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M-Eighty - Presents: The Academy


Release Date:
19. Mai 2009

Label:
Sound Records & Entertainment / Holy Toledo Productions / INgrooves Distribution

Tracklist:
01. Keith Murray – Mazel Tov (Intro)
02. Casual & Pro The Leader – OG Rap Money
03. Planet Asia – Fine Print
04. RZA – The Birth (OG Version)
05. Kevlaar 7 & Phillie – Blood Diamonds
06. Timbo King, Cali Budd & Moty The DGG – Taking It To the Streets
07. DZK & DJ Immortal – Treacherous Abbot
08. Chi-King – Rain Dance
09. Tragic Allies & Canibus – Bootleggin'
10. 67 Mob & Sean Price – Let The Games Begin
11. Project Lionheart & Bronze Nazareth – The Rain (Alt. Version)
12. Bad Luck & Mathematics – S.O.N.Y (Streets of New York)
13. 60 Second Assassin – No Face
14. C-Rayz Walz - Chapter 23
15. MidaZ The Beast, Sabac Red & Critical – Science EQ
16. Killah Priest – Convergence
17. Dezert Eez – 40 Macks
18. The Wisemen – Campaign Of Pressure
19. Warcloud & The American Poets 2099 – Super Villains
20. Chopp Devize – You Lose
21. Strong Arm Steady - Hood Life

Review:
M-Eighty war bisher eher ein Mann im Hintergrund. Obwohl er bereits vier Alben veröffentlicht hat, war er als Musikkünstler bisher mehr oder weniger völlig unbeachtet. Ein wenig anders sieht es da in seiner Tätigkeit hinter den Kulissen aus: Der Mann war am "Wu-Tang Meets The Indie Culture" Album beteiligt, außerdem war er die treibende Kraft hinter dem Almighty-Projekt. Noch dazu haben wir es ihm zu verdanken, dass der Wu-Tang-Ast um Bronze Nazareth inzwischen nicht mehr bei Babygrande unter Vertrag steht, sondern bei Sound Records & Entertainment ein neues Zuhause gefunden hat. Und bevor man aus dieser Ecke einige neue Alben erwarten kann, präsentiert uns M-Eighty seine eigene kleine Compilation, die uns seine Firma, The Academy, vorstellen soll.

Weiterer Gedanke dieser Compilation ist es, unbekannten Künstlern eine Möglichkeit zu geben, sich Gehör zu verschaffen. Deshalb ist - wenn hier auch vom Nachfolger zum "Wu-Tang Meets The Indie Culture"-Album die Rede ist - das Line-up nicht von Weltrang - auch wenn sich einige Größen aus dem Bekanntenkreis von M-Eighty eingefunden haben. Denn Beziehungen pflegt M-Eighty zahlreiche. Was hat sich hier also versammelt? Mit den Mitgliedern der Almighty-Truppe, den Künstlern auf Sound Records & Entertainment und unbekannten Artists, die im entferntesten Winkel des Wu-Universums unterwegs sind, hat man fast alle zusammengefasst. Gleich zu Beginn sollte festgehalten werden, dass dieses Album in fast keiner Hinsicht mit Dreddy Kruger's Projekt zu vergleichen ist, das seinerzeit von den Produktionen Bronze Nazareth's ein einheitliches Albumgefühl eingehaucht bekam. Auf "The Academy" sind über ein Dutzend Produzenten zugegen, was sich auch bemerkbar macht. Die logische Folge, die sich dabei einstellt, ist ein Schwanken an Qualität: Der Einstieg beispielsweise wird mit "Money Off Rap" und Plastik-Beat mehr schlecht als recht gemeistert. Und nachdem Allzweckwaffe Planet Asia einen bescheidenen Auftritt hingelegt hat, wird erstmal eine "OG Version" von RZA's "The Birth" eingeschmissen, die zwar keine bahnbrechenden Differenzen zur Version von "Birth Of A Prince" aufweist, aber trotzdem immer wieder gut klingt. Im Anschluss kommt die Compilation dann schon eher in die Gänge: Ein hungriger DZK fletscht in "Treacherous Abbot" die Zähne und zeigt erstmals, dass es sich tatsächlich lohnt, sich hier ein paar neue Namen aufs Notizblatt zu schreiben. Die Tragic Allies ziehen schon seit einiger Zeit im Untergrund ihre Kreise und können sich auch hier in "Bootleggin'" beweisen, werden jedoch von Canibus (übrigens auch bei Sound Records gesignt) auf ihre Plätze verwiesen. Dass Sean Price auf jeder Hochzeit tanzen muss, zeigt er hier einmal mehr, wenn er in "Let The Games Begin" zusammen mit den Jungspunden der 67 Mob in den Ring steigt. Doch sowohl das hektische Instrumental von Bronze als auch die bescheidenen Raps des Mob sind kaum zufriedenstellend. Bessere Arbeit liefert Bronze in "Blood Diamonds" und "Campaign Of Pressure" ab, beide in seinem ganz typischen Stil gestaltet. Auf der negativen Seite finden sich noch zwei Songs ein: Die American Poets 2099 sowie die "Taking It To The Streets"-Gemeinschaft sind schnell wieder vergessen. Chi-King dagegen steigert in "Rain Dance" die Freude auf sein eigenes (hoffentlich bald erscheinendes) Album. Ein Gastspiel führen die New Yorker Critical, Sabac, Midaz und IMAKEMADBEATS, die in "Science EQ" zu einem der Top-Tracks der Platte beitragen. Auch Veteran C-Rayz Walz legt über einen herrlichen Beat (mit eingängiger Oboe) von DJ Sean One einen starken Auftritt hin, der ebenfalls Hoffnungen auf das schon lange angekündigte Album "Chapter 23" schürt. Erwähnenswert ist nun noch Killah Priest's "Convergence", in dem KP einmal mehr aus seiner Kristallkugel voll Weisheit rezitiert, außerdem der von Mathematics' letztem Album noch gut in Erinnerung gebliebene Bad Luck, Desert Eez und sein Highlight "40 Macks" (der vielleicht beste Track des Albums) sowie das bedrohlich lauernde "You Lose".

Ein Stelldichein der Bombentracks ist es nicht geworden. Muss es aber auch gar nicht, um als Erfolg bezeichnet zu werden. Denn das ist "The Academy": Die Anzahl an Songs, die wirklich im Gedächtnis bleiben, ist mehr als nur überdurchschnittlich hoch, was das weiterhin bestehende Interesse an M-Eighty's Akademie sichern sollte. Auch der Umstand, dass M-Eighty selbst das Mic hier nicht ergriffen hat, war eine gute Idee, denn er ist nunmal nicht der geborene MC, sondern vielmehr der Unternehmer im Hintergrund. Des Weiteren nimmt man einige neue Namen aus dieser Zusammenstellung mit. Und auch wenn "The Academy" eine typische Compilation ohne roten Faden und mit einigen weniger grandiosen Momenten ist, so wird sie doch von den gelungenen Songs in die Riege der hörenswerten Platten dieses Jahres gehoben.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


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Redakteur:
SnoopFrog
User Signatur:
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