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Zum Ende der Seite springen Sonny Seeza - Tytanium
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Sonny Seeza - Tytanium


Release Date:
19. Mai 2009

Label:
Iceman Music Group

Tracklist:
01. Sonny Seez Intro
02. Romp
03. Question #3 (Skit)
04. It's Hot Down Here (Feat. Steven King)
05. Tonight (Feat. Greg Valentine)
06. In Here (SuperHeroSonny's Theme)
07. Dat Muzik
08. Find Out
09. Highway Of Life (Feat. Sunshine Woodall, Greg Valentine & Agallah)
10. Reelin 'Em In
11. Lot's Of Faith (The Recipe) (Feat. Killah Priest)
12. Gravy (Feat. Agallah)
13. See More Gains Intro
14. We Got Next (Feat. Steven King)
15. Where You At?
16. OvaAchieves
17. 10. OHH!
18. SharkZindaTANK (Feat. Steven King)
19. CerealWarZ
20. Brooklyn
21. Automatics (Feat. Steven King)
22. Fire (S.I.G.) (Interlude)
23. Blow Up (Excerpt)
24. Ha! Ha!
25. Let's Just (Interlude)
26. Drunk & High
27. Find Out (Outro)

Review:
Eigentlich ein bemerkenswertes Ereignis: Das dritte Onyx-Mitglied wandelt endlich auf Solo-Pfaden. Sonny Seeza, in den ersten Tagen als Suavé und später als Sonsee oder Sonee Seeza bekannt, war immer derjenige, der hinter den Cousins Sticky und Fredro im Hintergrund stand, und damit seit dem Austritt von Big DS den mit Abstand am wenigsten beachteten Teil der Gröl-Formation darstellte. Während die Cousins schon 2001 ihre ersten Solo-Ergüsse unter die Massen brachten, blieb es um Sonee lange Zeit still. Nun endlich meldet er sich mit "Tytanium" zu Wort.

Mit 27 Tracks kommt man der Sache mit dem Begriff "Mixtape" jedoch ebenso nahe wie mit "Album". Schließlich finden sich auf der Scheibe auch bis zu neun Jahre alte Songs. Im letztendlichen Soundbild wirkt "Tytanium" wie eines dieser typischen Street- / Mixalben, die einen vollendeten Charakter vermissen lassen. Das liegt unter anderem daran, dass die teils sehr kurzen Titel nie, wie etwa bei einem Madlib, einem höheren Leitmotiv folgen. Auch eine gewisse Willkür bei der Aneinanderreihung der 27 Stücke macht sich beizeiten bemerkbar. Unterstützend wirkt hier der Fakt, dass es auch Sonny nicht gelingt, den Onyx-Sound vergangener Tage auf sein Album zu retten. Zumindest größtenteils nicht. Als Ersatz gibt es vom herkömmlichen Eastcoast-Rap bis hin zu widerlichen Club-Fusionen eine ganze Spanne an Szenarien, in denen sich der Bal-Hed unter Beweis stellt. Als logische Folge des atmosphärischen Wandels regiert hier auch nicht die Maxime, in jedem Song das Gebrülle des vorigen zu übertreffen. Deswegen, vielleicht auch um Eigenständigkeit zu demonstrieren, sucht man die zwei anderen Onyx-Gebrüder vergebens. Den Onyx-Fans sei zu "Dat Muzik" geraten, das noch am ehesten im Madface-Gewand daherkommt. Auch "Romp" schickt sich an, die härtere Schiene zu fahren, während an vielen Stellen einfach nur ein mehr oder weniger akzeptabler NY-Sound angestrebt wird. Dabei findet sich oft der aus Brooklyn stammende Steven King, häufigster Gast der Scheibe, ein. "We Got Next" passt dabei voll zu Seeza's Stimmlage und "Automatics" versucht sich in ungewohnten Gefilden, während Steven King immer eine solide, doch beileibe keine herausstechende Figur macht. Bemerkenswert sind die weiteren Gäste, die Sonsee für sich gewinnen konnte: Killah Priest und Agallah. Vor allem Zweiterer ergänzt sich stimmlich hervorragend mit Mr. Sonny und sorgt nebenbei auch für drei sehr genießbare Tracks. Von jenen ist "Highway", das Highlight dieser Scheibe, hervorzuheben: Eine eingängige Hook wird mit einer unglaublich smoothen Bassline kombiniert und ergibt einen bärenstarken Song fürs Auto. Hier läuft man auch All City's Greg Valentine über den Weg, womit wenigstens ein Bekannter aus dem Onyx-Umfeld vorbeischaut. Den zweiten Besuch auf "Tonight" hingegen kehrt man besser unter den Tisch: "If you wanna get it poppin', let's get it poppin' tonight". Noch viel schlimmer wird es, wenn in "Reelin 'Em In" ein Rihanna-Sample (ja, richtig gelesen) in den Song gepresst wird. "Lot's Of Faith" ist altbewährte Kost, wobei Priest weniger ins Album passt als ein Agallah. Neben dem überwiegenden Mittelmaß ist noch "CerealWarZ" mit unterhaltsamer Verpackung in diverses Stimmen-Gesample und mit ansprechendem Story-Telling erwähnenswert:

"This kid got life and was a serial killer by the name of Mikey
A multiple murderer, said he liked it
Slayed mad chicks - get it? He a lady killer
Man, them chicks loved that lil nigga
"

Man hat es schon geahnt - und ganz gemäß der minimalen Aufmerksamkeit, die dieses Werk erhielt, ist es beileibe nicht das Traumdebüt, das man sich von Sonee seit jeher gewünscht hat. Klar wird hier nicht so offensichtlich die eigene Seele verkauft wie etwa auf Fredro's Alben, doch weder gibt es den Onyx-Sound noch findet Seeza zu einem eigenen Stil. Ein bisschen Allerwelts-Eastcoast-Rap, glücklicherweise meist sehr annehmbar verpackt, ist durchzogen von einigen Ausreißern sowohl ins Positive als auch ins Negative. Hier wäre noch mehr zu holen gewesen, wenn aus den 27 Tracks ein richtiges Album mit höherer Qualitätsdichte geschaffen worden wäre. Dank seiner guten Momente bekommt "Tytanium" drei Kronen, jedoch mit starker Tendenz nach unten.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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User Beitrag:
RE: Sonny Seeza - Tytanium
Von mir eine Krone.grins

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Big Blizzard: 29.05.2009 18:25.


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User Beitrag:
RE: Sonny Seeza - Tytanium
Zitat:
Original von Big Blizzard
Von mir eine Krone.grins

War das ernst gemeint? Wenn ja, wieso nur 1 Krone? Ich hab das Album zwar nicht gehört, aber ich kann mir schwer vorstellen das es so schlecht sein soll, vor allem wenn Snoop (der ja nicht gerade mit Kronen um sich schmeißt) 3 gibt!
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