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Zum Ende der Seite springen King Solomon - Solstice E.P.
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King Solomon - Solstice E.P.


Release Date:
10. Februar 2003

Label:
IllMindMuzik

Tracklist:
01. Intro / Greetings (Feat. Charles Cooper)
02. Fine Thin Line
03. Interlude
04. Lyrical Substance
05. Interlude
06. Fakin' Moves
07. My Life
08. Interlude
09. Testify (Feat. Preme Ohio & Zerah)
10. Fakin' Moves (Preme Ohio Remix)

Review:
King Solomon ist einer dieser Charaktere, die gemessen an ihrem Potential scheinbar zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Der Emcee mag jetzt zwar kein gänzlich Unbekannter im Musikgeschäft sein, so hatte er bereits Projekte mit Talib Kweli und DJ Hi-Tek am Laufen, aber vor allem in den letzten Jahren war der Mann aus Ohio nicht gerade in aller Munde. Einen Blick, oder besser gesagt eine Hörprobe wert ist auf jeden Fall sein Werk "Solstice E.P." aus dem Jahr 2003. Die EP erschien über Declaime's Label IllMindMuzik und hatte seinerzeit sogar seinen Platz in den deutschen Charts, neben Künstlern wie bspw. 50 Cent.

Mittlerweile ist King Solomon selbst als Producer tätig und für alle Beats seiner neuen EP aus dem Jahr 2010 verantwortlich. Zur damaligen Zeit war sein Hauptfokus jedoch definitiv auf das Mic gerichtet, für die Beats zeigte sich 2003 komplett Preme Ohio verantwortlich, mit Ausnahme eines Tracks. Keine schlechte Entscheidung, wie sich im Laufe der EP zeigt, die Produktionen sind allesamt sehr sauber und laden auf eine atmosphärische Reise in den HipHop-Underground ein. Die Reise beginnt bereits recht stimmungsvoll mit dem Track "Intro / Greetings", in dem der Saxophon-Spieler Charles Cooper seine Skills hörbar macht, während Solomon einige Shotouts zum Besten gibt. Das Ganze ist zwar noch nicht sonderlich spektakulär, aber es deutet schon mal sehr gut die angesprochene Atmosphäre der EP an. Viele Instrumentals wirken fast schon verträumt (vor allem die drei Interludes), was eine gewisse Leichtigkeit und Unbeschwertheit mit sich bringt. Das heisst aber nicht, dass dadurch keine Battle-Raps funktionieren. "Testify" zum Beispiel bietet einige ordentliche Lines von Solomon und den Feature-Partnern Preme Ohio, ausnahmsweise mal am Mic, sowie Emcee Zerah. Die beiden Gäste können aber nicht wirklich mit Solomons astreinem Flow und seiner lyrischen Versiertheit mithalten. Letztere Eigenschaft von Solomon wird vor allem in seinen deeperen Tracks deutlich, von denen es ein paar auf der EP zu bestaunen gibt. So ist "Lyrical Substance" eine wunderschöne Ode und zugleich Aufforderung an alle Künstler, dem Inhalt in der Musik die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken. Solomon schafft es auf jeden Fall, durch seine Texte diese Aufmerksamkeit zu bekommen. Vor allem in "My Life" macht es viel Spaß und auch Sinn, aufmerksam zuzuhören, denn hier gibt es sehr persönliches Storytelling zu bestaunen, das durch das dezente aber wiederum anspruchsvolle Instrumental eines der Highlights der EP darstellt. Übrigens auch der einzige Track, der nicht von Preme Ohio, sondern von Fat Jon produziert wurde. Auch die Single-Auskopplung "Fine Thin Line" besticht durch ein schönes Instrumental, getragen von einem Gitarrensample. Solomon zeigt hier einmal mehr, dass Skills ihm sehr wichtig sind und dass er gleichzeitig auch weiß, seine eigenen gekonnt einzusetzen. Der MC versteht es, seine Lines so zu verpacken, dass man immer das Gefühl hat, einen Text auf sehr hohem Niveau zu hören zu bekommen. Auch wenn es sich letztendlich wie auf "Fakin Moves" um vergleichsweise simple Messages handelt. Zu dem genannten Track gibt es auch gleich einen Remix, wobei es schwer fällt, hier einen Favoriten zu küren. Beide haben ihren eigenen, besonderen Sound, der Remix ist aber vielleicht noch ein Stück stimmungsvoller als das Original.

"Uplift the Artform", dazu fordert Solomon im Booklet seiner EP auf. Er hat mit diesem Stück Musik zumindest seinen Beitrag geleistet und verdeutlicht, wie viel Potential in ihm steckt. Im Grunde gibt es an der EP nichts aussetzen, höchstens, dass sie nach etwas mehr als 25 Minuten bereits vorüber ist. Allerdings kann man sie auch ohne zu skippen durchhöhren, da qualitativ eigentlich jeder Track überzeugen kann. Aufgrund dieser EP ist es auf jeden Fall nicht verkehrt, weiter einen Blick in Richtung neuer Werke Solomons zu werfen, denn wenn diese nur in etwa so überzeugend sind wie diese EP, dann kann man eigentlich nur zufrieden sein.

Wertung: (4 von 5 Kronen)


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Redakteur:
Oldman
User Signatur:
30x28 singen
Momentaner Lieblingssong: Lana Del Rey - Born To Die (konplettes Album)

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