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Zum Ende der Seite springen Roc C & IMAKEMADBEATS - The Transcontinental
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User Beitrag:
Roc C & IMAKEMADBEATS - The Transcontinental


Release Date:
15. Mai 2009 (D) / 19. Mai 2009 (US)

Label:
E1 Entertainment

Tracklist:
01. Introduction (Feat. Not Dr. Trevis)
02. Still Here
03. Just A Man
04. Warrior (Feat. Rapper Big Pooh & Chino XL)
05. Ox To Ozone (Feat. Midaz The Beast)
06. The Official Smash Mouf
07. Imagine That (Feat. Felony)
08. All Im Asking (Feat. Viva)
09. By Any Means
10. Struggle (Feat. Oh No)
11. Whisper Music
12. Won't Fall (Feat. Prince Po & Rakaa Iriscience)
13. Hit The Floor (Feat. Pok Dog & Wildchild)
14. The One You Love (Feat. Mic Geronimo)

Review:
Man muss zugeben: Es ist nicht die alltäglichste Kollabo, die mit diesem Duo zusammengefunden hat: Roc C aus Oxnard, der Neuling, der 2005 auf Stones Throw sein bis dato einziges Album veröffentlichte und der ebenfalls bisher wenig in Erscheinung getretene IMAKEMADBEATS, der schon in halb Amerika gewohnt hat und derzeit in Brooklyn residiert. Der Beat-Bastler mit dem markanten Afro-Logo kommt erstmals über Mic Geronimo mit seinem zukünftigen Partner in Kontakt. Die Chemie stimmt sofort und aus einem Song werden mehrere, bis schließlich ein komplettes Album, "The Transcontinental", seinen Weg in die Läden findet.

Komplett in Schwarz und Weiß ist sowohl das Cover als auch der Rest des Designs gestaltet. Auf der einen Seite hebt das natürlich die Gegensätze der Scheibe hervor, die zusätzlich auch noch mit einer breiten Auswahl an Gästen verstärkt werden. Andererseits jedoch sieht das Cover wie eine halbfertige Skizze aus, wie ein Work In Progress, dessen Vollendung vergessen wurde. Beide Assoziationen lassen sich auch tatsächlich aufs Album projizieren. Auf jeden Fall ist es potentiell höchstinteressant, wenn diese zwei unterschiedlichen Charaktere aufeinander stoßen: Roc C, der Street-Rapper im Stones Throw-Käfig voller Exzentriker, und IMAKEMADBEATS, der bisher weit unten in den Sphären des New Yorker Underground seine Kreise unter seinesgleichen zog. Doch genau hier setzt sich dem Album nach dem ersten Hördurchgang das große Fragezeichen auf, das auch nicht verschwinden will. NeMo, so der Zweitname von IMAKEMADBEATS, klingt, als wolle er es seinem Reimpartner mehr als nur rechtmachen - von kompromisslosem Eastcoast-Sound ist hier nicht mehr viel zu hören. Stattdessen ist die Sound-Fusion irgendwo auf der Hälfte ihres transkontinentalen Flugs abgestürzt. Roc C, der stimmlich irgendwo in der Mitte der (zugegeben, sehr großen) Spanne zwischen Ras Kass und Braille liegt, eröffnet in "Still Here" zu einem Beat, dessen Sample allen Kool G Rap-Hörern noch allzu gut in Erinnerung sein wird. Was ein für dieses Duo unglücklicher Zufall ist, sagt trotzdem etwas über NeMo's Arbeit aus: Sie klingt an vielen Stellen zu beliebig. Doch es soll nicht alles schlechtgeredet werden: Wenn IMAKEMADBEATS seine Kollegen im Gepäck hat, dann funktioniert es: "Ox To Ozone" klingt zwar mehr nach Ox als nach Ozone, weiß mit MidaZ The Beast jedoch zu unterhalten, und auch "Imagine That" mit Felony ist durchwegs solide. Später dann klappt es auch alleine: "Whisper Music" spielt mit kräftigem Bläser-Hintergrund so ganz und gar nicht auf Flüster-Niveau und direkt im Anschluss kämpft sich das ungleiche Dreigespann Po-Roc-Rakaa erfolgreich durch das in ähnlichen Sound-Gefilden spielende "Won't Fall". Die zweite außergewöhnliche Kombo kommt mit Big Pooh und Chino XL zusammen und erklärt sich als "Warrior"s. Doch hier offenbart sich ein neues Problem: Hooks werden auf dieser Scheibe anscheinend gerne versemmelt: "Just A Man" geht ebenso nach hinten los wie "Struggle", das förmlich nach der Skip-Taste schreit. Da sich beim Rest nichts Nennenswertes mehr findet und da auch mit Ox-Kumpel Wildchild nichts gerissen wird, gibt es zu diesem Album nicht mehr viel zu sagen.

Mit diesem Endprodukt darf man, ganz gleich ob Fan oder nicht, sagen: Dieses Projekt bleibt unter seinen Möglichkeiten und ist damit in der Tat eine Enttäuschung. Vor allem IMAKEMADBEATS ist es, der zu geglättet erscheint. Interessant wäre es gewesen, zu hören, wie Roc C auf einem schmutzigen NY-Beat klingt - nicht, wie Roc C über einen Allerwelts-Beat spittet. Leider versinkt "The Transcontinental" damit im breiten Sumpf der Langeweile, zeigt mit einigen guten Tracks, was hier möglich gewesen wäre, wird aber in einem halben Jahr völlig in Vergessenheit geraten sein. Roc C und NeMo retten sich mit Ach und Krach über die 50%.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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Redakteur:
SnoopFrog
User Signatur:
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