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Zum Ende der Seite springen Killah Priest - The Exorcist
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Killah Priest - The Exorcist


Release Date:
19. Mai 2009

Label:
Iceman Music Group

Tracklist:
01. Intro
02. Silent Assassin
03. Night Hawk
04. Gate Way
05. Most High
06. Warfare
07. Nothing Like It
08. Pride
09. Haunted
10. Fame
11. Exorcist
12. None Of That
13. Death Physical
14. Want Peace (Feat. Victorious)
15. Science Projects Part 2 (Feat. Able (of Quinto Soul))

Review:
Eine der emsigsten Ameisen aus dem Kreise (bzw. Nichtmehrkreise) der Wu-Tang-Bruderschaft ist mit neuem Material am Start: Killah Priest, der sich 2007 mit "The Offering" zurück ins Geschäft meldete, um dann im Jahr darauf gleich mit "Behind The Stained Glass" nachzulegen, bietet seinen Fans diesmal ein Erzeugnis im Street- / Mixalbum-Format, oder wie auch immer man es nennen will. Bei all den Gruppen und Projekten, denen Killah Priest angehört, muss man sich fragen, woher er die Zeit dazu nimmt. Hier jedenfalls tut er sich mit DJ Woool zusammen, der alle 15 Tracks zu "The Exorcist" produziert.

DJ Woool, der unter Wu-Kreisen fanatische Zustimmung genießende Schützling Priest's, wurde von selbigem schon mehrmals vehement in Schutz genommen. Denn, um der Wahrheit einmal etwas näher zu rücken: Woool kommt bei den Wu-Fans etwa so oft unter die Räder wie neuerdings Jus Allah bei den JMT-"Anhängern". Doch so oft ihm Unfähigkeit zugesprochen wurde - Killah Priest hält an ihm fest. Warum die ganzen Ausführungen über Woool? Ganz einfach, weil er - wie schon erwähnt - für sämtliche Instrumentals aufkommt, während der Iceman Omar Sharif hinter diesem Werk steht. Nüchtern betrachtet waren Woool's Beats auf "Behind The Stained Glass" gar nicht so schlecht, sie waren nur teilweise sehr unspektakulär. Genau da setzt "The Exorcist" an. Kugelhagel ertönt, wenn sich der Vorhang hebt, ist aber auch durchgehend bei Übergängen der Songs zu hören und unterstreicht somit den Mixtapecharakter. Ansonsten bietet diese Scheibe ein Bild, das gemischte Gefühle weckt: Atmosphärisch lässt sich nicht viel bemängeln, denn da setzt Woool genau da an, wo sich KP am besten entfalten kann: teils düstere, schwerwiegende Instrumentale, die den metaphorischen Reimen einen guten Nährboden bieten. Andererseits allerdings lässt sich dasselbe Bild auch als schleppende Kreativlosigkeit zusammenfassen, was schon immer Woool's Problem war. Dem Produzent fehlt ganz einfach das Feuer, was auf diesem Mixtape/-album natürlich voll durchschlägt. Markant durch alle 15 Songs ziehen sich die fast immer gleichen Drumlines, die ihren Teil dazu beitragen, dass hier nicht viel passiert. Dabei ist ja nichts wirklich schlecht - ausgenommen dem missratenen "Fame", das man getrost in die Tonne treten darf. Die Inhalte haben sich natürlich nicht geändert: Immer noch regiert der bunte Mix aus verschiedenen religiösen Richtungen und New Yorker Straße, aus dem der selbsternannte Prophet seine Lesungen webt. Abstrakte Ausführungen über den "Most High" Jah, eingeleitet durch ein Sample aus "Troja", werden von einen Beat unterlegt, der sich große Mühe gibt, die richtige Filmmusik für KP zu sein. An einigen Stellen schlägt Woool dabei auch einen weitaus militanteren Ton an, als man das von ihm gewohnt ist: Die düsteren Streicher im "Intro" zeigen zumindest löbliche Ansätze. Dem gegenüber stehen die mystisch angestrichenen Untersätze, die Killah Priest auf seinen abstrakten Reisen begleiten: "Gate Away", "None Of That" oder "Science Projects Part 2" hätten in dieser Form auch schon auf "Behind The Stained Glass" vertreten sein können. An sich gelungene Songs wie "Death Physical" sabotieren sich selbst durch die wooolschen Drums. Und neben dem üblichen Ghetto-Bericht, wie er in "Night Hawk" zu hören ist, sei zum Abschluss aus dem letzten Song zitiert, der Priest in seinem Element zeigt:

"We're part of the Lost Tribes bought to these shores
While America treated us evil, Deuteronomy speaks of the eagle
And Obadiah put coals of fire on the heads of Edomites
That won't give us our freedom rights
"

Die Woool-Hater werden ihre Meinung auch mit diesem neuesten Werk nicht ändern und Killah Priest wird diesbezüglich auch weiterhin einen schweren Stand haben. Auf diesem Mixtape passiert einfach zu wenig, als dass man es auch nur den kleinsten Zeitraum im Gedächtnis behalten würde. Hinzu kommt die Allergie gegen das ständig eingespielte Geschützfeuer, die man sich mit Hören der Scheibe unausweichlich zuzieht. Ansonsten lässt sich "The Exorcist" durchaus anhören, bietet es doch solides KP-Futter für zwischendurch und baut in seiner Spielzeit auch eine ansehnliche Atmosphäre auf. Es kann aber dank vollkommener Abwesenheit von Highlights auch verpasst werden. Da das nächste richtige Album auch bald folgen soll, kann man nur hoffen, dass bei dem hohen Output die Qualität nicht leidet, so wie es hier der Fall ist.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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Dleck, langweilig slash der hätte nach The Offering nichtmehr releasen brauchen, sondern warten bis RZA bzw. echte WU Elements am Start für ihn sind.
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Zitat:
Original von stiefel
Dleck, langweilig slash der hätte nach The Offering nichtmehr releasen brauchen, sondern warten bis RZA bzw. echte WU Elements am Start für ihn sind.


ja, scharf gesprochen kann mans auch so ausdrücken grins
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