so gut wie garantiert, hoffentlich kommt der Hörspaß nicht zu kurz.

Wenn man den auf Funk steht, ist diese Platte ein absoluter Selbstläufer. Hier stimmt einfach fast alles. Schon mit dem ersten Song "Let The Drums Speak" wird das instrumentale Können demonstriert, indem kaum etwas außer dem Schlagzeug zu hören ist, dies aber wiederum wirklich göttlich gespielt wird. Und mit "The Raw" sind wir dann auch schon bei einem der Highlights angelangt. Ruhig sitzen bleiben? Fehlanzeige! Natasha Watts verzaubert mit einer der großartigsten Stimmen, die ich bisher gehört habe und der gesamte Track ist von einem so freundlichen Vibe umgeben, dass ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekomme. So auch bei "Droppin'", bei dem es zwar etwas ruhiger zur Sache geht, aber wiedermal durch die abartige Gesangsleistung ein großartiges Gefühl bei der Hörerschaft entsteht. Allgemein handelt es sich, getreu dem Titel, um ein sehr positives Album, dass einen wohl problemlos aus jedem Tief ziehen kann. So auch "Stop The Bus", wobei es sich zwar um ein reines Instrumental handelt, was aber auch gar nicht weiter schlimm ist. Hierzu darf ordentlich getanzt werden. Wobei das Wort "abgehen" wohl zutreffender wäre. Zum Glück verfügt mein Stuhl über eine nette Federung, sonst wäre dieser wohl schon hinüber. "Deeper Love" wirkt dann auch etwas ruhiger, aber dennoch irgendwie atemberaubend. Man kann nichtmal unbedingt beschreiben woran das liegt, man muss Jazz einfach mögen um dieses Gefühl zu verstehen. Und die Neun scheinen Jazz zu lieben und zu leben. Hier wird einem eine tolle Show aus Instrumenten und Gesang geboten und das auf einem beinahe untopbaren Level. "Panama" ist dann der erste Song, der einem etwas auf den Zeiger geht, da man hier das Gefühl hat, einen totgehörten Filmmusik-Mix aus "Nightrider" und "Beverly Hills Cop" zu hören (Nein, nicht Axel Foley). Dies ist aber auch der einzige wirkliche Aussetzer, der spätestens mit dem letzten Stück "It All Comes Back To This" wieder vergessen ist. Wiedermal eine atemberaubende Show der Instrumente, bei dem vor allem die ruffen Drums einiges her machen, ganz zu schweigen vom Saxophon. Einfach toll. Etwas lasch wird es dann mit der, oder besser den beiden Singleauskopplungen "Purification (Part 1 & 2)". Bei weitem keine schlechte Sache, aber in dem allgemein starken Sound der Platte, scheinen diese Songs nahezu unterzugehen. Leider passt sich "The Strut" seinem Vorgänger fast perfekt an. Es ist, gerade bei Funk Alben eben oft so, dass sich schon beim ersten Hören eine Art Langeweile breit zu machen scheint, was einzig und allein am dem doch recht gleichbleibenden Sound der Songs liegt. Richtig abgedreht, aber mindestens genauso unschön wird es dann mit "Run For It!". Hier passt die Musik zwar perfekt zum Titel, als Hörer hat man es aber mehr als nur schwer, sich in dem hektischen Instrumentenjungle zurecht zu finden. Schier unmöglich. Damit die Review aber nicht all zu negativ ausklingt, will ich zum Schluss nochmals zwei richtig edle Songs erwähnen, nämlich "Hot Wheels (The Chase)" und "Wired", die beide wieder durch das unglaublich musikalische Talent aller Beteiligten absolut überzeugen. Bei Letzterem ist es wiedermal Natasha Watts, die durch ihre bezaubernde Stimme jeden Song mit Goldstaub überzieht.

Mit "Shining" haben die Jungs und Mädels ein Album geschaffen, welches es definitiv verdient hat, gehört zu werden. Und das nicht nur von Anhängern der Funk-Szene. Wer hier nicht zumindest mitschwingt, hat kein Stück Rhytmus im Blut und ich behaupte hiermit, es ist nicht möglich, hierbei ruhig sitzen zu bleiben. Was ein wenig stört sind die vielen instrumentalen Stücke, die doch recht gleich klingen und somit das gesamte Album etwas nach unten ziehen. Hätte man Fräulein Watts auf jedem der Tracks, wäre dies bestimmt ein Meilenstein der Funk-Geschichte geworden. So muss man, ganz nüchtern betrachtet sagen, dass es sich leider nur um ein besseres Release handelt.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 3.5 Ø)


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Mit der Review stimme ich zu 100% überein. Sehr schönes Teil. Album sollte man als Funk Fan mal gehört haben. Auch die HipHopper sollten mal reinhören, wirklich coole Funk-Breaks.
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Gibt es irgendwo ein Schnibbed?

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Auf Myspace kannste in ein paar Tracks reinhören.
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