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Zum Ende der Seite springen X-Ray - Monster Mixes Vol #1
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X-Ray - Monster Mixes Vol #1


Release Date:
2002

Label:
Mindbenda Recordings

Tracklist:
01. Run The Sphere (Feat. Monsta Island Czars)
02. Live Wirez (Feat. Gigan)
03. Fast Lane (Feat. Kurious)
04. Gorilla Warfare (Feat. Megalon & Kong)
05. Blindfold (Feat. Monsta Island Czars)
06. Broken Nose Flow (Feat. Kong)
07. You Da One (Feat. Darc Mind)
08. Mic Line (Feat. King Ghidra)
09. I Seen It All (Feat. Spiega)
10. Newyork, Newyork (Feat. Quiz)
11. The Orignal (Feat. MF Grimm)
12. Feel It (Feat. Megalon)
13. We Got Beef Wit Da Cops (Feat. Ray Long)
14. Untouchable (Feat. Kamackeris)
15. Century 21 (Feat. Rodan & Megalon)
16. Doomsday (Remix) (Feat. MF Doom)

Review:
Was einem hier als Godzilla in schlechter Bildqualität entgegenlächelt und sich als Album von X-Ray zu erkennen gibt, könnte ebenso gut mit dem Schlagwort Monsta Island Czars auf dem Cover winken. "Monster Mixes Vol #1" jedoch ist das erste Machwerk von X-Ray Da Mindbenda, dem Mastermind hinter den Czars, der auch auf dem Gruppenalbum von 2003 einen Großteil der Produktion übernahm. Dieses Werk hier erschien ein Jahr früher über das eigene Label Mindbenda Recordings und lässt schon mit besagtem Cover erahnen, woher der (atomare) Wind weht und mit welchen Gästen man zu rechnen hat.

Und auch wenn dieses Album älter ist, darf man es doch als naheliegendste Ergänzung für jeden, der das weitaus bekanntere "Escape From Monsta Island" schätzt, anpreisen. Mit von der Partie sind sie alle - und noch mehr. Wer es vergessen hat: die rappenden Ungeheuer, die ihre Namen von den Godzilla-Streifen der Toho Studios beziehen, sind (in der Besetzung des Gruppenalbums): X-Ray selbst als King Ceasar, MF Doom als King Ghidra, Rodan, Megalon, Kong, Spiega, Kamackeris, Gigan und Initiator MF Grimm als Jet Jaguar. Aus der weiteren Riege der Monstas ist hier nur einer zu hören: Kurious, der als Biolante aufläuft und auf dem Doom-produzierten "Fast Lane" gleich eine Monsta-Hymne schlechthin abliefert. Der Beat selbst klingt wie einer der seltsamen Rufe der Toho-Monster - einsame Klasse. Im weiten Rest des Albums regiert jedoch der pechschwarze Dirigierstab des Mindbendas, der uns allerfeinste Eastcoast-Kost um die Ohren haut. Das beginnt schon gleich im Opener, dem Remix zu "Run The Sphere": X-Ray verpasst dem Posse-Track ein neues Streicher-Gewand, das den energiegeladenen Raps sogar noch besser steht als das 2001 veröffentlichte Original. Doch ansonsten stellen auf dieser Scheibe, im Gegensatz zu "Escape From Monsta Island!", die Tracks in Komplettbesetzung die klare Minderheit - genau genommen wäre da nur noch das robuste "Blindfold", in dem das eingespielte Team das Mic reihum gehen lässt. Der Rest füllt sich mit Solo-Tracks, die teilweise auch auf den äußerst raren EPs von Rodan, Gigan oder Kong erschienen sind. Letzterer ist mit "Gorilla Warfare" und "Broken Nose Flow" gleich mit zwei Songs vertreten, für die jeweils der gute alte Prodigy als Sample herhalten muss. Wenn er dann in Megalons "Feel It" nochmals bemüht wird, möchte man meinen, es mit einem weiteren Mitglied der Czars zu tun zu haben. Doch wer will sich beschweren, wenn die Resultate von solch bemerkenswerter Qualität sind? "Mic Line" ist dann der einzige Song, der auch auf dem Czars-Album vertreten ist - und gehört zu den wenigen hiesigen Mic-Appearances von Doom. Die Alternativen sind allerdings und glücklicherweise mehr als ausreichend: Gigan beispielsweise flowt sich elektrisch geladen durch "Live Wirez" und Kwite Def alias Kamackeris erhält in "Untouchable" ebenfalls genug Spielzeit. Im Verlauf des Albums kommt man noch am genialen "Century 21", mit Megalon und einem wie gewohnt nicht in den menschlichen (Stratos-)Sphären rappenden Rodan, als auch an dem von Fakts One stürmisch ausgestatteten "The Original", vorbei. Nicht zu vergessen Froststimme Spiega, die sich in "I Seen It All" ein Denkmal setzt. Dagegen verblasst sogar MF Doom, der auf dem von DangerMouse 2005 abgekupferten Bauplan dieses Tracks zu hören ist. Schlussendlich sind auch einige Nicht-Monsta-Stücke an Bord: Kev-Roc, der als Reimpartner zusammen mit X-Ray die Formation Darc Mind bildet, gibt sich in "You Da One" die Ehre und auch Quiz bekommt drei Minuten um sich zu beweisen. Megalons Bruder Ray Long komplettiert das Gästeaufgebot, während der Ausstieg mit einem gelungenen Remix zu "Doomsday" (welcher seinem Original jedoch nicht gleichkommt) vollzogen wird.

Man sollte sich nicht vom billigen Cover abschrecken lassen: Im ersten Teil der Monster Mixes steckt eine Füllung, an der man lange seinen Spaß haben wird. Dieses zur Blütezeit der Truppe entstandene Werk bildet einen der Gründe, warum die Monsta Island Czars zu dieser Zeit als Geheimtipp und Qualitätshochburg eine der führendsten Anlaufstellen für ungeschliffenen Eastcoast-Rap waren. Wem das Line-Up vor guten Emcees aus den Nähten platzt, wer solche Beats zustande bringt, der braucht sich nicht verstecken. "Monster Mixes Vol #1" ist ganz einfach gesagt ein Blindkauf für jeden Ostküsten-Fan und zudem ein Beweis, dass guter HipHop keines riesigen Budgets und namenhafter Gäste bedarf.

Wertung: (4,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (2 Bewertungen / 4.5 Ø)


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SnoopFrog
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RE: X-Ray - Monster Mixes Vol #1
Zitat:
Original von SnoopFrog
Wer es vergessen hat: die rappenden Ungeheuer, die ihre Namen von den Godzilla-Streifen der Toho Studios beziehen, sind (in der Besetzung des Gruppenalbums):

» X-Ray / King Ceasar



» MF Doom / King Ghidra



» Rodan



» Megalon



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Hier sind vier später auf anderen Platten erschienene Tracks:

Mic Line


Fast Lane


Century 21


We Got Beef With Da Cops


Live Wires


Gorilla Warfare


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