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Mathematics - Presents: Return Of The Wu & Friends


Release Date:
16. Februar 2010

Label:
Gold Dust Media / Nature Sounds

Tracklist:
01. Clap 2010 (Exclusive Mix) (Feat. Raekwon, Ghostface Killah, Method Man & U-God)
02. Respect 2010 (Exclusive Mix) (Feat. Wu-Tang Clan)
03. It's What It Is (Feat. Masta Killa, Raekwon & Ghostface Killah)
04. Strawberries & Cream (Feat. Inspectah Deck, RZA & Ghostface Killah)
05. Station ID Break (Exclusive Mix) (Feat. GZA)
06. All Flowers (Exclusive Mix) (Feat. Raekwon, Method Man, Ghostface Killah, Ica Da Don & Inspectah Deck)
07. John 3:16 (Feat. Method Man)
08. Treez (Feat. Raekwon)
09. What It Is (Feat. RZA, Streetlife & Buddah Bless)
10. Iron God Chamber (Feat. Masta Killa, RZA & Method Man)
11. Real Nillaz (Feat. Masta Killa, Ghostface Killah, Buddah Bless, Raekwon & Eyes Low)
12. Rush (Feat. Method Man & GZA)
13. Da Way We Were (Feat. Mathematics)
14. Early Grave (Exclusive Mix) (Feat. Ol' Dirty Bastard & Bad Luck)
15. Keep Pace (Exclusive Mix) (Feat. Wu-Tang Clan)
16. Spotlite (Original Mix) (Feat. Wu-Tang Clan)

Review:
Rest- und Wiederverwertung von altem Material - speziell aus dem Hause Wu-Tang - ist kein unbekanntes Phänomen. Irgendwo kommt dann auch gar keine große Verwunderung auf, wenn Gold Dust Media zusammen mit Nature Sounds wieder ein paar Schinken aus dem großen Wu-Kloster zieht, Mathematics vor den Karren spannt und dann eine neue Compilation zusammenklopft, die unterschwellig Erinnerungen an das 2007er "Wu-Tang Clan & Friends: Unreleased" wecken soll. Mit dabei natürlich das volle Programm: Der Clan inklusive verstorbenem ODB.

Irgendetwas roch vom ersten Moment an faul. Was genau, das eröffnet erst die Tracklist: Was im Pressetext als "some exclusive tracks, lost gems and old time favorites" umworben wird, ist in erster Linie eines: bekanntes Material. Nicht weniger als neun Tracks sind es, die nicht nur der durchschnittliche Wu-Fan, sondern auch der ganz normale Rap-Fan mit einiger Wahrscheinlichkeit bereits gehört hat. Tracks, die nicht von irgendwelchen schwer erreichbaren Mixtapes stammen, sondern Tracks von: Mathematics' "Love, Hell Or Right", "The Problem", dem bereits erwähnten "Wu-Tang Clan & Friends: Unreleased" Album sowie von Masta Killa's "Made In Brooklyn". Dazu gesellen sich drei Remixe von Mathematics und vier mehr oder minder exklusive Cuts, fertig ist eine Packung, die selbst (oder vor allem) einen Wu-Fan ratlos macht. Wofür solch ein Album, wenn der Anteil an interessanten Stücken so gering ist? Da sollte das ungehörte Material schon überragend sein. Doch was Mathematics zu Beginn der Scheibe als 2010er-Versionen vorlegt, ist nicht gerade gehaltvoll: das dünne, minimalistische "Clap 2010" hält seinen Raps mit langweiliger Drumline nicht lange stand, während die Neuauflage "Respect 2010" in allen Belangen gegen das 2003er Original und seine eingängige Piano-Line untergeht. "All Flowers" schließlich ist eine Spielerei von Mathematics, bei der er die Raps des unreleasten "Flowers" (selbige Raps sind im Remix auf "Bullerproof Wallets" zu hören) über seinen Beat zu "Alwayz N.Y." ("Love, Hell Or Right") schnallt, was ebensowenig schlecht klingt wie es notwendig gewesen wäre. Gegen Ende liefert das Gespann ODB / Bad Luck einen von zwei Existenzgründen für diese Scheibe, denn "Early Grave" hat zwar unter drei Minuten Spielzeit, dafür aber feinste Raps des raustimmigen Duos. Das sich anschließende "Keep Pace" klingt vielversprechend, bietet dann auch gute Unterhaltung, featurt aber keineswegs den Clan, sondern "nur" Eyes Low. Auch "What It Is" ist mir noch nie unter die Ohren gekommen, zeigt seine Akteure in überragender Wu-Manier und bildet so neben "Early Grave" das zweite Highlight. Dass dann noch trotz des Mangels an exklusivem Material das auf der Promo noch vertretene, zwar nur mitelmäßige "Steppin' 2 Me" (GZA, Masta Killa, Deck) durch das ebenfalls schnell vergessene "Station ID Break" ersetzt wurde, entzieht sich jeder Nachvollziehbarkeit. Und damit hat sich diese Scheibe gegessen, denn der Rest ist bekannt. Und so gut Raekwon's "Treez" oder "Real Nillaz" auch sein mögen - man kennt sie, man hat sie, man braucht sie nicht noch einmal.

Man darf dieses Album nicht wie eine Compilation bekannter Tracks werten, denn sie erhebt immerhin den Anspruch, auch für Wu-Fans relevant zu sein. Als Compilation nämlich wäre die Zusammenstellung der Stücke keine schlechte. Als Gesamtpaket kann man mit diesem mageren Etwas allerdings auf keinen grünen Zweig kommen. Wie kann man davon ausgehen, ein potentieller Käufer von "Return Of The Wu & Friends" sei nicht mit "Made In Brooklyn" vertraut? Hinzu kommen die beiden anfänglichen Remixe von Mathematics, die man sich getrost dahin stecken kann, wo keine Sonne scheint. Übrig bleiben drei hörenswerte Tracks. Wem das genügt, der wird von "Return Of The Wu & Friends" nicht enttäuscht.

Wertung: (2 von 5 Kronen)


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schade. klang im vorfeld echt vielversprechend, braucht aber anscheinend echt keine sau.
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