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Zum Ende der Seite springen The Left – Gas Mask
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The Left – Gas Mask


Release Date:
26. Oktober 2010

Label:
Mello Music Group

Tracklist:
01. Change
02. Gas Mask
03. Frozen (Feat. Kool G Rap)
04. Battle Axe (Feat. Mu)
05. Binoculars
06. How We Live (Feat. Hassaan Mackey)
07. Chokehold (Feat. Paradime)
08. The Funeral
09. Statistics (Feat. Invincible)
10. Real Detroit (Feat. MarvWon)
11. The Melody
12. Reporting Live (Feat. Guilty Simpson)
13. Fooled For Thought
14. Desperation
15. Caged Birds (Feat. Finale)
16. Homage (Feat. Frank West)
17. Get In Where You Fit In

Review:
The Left ist eine Konstellation wie sie typischer und klischeehafter für eine HipHop-Gruppe nicht sein könnte. Da haben wir mit Apollo Brown den verantwortlichen Beatbastler, Journalist 103 liefert als zuständiger Emcee die nötigen Rhymes und DJ Soko bildet den fast schon in den Hintergrund geratenen Turntable-Spezialisten. Gemeinsam packen sie die Gasmaske aus, um die Schwaden mittelklassiger HipHop-Werke hinter sich zu lassen und für die scheinbar verlorene Qualität im HipHop zu kämpfen. Ob sie diesen Kampf auch gewinnen können und letzten Endes nicht in der eigenen Unfähigkeit ersticken, möchten wir mit dieser Review klären.

Irgendwie erinnert einen die Gasmaske, vor allem in Verbindung mit dem Albumcover, an den ersten Weltkrieg oder allgemeiner betrachtet an weit zurückliegende Zeiten. Dieser Aspekt sollte vielleicht nicht allzu unbeachtet bleiben, wenn wir uns das Konzept des Albums anschauen. Denn vor allem die Produktionen wirken rein gar nicht zeitgemäßg. Dass diese auf den ersten Blick abstrafende Formulierung aber für etwas sehr Positives stehen kann, zeigt sich, wenn wir uns den ersten vollwertigen Track und Titelgeber des Albums "Gas Mask" anschauen. Hier wird sehr deutlich und vor allem hörbar, was einen in der nächsten Stunde erwartet. Rückbesinnung und Huldigung auf die Skills im Rapgame in Kombination mit soul-lastigen Beats, die mit dem typisch rauen Sound Detroits angereichert wurden. Klingt fantastisch, ist es im Endeffekt auch. Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, es gab in den letzten Jahren und womöglich auch Jahrzehnten kein Rapalbum, das auch nur annähernd vergleichbar mit diesem Werk wäre. Selten hat es in letzter Zeit so viel Spaß gemacht, einem Kool G Rap beim Rappen zuzuhören, als auf "Frozen". Nun sind weder die Lyrics von Journalist 103 oder G Rap noch deren Flow besonders außergewöhnlich oder herausragend, gemessen an ihrem Potential, aber man wird einfach das Gefühl nicht los, dass die Chemie stimmt. Bei den auf dem Album behandelten Themen verzichtet man glücklicherweise auf die Glorifizierung jeglicher Statussymbole oder Angaben darüber, mit wie vielen Playboymates man letzte Nacht mal wieder geschlafen hat. Da sieht man eben auch gerne über schlichten Battle-Rap à la "Battle Axe" hinweg, der einen gegen Ende aber zumindest zum Schmunzeln bringt, wenn Journalist behauptet: "This is the true definition of Peace Talk". Schließlich gibt es ja auch die etwas deeperen Tracks, wie zum Beispiel "Statistics", bei denen das Instrumental dann auch passenderweise eine etwas andere Gangart einlegt und ansatt heftiger Trompeten und Blasinstrumente die Orgel zum Einsatz kommt. Auch "The Melody" schaltet einen Schritt zurück, wenn Jorunalist eine Hymne für alle, die jemanden "Speziellen" haben, zum Besten gibt - einer der Tracks, bei denen das Instrumental sich in gewisser Weise vom Rest abhebt da es durch die eingesetzten Streicher ausnahmsweise mal wenig Soul-lastig klingt -. Diese Richtung schlägt auch "Hommage", das mit Flötensample und nicht gesampelter, gesungener Hook eine besondere Atmosphäre zu kreieren vermag. An sich ist die Homogenität der Beats auch der einzige Kritikpunkt, den man diesem Album ankreiden kann. Die Produktionen wirken fast alle sehr ähnlich, wodurch es auch schwer wird, einen wirklichen Standout-Track auszumachen. Da aber die allgemeine Qualität konstant sehr hoch gehalten wird, ist diese Tatsache sehr leicht zu verschmerzen. Die Lyrics von Journalist und Feature-Emcees erscheinen da schon ein wenig abwechslungsreicher. Nach Battle-Rap und Liebesbekundungen besinnt sich Journalist zusammen mit MarvWon auf "Real Detroit" dann beispielsweise auf seine Heimatstadt und die scheinbar nicht gerade beneidenswerten Zustände dort. Auch "Reporting Live" mit dem ebenfalls aus Detroit stammendem Guilty Simpson soll zeigen, dass das Leben im Detroiter Ghetto kein Zuckerschlecken ist. Und da aller guten Dinge drei sind, gibt es mit "How We Live" einen weiteren, etwas düstereren Track, der sich auf die Lebensumstände im Ghetto spezialisiert. Die dargestellten Erlebnisse und Begegnungen mit Gangs und Drogendealern kann dann durchaus auch mal in "Desperation" münden, ein ebenfalls hochwertiger Track, der mit seinen Trompeten und Soul-Vocals im Background Journalist's Feststellung "I gotta make a move" bestens supportet.

The Left haben es am Ende auch geschafft HipHop angemessen zu supporten, da Alben dieser Art und Qualität viel zu selten (geworden) sind. Nun darf ich damit auch eine uneingeschränkte Kauf-Empfehlung für dieses Album geben, da jeder HipHop-Fan hiermit glücklich werden dürfte. Das Album macht im Grunde keine Fehler und hebt sich deutlich von der grauen Masse heutiger Releases ab. Damit ist "Gas Mask" nicht nur ein persönlicher Meilenstein für alle Band-Mitgileder geworden, sondern auch ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres.

Wertung: (4,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (6 Bewertungen / 3.08 Ø)


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Oldman
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für mich sicherlich keine 4,5.
aber 4 stehen schon zur Diskussion. Und fraglos - auch wenn ich mir schon dachte dass dieses Teil Potential hat - eine der Überraschungen des Jahres. Große Leistung von Apollo.
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Wer hat denn bei der Bewertung getrollt? Meiner Meinung nach 3,5-4 Kronen. Der "Wiederspielwert" ist aus mir unerklärlichen Gründen nicht all zu hoch.. Vielleicht kommt das irgendwann wie bei Franky-Alben, dass Ich das in 'nem halben Jahr rauf und runter spiel.. Bis jetzt so knapp fünf mal durchgehört, reicht vorerst aber auch.

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Ich muss auxch sagen, dass das zwar ein ziemlich gutes Album, aber auf keinen Fall 4,5 Kronen sind. Ich hätte 3,5 bis 4 (mit mehr Tendenz zur 4) gegeben, weil es weder vom Sound noch vom Rap her herausragend ist. Es ist ohne Frage gut, aber eben auch nichts sonderlich außergewöhnliches. Und der G Rap Flow ist doch ebenfalls nichts besonderes grins
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Zitat:
Original von DaKey
Ich muss auxch sagen, dass das zwar ein ziemlich gutes Album, aber auf keinen Fall 4,5 Kronen sind. Ich hätte 3,5 bis 4 (mit mehr Tendenz zur 4) gegeben, weil es weder vom Sound noch vom Rap her herausragend ist. Es ist ohne Frage gut, aber eben auch nichts sonderlich außergewöhnliches. Und der G Rap Flow ist doch ebenfalls nichts besonderes grins

stress

Vielleicht war ich ein wenig zu euphorisch mit der Bewertung, halte das Album aber immer noch für eines der besten und außergewöhnlichsten Releases in diesem Jahr.
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Haha, aber die 3,5-4 Kronen (und da eher 4) sind ja nicht gerade wenig und sprechen für ein sehr gelungenes Album, das auch sicherlich zum besten aus diesem jahr gehört. Aber der Unterschied zwischen 4 und 4,5 Kronen ist riesig und für 4,5 reicht das halt mMn nicht. Das einzige US-Album, das von mir 4,5 Kronen bekommen hat war glaub ich College Dropout, sonst gabs nur 4er oder schlechter. Aber besonders am Anfang der Redakteurstätigkeit haut man Wertungstechnisch schon mal daneben, das ist normal.
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Ja mag sein, wobei da auch immer diese blöde unabstellbare Subjektivität mitspielt "College Dropout" wären mir jetzt bspw. keine 4,5 wert gewesen, "Graduation" da schon eher.

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richtig gutes album..vorallem die produktionen von apollo auf dem ding können einiges..insgesamt wirklich überzeugend..

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von bringitback: 09.09.2011 18:01.


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