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Zum Ende der Seite springen William Cooper - Beware Of The Pale Horse
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William Cooper - Beware Of The Pale Horse


Release Date:
20. Oktober 2009

Label:
Traffic Entertainment Group / Gemstarr Regime

Tracklist:
01. The Day Of Light
02. In America (Feat. Killah Priest & Hell Razah)
03. Bring It Back (Feat. 9th Prince & Nature)
04. One Roll Of The Dice
05. Still Shinning (Feat. Killah Priest)
06. Salutations (What's Real)
07. Song Cry
08. Pray For Me
09. Heaven
10. Free (Feat. Stoneface & Majesty)
11. Feel Afraid
12. Beware Of The Pale Horse (Feat. Ill Bill)
13. J. W. Booth
14. Megalif
15. Bust My Gun
16. Cocaine Israelites (Feat. Killah Priest)
17. American Gangsters (Feat. Kool G Rap)
18. No Retreat No Surrender (Feat. Blue Raspberry, Bloodsport, Stoneface & Majesty)

Review:
Wer denkt, hier einem komplett unbekannten Gesicht gegenüberzustehen, der täuscht sich unter Umständen: Wie schon das Cover unmissverständlich kundgibt, hat William Cooper etwas mit der Black Market Militia zu tun, ist genau genommen sogar einer der Initiatoren. Zuvor war er vornehmlich im Hintergrund tätig, z.B. ein Jahr als A&R bei Loud Records - bis zur Schließung des Kultlabels. Des Weiteren war er unter seinem Alias Booth an Tragedy Khadafi's "Still Reporting" beteiligt und produzierte dort einige der Songs. Um nun also auch seinen eigenen Mann zu stehen - auf der "Black Market Militia" LP spielte er ja eher eine Hintergrundrolle - veröffentlicht er das lange vorbereitete Solodebüt "Beware Of The Pale Horse".

Im Rücken hat er das eigene Label Gemstarr Regime, zur Unterstützung holt er sich einerseits weitbekannte Gäste, aber auch eine Produzentenliste, die man (abgesehen von Bronze Nazareth) kaum kennen dürfte. Doch das stört nicht weiter, denn im Großen und Ganzen kommt man der Ankündigung, eine direkte Fortsetzung des Black Market Militia-Sounds zu liefern, gut nach. Dafür spricht auch die Gästeliste, die zum Großteil dem Wu-Tang-Feld zuzuordnen ist. Inhaltlich ist der Rahmen schnell abgesteckt - Cooper's Freundschaft mit Tragedy Khadafi schlägt eben voll durch: Rezitationen aus dem zentnerschweren Buch der Straßenweisheiten sowie die obligatorische Portion Systemkritik und Verschwörungstheorien. Namedropping bekannter Vordenker und unbeschwertes Konsultieren von Illuminaten und Konsorten. Um es kurz zu fassen: Einmal mehr muss auf die Neue Weltordnung hingewiesen und müssen die unwissenden Massen zur Eigeninitiative aufgerufen werden. "I can see the all-seeing eye on the reverse side of the one dollar bill, homie it's real / See I'm convinced that the unseen hand exists, just take a glimpse between the lies that the government spin" heißt es in "In America". Auch wenn man dem immergleichen Mumpitz kein Gehör schenken muss, ist der überzeugte Enthusiasmus, mit dem Cooper ans Werk geht, lobenswert. Am Mic selbst macht er eine gute Figur, ist aber sowohl bezüglich seiner Stimme als auch hinsichtlich der Performance kein Hingucker bzw. -hörer. Damit mutieren die Beats zu einem noch wichtigeren Faktor. Die Marschrichtung stimmt dort zwar, doch qualitativ kann nicht an das BMM-Projekt angeknüpft werden: Wo das selbst produzierte Intro "The Day Of Light" noch auf Großes hoffen lässt, fehlt dem Album auf voller Spielzeit die nötige Power. Lediglich der Titeltrack "Beware Of The Pale Horse" triumphiert mit einem passenden Gast - Ill Bill. "Bust My Gun" dagegen wirkt vollkommen uninspiriert. Ein "American Gangsters" klingt bereits gehört, "Song Cry" glänzt mit seiner vorhersehbar gesungenen Hook ebenfalls wenig. Gute Vorstellungen gibt es mit dem streichergetriebenen "One Roll Of The Dice" sowie "Bring It Back", das mit seinen Gästen auch seitens der Raps eine willkommene Abwechslung bietet. Wer sich auf das Bronze Nazareth-Instrumental gefreut hat, der wird vom halbminütigen Skit "J.W. Booth" enttäuscht. Bei "Still Shining" als auch bei "Cocaine Israelites" tritt, beide Mal über solide, aber eher gelassene Instrumentals, die gute Verträglichkeit Cooper's mit Killah Priest zu Tage. Doch auch die restlichen Gäste sind gerne gesehen und bringen Abwechslung, was ein "No Retreat No Surrender" allerdings trotzdem nicht übers gute Mittelmaß hebt.

Das Album leidet an zwei Problemen, einem grundlegenden und einem behebbaren: Die Instrumentals, die weit von einer als besonders hervorzuhebenden Leistung entfernt sind, sorgen zwar für Unterhaltung, sind aber nicht in der Lage, dieses Album zu tragen. Dieser Umstand wird in Kombination mit dem zweiten Problem schwerwiegend: William Cooper ist zwar ein fähiger Emcee, doch in den Reihen einer Gruppe wie der BMM, wo er aus dem Hintergrund heraus agieren kann, ist er wohl besser aufgehoben als auf Solopfaden. Für alle Fans der "Black Market Militia" LP dürfte auch "Beware Of The Pale Horse" ein Reinhören wert sein, auf eine ähnlich starke Leistung sollte aber niemand hoffen. Trotzdem gelingt William Cooper ein geschlossener Einstand, der sich ein gutes Stück über dem Durchschnitt festsetzt.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


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William Cooper feat. Ill Bill - Beware Of The Pale Horse (Video)


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Immer diese vor der weißen Leinwand aufgenommenen Videos mit dem Blödsinn im Hintergrund. So alles in allem ist der Kerl schon schwer verwirrt, kommt wieder wunderschön raus was fürn Blödsinn der tatsächlich glaubt laugh
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