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Zum Ende der Seite springen Steele - General Steele Presents: Welcome To Bucktown
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Steele - General Steele Presents: Welcome To Bucktown


Release Date:
05. Mai 2009

Label:
Bucktown USA / Duck Down Records

Tracklist:
01. Welcome
02. Bucktown Baby (Feat. Tek & Stormey Coleman)
03. Bucktown State of Mind (Feat. Mantecha Music)
04. No Sleep 'Til Bucktown (Feat. Top Dog, Rock, Young Coke, The Representativz, Louieville Sluggah & Ruste Juxx)
05. I'm From Brooklyn (Feat. Tek, Smoothe Da Hustler & Trigger Tha Gambler)
06. A Toast To Brooklyn (Feat. Buckshot & Jo Chris)
07. Find My Way Feat. Stormey Coleman)
08. Made Me Do It (Feat. 5ft)
09. Dreams (Feat. Hersh)
10. Hometown (Feat. Young Coke, VBS Verbal & Mantecha Music)
11. I Walk Around Town (Feat. Supreme & Blahzay Blahzay)
12. Riot (Feat. Sean Price, Illa Noyz & UG)
13. Bucktown Affiliates (Feat. Shabaam Sahdeeq & Sha Stimuli)
14. Things Are Getting Better

Review:
Bucktown USA - so heißt das Imprint unter Duck Down, unter dem dieses Album veröffentlicht wird. Neben all den neuen Signings, die über das Kult-Label aus New York ihre Alben veröffentlichen, ist es damit eines der originalen Mitglieder, das neues Material in die Läden bringt: Steele, die unauffälligere Hälfte von Smif-N-Wessun, und hier als General Steele unterwegs, präsentiert dieses Werk als Konzeptalbum und "Soundtrack", inspiriert von dem Blaxploitation-Film aus dem Jahr 1975. Den Begriff selbst wälzen Tek und Steele schon seit dem ersten Album, doch hiermit werden dem größten Stadtteil NY's ganze 14 Tracks gewidmet.

Da ist es nur passend, dass sich das Album-Cover am Poster zum gleichnamigen Film anlehnt bzw. dieses komplett kopiert - auch auf dem Back-Cover posiert Steele in der gleichen Kleidung wie seinerzeit Fred Williamson. Ganz im Gegensatz zu diesem hat Steele eine ganze Armee im Schlepptau, von den Boot Camp-Kollegen bis hin zu den verschiedensten Größen aus Brooklyn. Umrahmt von Film-Samples startet also dieses Album: Ein Report aus BK, wo die Lebensbedingungen immer noch nicht rosig sind, doch gleichzeitig auch eine Ode an die Heimat. Damit ist natürlich gleich der erste erfreuliche Unterschied zur absoluten und totalen Konzeptlosigkeit des letzten Smif-N-Wessun-Auswurfs gegeben, der sich auch im Sound niederschlägt: Andere Produzenten gehen ans Werk, und allesamt sind sie bemüht, dem General einen gebürtig roughen und relevanten Sound auf die Uniform zu sticken. Und man muss zugeben: Das gelingt ihnen überraschend gut. Sei es nun ein streichergetriebenes "Bucktown Baby" oder der düstere Brecher "No Sleep Til' Bucktown" (gewisse Ähnlichkeiten zum Beat von G-Unit's "Whip Ya Head Boy" sind nicht von der Hand zu weisen), in dem das Rockness Monster sich pudelwohl fühlt - von Ermüdungserscheinungen keine Spur. Partner in crime Tek bekommt nur zwei Auftritte; ob seine Abwesenheit mit der höheren Qualität zusammenhängt, ist eine These, die man ruhig aufstellen darf. Dass im Sinne des Konzepts auch von "Soundtrack" die Rede ist, erklärt die vielen Gäste, die den Terminus "Soloalbum" eigentlich hinfällig werden lassen: Es schauen sogar die Representativz aus der Versenkung vorbei. Den unbekannten Dreierpack aus Young Coke, VBS Verbal und Mantecha Music hätte man sich zwar schenken können, andere Gäste hingegen sind gerne gesehen: Ein gewohnt energischer UG trifft in "Riot" auf Sean Püü, "I'm From Brooklyn" ruft Smoothe und Trigger auf den Plan und in "I Walk Around Town" gibt es sogar ein Lebenszeichen von Blahzay Blahzay. Ohne Kritik kommt die Scheibe jedoch nicht weg. Schade, dass heutzutage immer weniger Alben ohne bereits bekannte Samples auskommen: "Dreams" wurde beispielsweise erst dieses Jahr als Opener auf Joe Budden's "Padded Room" wesentlich kraftvoller geflippt (sogar die Raps von Budden haben mehr Schwung), "Hometown" ist auch nicht gerade neu. Allgemein geht das Album zwar ohne Zweifel in eine gute Richtung, doch das heißt natürlich nicht, dass alles perfekt ist: Ein bisschen mehr hätte es beizeiten dann doch sein dürfen. "Find My Way" plätschert beispielsweise recht seicht vor sich hin. "A Toast To Brooklyn" hingegen ist zwar weniger Street, schlendert dafür so elegant aus den Speakern, dass man sogar den zu langen Auftritt von Buckshot (der mit einem Beitrag ausschließlich in der Hook optimal eingesetzt worden wäre) verzeiht. Der Schluss gibt dem Album in Form von "Bucktown Affiliates" und "Things Are Getting Better" einen positiven letzten Eindruck.

Man darf positiv überrascht sein. Zwar nicht in überdimensionierten Maßen, aber immerhin. Der Triple Threat brachte Duck Down 2005 zurück ins Game, 2009 ist Duck Down auf dem besten Weg, wieder in einen Halbschlaf zu verfallen. Daran wird auch diese Veröffentlichung nichts ändern, doch ein positiver Impuls ist sie allemal. Die gänzlich unbekannten Produzenten wie Che Triumph oder 7ven H.D. behaupten sich neben Ayatollah und Mr. Walt, ganz allgemein sind die Produktionen gelungen. Vom Optimum sind sie zwar weit entfernt, und ein paar weniger Features hätten sicherlich auch nicht geschadet, ansonsten jedoch lässt es sich in Steele's "Bucktown" auch im Jahr 2009 ganz gut aushalten. Man darf gespannt sein, wie Tek mit seinem (hoffentlich) ebenfalls dieses Jahr erscheinenden Solo abschneidet, denn vor allem in Bezug auf "The Album" hat Steele hier solide bis gut vorgelegt.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


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