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Zum Ende der Seite springen Llyod Banks – H.F.M. 2 (The Hunger For More 2)
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Llyod Banks – H.F.M. 2 (The Hunger For More 2)


Release Date:
23. November 2010 (US) / 11. März 2011 (D)

Label:
G-Unit Records / EMI Music

Tracklist:
01. Take 'Em To War (Feat. Tony Yayo)
02. Unexplainable (Feat. Styles P)
03. Payback (P's and Q's) (Feat. 50 Cent)
04. Home Sweet Home (Feat. Pusha T)
05. Beamer, Benz Or Bentley (Feat. Juelz Santana)
06. So Forgetful (Feat. Ryan Leslie)
07. Father Time
08. Start It Up (Feat. Kanye West, Ryan Leslie, Swizz Beatz & Fabolous)
09. Celebrity (Feat. Akon)
10. On The Double
11. Any Girl (Feat. Lloyd)
12. I Don't Deserve You (Feat. Jeremih)
13. Sooner or Later (Die 1 Day) (Feat. Raekwon)

Review:
Mit dem ersten Teil zu seinem neusten Album konnte Lloyd Banks vor knapp sieben Jahren endgültig beweisen, dass er keinesfalls nur ein Mitläufer von 50 Cent ist. Aufgrund der unabstreitbaren Qualitäten und vor allem hohen Verkaufszahlen des Albums konnte Banks endgültig aus dem Schatten des G-Unit-Bosses hervortreten. Nach einigen Labelproblemen mit Interscope möchte Banks mit EMI und "H.F.M. 2" nun wieder an die Erfolge seines Erstlings anknüpfen. Außerdem möchte Banks all die gesammelten Erfahrungen aus seinem 28-jährigen Leben auf dieser Platte zum Ausdruck bringen. Scheint also ganz so, als ob sich Mr. Banks einiges vorgenommen hat, um Fans und Kritiker von seinem dritten Soloalbum zu überzeugen.

Was ziemlich schnell auffällt, wenn man sich Lloyd Banks etwas genauer auf seiner neuen Platte anhört, ist seine deutlich rauere Stimme. Ob er sie gewollt verstellt oder was die Ursache dafür sein mag, ist relativ uninteressant. Was zählt ist der Höreindruck und der hat sich bei mir, zumindest zu Anfang, nicht allzu positiv ausgedrückt. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit jedoch wirkt die veränderte Stimmlage atmosphärisch sehr stimmig zu den grauen Street-Lyrics. Wie von Banks gewohnt, dreht sich auch bei seinem neusten Werk wieder fast alles um den Straßen-Alltag und das Streben nach Statussymbolen, verpackt in lyrische Finesse. Der Opener "Take 'Em To War" ist das perfekte Beispiel für Banks' lyrische Qualitäten im Ghetto-Stil, der hier seinem G-Unit-Partner Tony Yayo recht deutlich die Show stiehlt. Cardiak's düsteres Streicher-Instrumental ist zudem eine stimmige Untermalung des düsteren Einstiegs. In ähnlicher Weise verfährt bzw. klingen auch "Unexplainable" sowie "Payback (P's And Q's)", an die Atmosphäre und Qualität des einleitenden Tracks können diese allerdings nicht ganz anknüpfen. Etwas hebt sich erst wieder "Home Sweet Home" ab, das mit einem hörenswerten Feature von Pusha T aufwarten kann. Album-Host Banks steht diesem in kaum etwas nach und zusammen mit der guten Produktion entsteht hier ein kleines Highlight. Leider enthält das Album auch einige kleinere bis mittelschwere Ausfälle, die etwas zu sehr den Eindruck machen nur auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet zu sein: "Beamer, Benz, Or Bentley", die erste Single-Auskopplung, die bereits Gold-Status erreichen konnte, featurt Diplomats-Mitglied Juelz Santana und verdankt die hohen Verkaufszahlen mit ziemlicher Sicherheit seiner Club-Qualität. Lyrisch wird nicht viel Aufregendes geboten und die unoriginell klingende Produktion schreit geradezu danach, betrunken im Club gehört zu werden. Nüchtern betrachtet (oder gehört) haut einen das Teil nicht unbedingt vom Hocker, im Gegensatz zu Interscope, die Banks nach dem Erfolg der Single erfolglos wieder unter Vertrag nehmen wollten. Auch "Any Girl" dürfte nicht gerade der neue Lieblings-Song eines jeden Rap-Fans werden, zu kitschig wirkt die Hook von R&B-Sänger Lloyd – wohlgemerkt nicht Banks. Im Vergleich zu den recht anspruchslosen Party-Lyrics in diesem Song wirkt "I Don't Deserve You" geradezu um Jahre gereift. Nicht nur der Gesang von Jeremih verdeutlicht die ernstere Herangehensweise an das Thema Frauen, vor allem Llyod Banks' Lyrics machen einen ungleich seriöser wirkenden Eindruck. Nicht unbedingt seriöser aber offenkundig siegessicher gibt sich Banks auf "Father Time", neben "On The Double" der einzige Solo-Track auf dem Album. Dahingegen wartet "Start It Up" mit einer halben Armada an mehr oder weniger fähigen Featuregästen auf. Leider kann keiner der Beteiligten sonderlich begeistern, wobei Kanye West noch mit die beste Figur abgibt. Aber vor allem Swizz Beatz' recht nerviger Synthie-Beat und dessen obligatorisches, unpassendes Gelaber in der Hook sorgen für ziemliche Ernüchterung. Frei nach dem Motto "das Beste kommt zum Schluss" gelingt Lloyd Banks mit "Sooner Or Later (Die 1 Day)" nochmal ein waschechtes Album-Highlight. Mit verantwortlich für diesen Hochkaräter in musikalischer Form sind neben Banks auch Raekwon und Producer Frank Dukes.

Ob Lloyd Banks mit diesem Album erfolgstechnisch an "H.F.M. 1" anschließen kann wird sich noch zeigen, qualitativ gelingt ihm dies jedoch nur ansatzweise. Das größte Problem stellen dabei die zahlreichen Mainstream-Tracks dar, die qualitativ fast alle irrelevant sind. Ein weiteres Problem ist die unspektakuläre Soundverpackung, die kaum wahre Hörgranaten zu Tage fördert. Dass er das Zeug zu weitaus anspruchsvolleren Tracks hat, zeigt er durchaus auf Teilen des Albums, leider nicht in dem Ausmaß, wie man es sich wünscht oder auch erwartet. Die hohen Erwartungen, die viele Fans an dieses Album hatten, dürften mit ziemlicher Sicherheit nicht erfüllt werden, eine allzu herbe Enttäuschung ist dieses Werk aber glücklicherweise auch nicht, liegt die Wahrheit doch irgendwo in der Mitte. Summa summarum wird es leider verpasst, aus dem überwiegenden Einheitsbrei heutiger Street-Alben herauszustechen, ohne sich dabei völlig die Blöße zu geben.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


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RE: Llyod Banks – H.F.M. 2 (The Hunger For More 2)
Höchstens Durchschnittsware dieser Nachfolger, allerdings ist für mich "Start It Up" das GANZ klare Highlight des Albums, ein Street-Tune wie ich ihn schon lange nicht mehr von Banks gehört habe. Mir persönlich gefällt auch der Beat von Swizzy bestätigen

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Da is schon "B, B o B." um Längen besser bestätigen
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Kein Totalausfall. Da werd ich wohl dann doch mal reinhören.

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Ich glaub ich hör da nochmal rein, die Reaktionen fallen ja positiver aus als ich es erwartet hatte (war bei hiphopdx glaub ich sogar in den Jahrescharts).

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Ne die Zeiten sind vorbei. "Beamer, Benz or Bentley" hat mir schon gereicht... lieber Joell Ortiz und Jim Jones "Nissan, Honda, Chevy" ^^
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