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User Beitrag:
Labcologne - Fatality


Release Date:
23. April 2009

Label:
Labcologne

Tracklist:
01. Fatality
02. Schild Und Schwert (Feat. JusTsoul & Revilo)
03. Chicago To Cologne (Feat. Doce)
04. Interlude
05. Könige Im Krieg (Feat. Revilo)
06. 2 Real For Radio (Feat. Revilo)
07. Schließ Die Augen
08. Der Schwarm (Feat. Doce)
09. Fade To Grey (Feat. JusTsoul)
10. Totenwache (Feat. Revilo)
11. Skit
12. U Will Be The Last
13. Guerilla
14. Chicago To Cologne (Feat. Doce) (Remix)

Review:
Labcologne - das sind fünf Emcees namens Geronimo, T.O.N.Y., Robinson, Optimuz, Deepstah, A-Kai und DJ Illiaz. Mit ihrem Erstlingswerk namens "Fatality" will die aus Köln stammende Hip-Hop Crew auf sich aufmerksam machen. Mit US-Rapper Doce, dem Nachwuchstalent Revilo und der Sängerin JusTsoul hat man sich genau drei Gastinterpreten mit ins Boot geholt. Für die Beats sorgten die Crew-Member Geronimo und dessen Bruder A-Kai selbst.

Das "Intro" ist vollgepackt mit energiegeladenen Stimmen der fünf Rapper. Die Crew versucht, durch Doubletimeraps zu glänzen, was aber teilweise sehr ungekonnt wirkt. Die Texte leiden an der Doubletimelastigkeit ("Ihr spittet nich fresh, spitte für Cash"), sollen aber in erster Linie repräsentieren. Die gerade aufgeführte Textstelle hätte ich übrigens gerne noch eine Zeile weiter zitiert, war mir aber aufgrund dessen nicht möglich, dass der Beat zu laut abgemischt scheint und der Emcee ein wenig nuschelt. Besser wird es beim darauffolgenden "Schild und Schwert", das die Sängerin JusTsoul und den Rapper Revilo featurt. Die Message, dass ein MC jahrelanges Training braucht, um Fuß fassen zu können, erklärt sich in der Hook. Eine Art Tribut an Hip-Hop stellt "Chicago to Cologne" dar. Der aus Chicago stammende Doce rappt an der Seite von Labcologne auf einen knapp sechsminütigen BoomBap-Beat, wobei es in erster Linie darum geht, zu rappen. Meiner Meinung nach hätte man hier mehr Wert auf Thematik legen können. "Könige im Krieg" ist nach heutigen Standards ein schlechter und langweiliger Battletrack auf einen extrem hässlichen Beat. Auf "2 real for Radio" wird, wie auch auf dem vorangegangenen Song, Revilo gefeaturt. Wieder Battle, wieder wenig beeindruckend. Von den Reimschemata allerdings stärker als "Könige im Krieg". "Schließ die Augen" geht in Richtung "deep" und soll seine Hörer wahrscheinlich berühren, was bei mir aber fehlgeschlagen ist. Auf "Der Schwarm" wird erneut Battlerap ausgepackt. Der amerikanische Featuregast Doce weiß zu überzeugen. Ansonsten habe ich nicht eine einzige gute Punchline gehört. Man muss den Jungs allerdings zu Gute halten, dass sie reimtechnisch anspruchsvolle Texte schreiben. Außerdem sorgen die guten Scratches für ein wenig Abwechslung. Insgesamt wirkt das Album in sich auch sehr reimorientiert. Der erste Part, bei dem ich dachte, er könnte mich hundertprozentig überzeugen, befindet sich auf Anspielpunkt Neun. Leider musste ich aber feststellen, dass "Fade to grey gegen Ende ein wenig off-beat eingerappt ist. Jedoch überzeugt der Beat auf ganzer Linie und Sängerin JusTsoul verleiht dem Track mit ihren eingesungenen Vocals den letzten Feinschliff. Bevor ein Remix zu "Chicago to Cologne" das Album beendet, schaffen es weder "Totenwache" noch "U will be the last" zu überzeugen. Einzig "Guerilla" ist aufgrund eines gut strukturierten Textes und ordentlichen Reimen der Rede wert. Auch hierbei handelt es sich um einen repräsentierenden Battletrack.

Alles in allem kann man das Album als Battlerap aus den 90er Jahren beschreiben. Da wir aber mittlerweile das Jahr 2009 schreiben, schaffen es Labcologne nicht, mich in ihren Bann zu ziehen. Es klingt im Endeffekt einfach größtenteils langweilig. Reimtechnisch kann man der Kölner Crew nichts vorhalten. Aber bitte Jungs, was bringt eine gute Reimtechnik ohne Wiedererkennungswert oder Individualität? "Fatality" ist leider extrem themenschwach und instrumental auch nicht gerade stark. Vielleicht hätte man zu Zeiten von Dynamite Deluxe eine bessere Wertung für dieses Werk bekommen, aber heutzutage reicht es hier nur noch für zwei großzügige Kronen. Wenn ich einen Song empfehlen sollte, dann würde ich "Fade to grey" zum stärksten Song erklären.

Wertung: (2 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 2.5 Ø)


Redakteur:
Marvlife

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