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Zum Ende der Seite springen Perfect - French Connection
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User Beitrag:
Perfect - French Connection


Release Date:
27. November 2009

Label:
Irievibrations Records / Tiger Records

Tracklist:
01. Intro "Rasta Ground"
02. Step Away
03. Absolute Blessings (Feat. Sizzla)
04. Come On Woman
05. Ain't No Sunshine
06. Ruff Time
07. Son Of Jamaica
08. Family Man
09. Marijuana We Seh
10. Judgement Morning
11. Mount Zion
12. Bobo Special
13. Rebel In Me
14. Mi Nah Cut My Dread (Feat. Lutan Fyah)
15. 7 Is The Number
16. Life (Feat. Zamunda)
17. Forget Everything

Review:
Im November letzten Jahres veröffentlichte der aus Jamaika stammende Reggae-Künstler Perfect mit "French Connection" sein drittes Album über das österreichische Label Irievibration Records. Wie viele seiner Kollegen wuchs auch "Rastaman" Perfect im schönen, aber armen und politisch zerrütteten Jamaika auf und entdeckte schon früh seine Liebe zum Reggae, welche er schon während seiner Schulzeit durch kleinere Auftritte zum Ausdruck brachte. Nach und nach entwickelte er sich von einem talentierten Newcomer zu einem angesehenen Reggae-Artist, der nicht nur seine Landsleute mit erstklassigen Tunes wie "Hancart Boy" oder "30 Pieces" in seinen Bann zog, sondern auch Schwergewichte des Genres wie Sizzla Kalonji oder auch Lutan Fyah von seiner Arbeit überzeugen konnte. Dabei sticht vor allem Perfect's musikalische Vielfalt hervor, die sich in klassischem Roots-Reggae, Dancehall, HipHop, R'n'B und sogar Rock-Einflüssen ausdrückt. Mit "French Connection" erschien nun ein Werk, das vermutlich nicht die Dancefloors in Kingston zum Beben bringen wird, sondern eher mit seiner musikalischen Vielfalt und einem sehr melodiösen Leitfaden auf sich aufmerksam machen will.

Den Anfang macht das Intro "Rasta Ground", das wie viele Intros mit Radio-Rauschen, DJ-Shouts und Scratches den Start des Albums ankündigt. Ganz ruhig und relaxt präsentiert sich Perfect auf "Step Away", in welchem er sich wie im Himmel fühlt und von weiblichen Sängerinnen unterstüzt wird, die dem Ganzen auch ein himmlisches Klangbild verleihen. Das erste Highlight des Albums folgt direkt mit "Absolute Blessings", das neben einem erneut ruhigen Roots-Reggae-Riddim, dem "Night Nurse Riddim", mit einem starken Featuregast, dem charismatischen Sizzla mit seiner markanten Stimme, aufwartet. Sizzla sprüht wie immer vor Energie und reizt seine gesamten Stimmlagen aus, allerdings steht ihm Perfect in fast nichts nach und beeindruckt mit einer ebenfalls vielseitigen Stimme, mit der er ebenso wie Sizzla positive Vibes in alle Ecken der Welt verbreitet. Ein weiteres Highlight folgt sofort mit dem wunderschönen "Come On Woman", das mit einem schönen, gitarrenbegleiteten Riddim, starken Sängerinnen und vor allem mit einem Perfect in Bestform beeindruckt. Perfect überträgt seine Lyrics und seine Gefühle mit einer so eindrucksvollen Stimme, wie man sie sonst nur von Artists à la Jah Cure oder Sizzla gewohnt ist, und das Ganze lässt den Hörer wie auf einer Wolke davonschweben. Dass Perfect und seine Landsleute eine "Ruff Time" durchleben, lässt einen Perfect auf gleichnamigem Track wissen und weiß dabei erneut zu überzeugen. Ebenso wie Perfect überzeugen bisher auch die Sängerinnen, die ihn auf vielen Songs begleiten, sowie die richtig gelungenen Riddims, auf denen Perfect seinen Gefühlen und Ansagen freien Lauf lässt. Nachdem Perfect auf vier eher durchschnittlichen Songs über sein geliebtes Heimatland in der Karibik, die Familie und das allseits verehrte Marijuana gesungen hat, wobei "Judgement Morning" erstmals einen HipHop-lastigen Beat besitzt, folgt mit dem ruhigen aber schönen "Mount Zion" ein weiterer Höhepunkt der Platte. Ein schöner Riddim, ein überzeugender Chor, der Perfect beim Refrain unterstützt, und der erneut überzeugende Künstler selbst dienen als Zutaten für diesen musikalischen Leckerbissen. Das nächste Highlight der Platte in Form von "Rebel In Me" würde man sich am liebsten träumend in einer Hängematte am Strand Jamaikas anhören und einfach alle Probleme dieser Welt vergessen. Der Song ist eine ruhige und wunderschöne Akustikversion, auf der Perfect nur von einer Gitarre begleitet wird und über den Rebellen in sich singt, der ihn scheinbar verfolgt. Nach einem leider nur durchschnittlichen "Mi Nah Cut My Dread", in dem Perfect dem Hörer an der Seite des zweiten hochkarätigen Gasts Lutan Fyah versichert, dass seine geliebten Dreads zu ihm gehören wie die Zahnlücken zu Fifty und niemals verschwinden werden, folgt mit "Life" das letzte und abschließende Highlight der Platte. An der Seite des letzten Gasts Zamunda beeindruckt Perfect gesangstechnisch erneut auf einem schönen und ruhigen Roots-Reggae-Riddim.

Wer sich für Reggae begeistern kann und bisher aber nur Reggae-Giganten wie Sizzla, Jah Cure oder Bob Marley kannte, der wird von Perfect und seinem gelungenen dritten Soloalbum überrascht und beeindruckt zugleich sein. Denn stimm- und gesangstechnisch steht Perfect seinen berühmten Landsleuten in nichts nach und auch die fast durchgängig gelungenen Produktionen tragen zu einem insgesamt gelungenen Gesamteindruck bei. Soundtechnisch überwiegen melodiöse und ruhige Roots-Reggae-Riddims auf dem Album, weshalb der ein oder andere Hörer sich nach energiegeladenen Dancehall-Nummern sehnen wird. Inhaltlich drehen sich bei Perfect die meisten Songs ebenfalls genretypisch um das geliebte Jamaika, die verschiedenen negativen und positiven Facetten des Lebens und die Liebe zu einer Frau oder zu Familie und Freunden. Insgesamt ist "French Connection" ein rundum solides und gelungenes Reggae-Album, das sich vor allem durch die beeindruckenden Gesangsqualitäten Perfects und die zum Entspannen verleitenden Riddims auszeichnet und sich somit 3,5 Kronen verdient hat. In diesem Sinne: Jah bless you!

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 3.5 Ø)


Redakteur:
Sonny

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