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Maino - If Tomorrow Comes...


Release Date:
30. Juni 2009

Label:
Hustle Hard / Atlantic Records

Tracklist:
01. Million Bucks (Feat. Swizz Beatz)
02. Scene 1: If Tomorrow Comes...
03. Back To Life (Feat. Push! Montana)
04. Remember My Name
05. Gangsta (Feat. B.G.)
06. Scene 2: The Meeting
07. All The Above (Feat. T-Pain)
08. Here Comes Trouble
09. Scene 3: Hating
10. Hi Hater
11. Let's Make A Movie
12. Kill You
13. Scene 4: Contemplating
14. Runaway Slave
15. Soldier
16. Hood Love (Feat. Trey Songz)
17. Floating
18. Scene 5: The Phone Call
19. Celebrate

Review:
Während des letzten dreiviertel Jahrs (dem Gefühl nach weitaus länger) wurde es schon zur Gewohnheit, dass dieses Album irgendwo auf der Tafel der anstehenden Releases auftauchte, nur um dann beim Näherrücken der Veröffentlichung nach hinten verschoben zu werden. "If This Album Ever Comes..." war bald ein folgerichtigerer Titel. Doch die Wartezeit gab einem genügend Zeit, sich mit der Person Maino erst einmal vertraut zu machen: Wer um das Jahr 2004 mit einem Auge die Mixtape-Szene verfolgte, der wird damals von Maino (als einem von vielen Namenlosen) vielleicht schon ein paar Zeilen gehört haben. Denn nachdem der "Gangster turned Rapper" 2003 eine zehnjährige Haftstrafe abgesessen hatte, machte er die Bekanntschaft von DJ Kay Slay. Einen erfolglosen Deal mit Universal (inklusive geplantem Album "Death Before Dishonor") und gute fünf Jahre später ist Maino bei Atlantic untergekommen und erzählt seine Story mit "If Tomorrow Comes...".

Vor dem Hintergrund seines Werdegangs und in Anbetracht der fünf Skits ist es also schon offensichtlich, dass dieses Album eine Geschichte - nämlich die von Maino - erzählt. Es ein Konzeptalbum zu nennen, wäre dabei vielleicht übertrieben, doch da Maino in vielen anderen Belangen den Anschein des durchschnittlichen Straßen-Rappers erweckt, kann eine solche Konzeption nicht schaden. Da wir die Geschichte der Reihe nach verfolgen wollen, starten wir beim Anfang, der in diesem Fall dem Ende gleichkommt: "Million Bucks" hätte inhaltlich voll und ganz als letzter Track gepasst, ist es doch ein Party-Track von und mit Swizz Beatz, der über das schöne Leben referiert, das die von Geld Gesegneten genießen. Dass meine Wenigkeit, die dem Swizz Beatz dieser Tage nicht viel abgewinnen kann, mit dem Kopf nickt und auch die typische Swizzy-Hook unterschreibt (allerdings nicht den "Money Dance"), spricht für sich. Erst im Anschluss wird mit der ersten "Scene" der Anfangspunkt gesetzt sowie der Plot dargelegt: Maino kommt frei und erhofft sich ein besseres "Tomorrow". Dieser Startpunkt scheint, wie das "Los"-Feld bei einem Brettspiel, welchs zuvor schon zig andere Rapper benutzten, festgelegt - interessant wird der nun folgende Weg. Doch erst gibt es den "Homecoming"-Track "Back To Life", in dem Maino in drei Verses mit Kumpel, Bitch und Bewährungshelfer spricht. Der Plan, die Straßen hinter sich zu lassen und Rapper zu werden, steht schon. Die offizielle Ansage diesbezüglich macht das gelungene "Remember My Name" mit einer eingängigen Hook. Wie auch auf dem Rest des Albums präsentiert sich Maino dabei keinesfalls als Innovator und bleibt in seinen beschaulichen vier Wänden, macht dabei jedoch auch nicht viel falsch. "I had big dreams of being a rapper. But the reality was, I was being sucked back into the streets" - der Weg für "Gangsta" ist geebnet. Trotz B.G. gibt es zu den Standard-Zeilen einen befriedigenden Beat, der vom "Gangster Of Love"-Sample stark eingeleitet wird. Es folgt das Treffen mit Kay Slay; der erste Höhenflug beginnt: "All The Above" geht (wie schon der Opener) überraschend gut ins Ohr, ohne dabei jeglichen Inhalt vorweisen zu müssen. Letzteres gilt auch für "Here Comes Trouble", der J.U.S.T.I.C.E. League-Beat dagegen will geskippt werden - da muss man dem Hater im folgenden Skit fast schon Recht geben. Die Antwort ist "Hi Hater", das echte Eastcoast-Heads allerdings links liegen lassen und LA The Darkman, der anno 1998 dieses Sample schon um Welten besser umsetzte, ansteuern werden. Doch zurück zu Maino - dem geht es (wahrscheinlich zur Zeit, in der er bei Universal war) immer noch gut, und so darf man schon mal in schmutzige Fantasien ("Let's Make A Movie") abheben, die auf der musikalischen Seite allerdings wenig bis gar nichts bieten. Unwirsch wird er zudem von der Mutter seines Kindes auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Aversion gegen selbige führt zu "Kill You", in dem seine Beziehung thematisiert wird. "Contemplating" sieht Maino dann am Boden, überhäuft mit Problemen. Diese treten in den folgenden Songs zutage. In "Runaway Slave" gönnt sich der MC aus Bedstuy, scharf gesprochen, eine Runde Selbstmitleid, während man den Beat schon von Joe Budden's "Pray For Me" kennt. Die Geschichte hinter dieser Doppelung rankt sich um die Produzenten Versatile & Dilemma und kann kurzum auf die ausgebliebende Rückmeldung von Budden zurückgeführt werden. Songs wie "Soldier" und "Hood Love" (beide durchschnittlich) verraten sich schon mit ihrem Titel und künden von dem erneuten Kampf zwischen Rap-Karriere und Straße. Nachdem schon der teilweise Absturz in die Welt der Alkoholika ("Floating") erfolgt ist, bekommt Maino einen Anruf von Brian Berger von Atlantic Records, der dem Protagonisten doch noch ein Happy End beschert, das im elfminütigen "Celebrate" mit etlichen Danksagungen schön ausklingt.

Das ist sie, die Story von Maino. Da auf wahren Tatsachen beruhend, ist ein gewisser Rahmen natürlich gesetzt, die weitere Ausführung allerdings ist nicht allzu anspruchsvoll, dafür jedoch sehr verständlich gehalten. Man weiß immer, wie es Maino gerade geht. Das verraten schon die sehr transparenten Tracktitel, die ein Hören des Albums nicht zwingend erforderlich machen. Dazu kommt natürlich eine ganze Reihe Durchschnitt, die Konsequenz des Schielens auf massentauglichen Sound (bestes Beispiel ist die J.U.S.T.I.C.E. League, die eigentlich auf keinem NY-Album etwas zu suchen hat). Trotzdem kann man auf "If Tomorrow Comes..." einige schöne Momente finden. Denn wer hier mit niedrigen Erwartungen einsteigt, der wird unter Umständen positiv überrascht.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (2 Bewertungen / 2.75 Ø)


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Hatte nach den Vorabtracks doch eine Erwartungshaltung aufgebaut, der der gute Maino scheinbar nicht wirklich gewachsen war. Sehr durchschnittliches Album geworden, von dem lediglich 2 Tracks auf meinen Mp3-Player gewandert sind, nämlich "Million Bucks" und "All The Above"
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Ich habe auch deutlich mehr erwartet. Bis auf "Million Bucks" ist eigentlich nichts hängen geblieben. "Hi Hater" war auch geil, als es rauskam, allerdings ist das jetzt auch schon gefühlte 3 Jahre her. Der Rest ist größtenteils (gehobener) Durchschnitt.
Ich verstehe auch nicht warum man "My Life" nicht mit draufgenommen hat, der wäre besser als 99% des Albums gewesen. Insgesamt würde ich 3 Kronen geben.
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