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Zum Ende der Seite springen Typical Cats - Typical Cats
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Typical Cats - Typical Cats


Release Date:
06. Februar 2001

Label:
Galapagos4 Records

Tracklist:
01. Intro
02. Reinventing The Wheel
03. Any Day
04. Qweloquiallisms
05. It Won't Stop
06. Snake Oil
07. Natural Causes
08. Take A Number
09. The Manhatten Project
10. Too Happy For Qwel
11. Live Forever
12. Cliché
13. What You Thought Hops
14. Thin Red Line

Review:
"It kinda melted into one ball or something", erinnert sich Qwazaar an die frühen Zeiten bzw. die Entstehung von Galapagos4, aus denen auch die Gründung der Typical Cats datiert. Zu dieser Zeit tut sich einiges im HipHop-Untergrund von Chicago. Unter anderem laufen sich diverse Künstler in Studios und Radiostationen über den Weg. Ein daraus entstehender Zusammenschluss sind die hier zur Diskussion stehenden Typical Cats, die auf ihrem selbstbetitelten Debüt mehr oder weniger das erste große Release für G4 aufnehmen und damit den Grundstein einer in fruchtbare Jahre eintretenden Label-Familie legen.

Wer sich ein wenig mit Chicago's HipHop-Szene beschäftigt, der kennt die beteiligten Namen: Qwel, Qwazaar, Denizen Kane und DJ Natural (und außerdem Kid Knish in einer großteils passiven Rolle). Wer sich allerdings ein wenig mit Chicago's HipHop-Szene beschäftigt hat, der hat auch dieses Album zu kennen, schließlich gilt es mancherorts als Klassiker der Chi-Town. Bei dem Talent, das sich hier versammelt hat, ist das eigentlich kein großes Wunder: Qwel ist inzwischen alles andere als ein Unbekannter, hier sind es hauptsächlich furiose Battle-Rhymes (dieser Szene entsprang er schließlich), die er von sich gibt und die es somit zu hören gibt. Qwazaar hat seine dunkle Outerlimitz-Mentalität zuhause gelassen und lässt ebenfalls (relativ) muntere Flows vom Stapel, womit noch Denizen Kane verbleibt, der mit seiner wesentlich helleren Stimme und dem etwas ruhigeren Flow Ausgleich ins Team bringt. Dazu gibt es (bis auf eine Ausnahme) Beats von DJ Natural zu hören, die im "Intro" mit Denizen an der Gitarre beginnen. Die Struktur dieser Platte offenbart sich während ihres Verlaufs: Zu den typischen Tracks, auf denen jeder Emcee einen Verse spittet, gesellen sich nicht wenige Solo-Tracks, die das Trio jeweils einzeln beleuchten. Dazwischen stellt sich Natural außerdem mit zwei Instrumentals ins Rampenlicht und liefert damit gleich den ersten Grund zu Kritik: Er mag ein fähiger Produzent sein, ein außergewöhnlich guter ist er jedenfalls nicht, was man an einigen Stellen der LP zu spüren bekommt. Doch zuerst begrüßt den Hörer das geniale "Reinventing The Wheel" mit perfekt in den Vordergrund gerückter Bassline und einem Rhyme-Festmahl:

"The Q-W-E, who the fuck want strife?
Beat you half to death twice and smack your back to life
Underground stalagtite, quick with a dick spitting a rhyme
You criminals flip lines and forget to commit crimes
"

Lines dieser Art scheinen Qwel ganz nebenbei aus dem Ärmel zu fallen - auch auf seinen Solo-Tracks hagelt es saftige Punchlines in so perfekt vorgetragener Art und Weise, wie es ihm wenige MCs gleichtun können. Neben "Qweloquiallisms" teilt vor allem "Cliché" in voller Spielzeit nach allen Regeln der Kunst aus. Doch Qwel kann auch anders, widmet er doch einen ganzen Track der hohen Kunst des Graffiti - "The Manhattan Project" ist dabei nicht nur eine perfekte Ode, sondern lässt es sich zudem nicht nehmen, gegen nichtswissende Fakes zu schießen. Qwazaar tritt nur einmal alleine auf, nämlich im schlichten aber effektiven Kopfnicker "It Won't Stop". Seinen Königsauftritt hat er allerdings im wohl besten Track der Platte: Auf dem unglaublich funky produzierten "Take A Number" flowt er wie ein Gott und stellt sogar den wie immer bärenstarken Qwel in den Schatten. Den alltäglichen Stress handelt man auf "Any Day" ab, im abschließenden "Thin Red Line" gibt man sich dann über einen lockeren Piano-Loop noch einmal zu dritt die Ehre. Unerwähnt geblieben sind bisher die Solo-Auftritte von Den, der in "Snake Oil" von nervigem Klaviergeklimper begleitet wird und die fleischliche Lust zum Thema macht. "Live Forever", ein Bericht von seinem Traum über Ruhm, gefällt da schon wesentlich besser. Da Denizen außerdem (schon auf besagten Tracks) seine poetische Seite auspackt, gibt es mit "What You Thought Hops" noch eine sehr penetrante Spoken-Word-Einlage, die vergeblich versucht, mit pseudo-tiefgründigen Wortspielen philosophischen Anspruch zu erlangen, bis dann das Intro-Instrumental einsetzt. Damit bleibt schlussendlich nur noch DJ Natural zu rügen, da "Natural Causes" definitiv zu wenig hergibt, um als instrumentales Interlude zu funktionieren.

Es ist jammerschade, diese Albumdiskussion nicht mit ausschließlich positiven Worten abschließen zu können. Gegönnt hätte man es den Typical Cats. Doch egal wie überragend einige Momente auf der Scheibe sind, perfekt ist sie nicht. Das liegt in erster Linie an DJ Natural, dessen Beats dem, was Qwel, Qwa und Den hier ins Mic zaubern, oft nicht gerecht werden. Der Mix aus bombigen Battle-Raps und lyrischem Anspruch gelingt gut (wenngleich Den's poetische Anwandlungen sicherlich nicht jedermanns Sache sind), die gebotenen Raps haben zweifelsohne Klassiker-Niveau. So gesehen ist es verständlich, dass "Typical Cats" trotz seiner Schönheitsfehler in den entsprechenden Kreisen auch noch heute gepriesen wird.

Wertung: (3,5 von 5 Kronen)


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Neues TC Album



"Typical Cats return, the last of the great true school crews—bearers of transformed tradition, innovators par excellence, and heralds of an undying devotion to the science and magic of boom bap music. The latest installment in the TC saga is 3, their third studio full-length. It plays like a message in a bottle from Hip Hop’s timeless present to the bizarre post-physical, digital, viral world in which we live. DJ Natural’s production chops have only deepened with time, and the rugged loops of the self-titled “Orange Album” and the live instrumentation of Civil Service have melded to yield a mélange of soul, jazz, funk, roots, radical politics, and a sly refusal to bend to the dictates of current fashion. Kid Knish reprises his role as hip hop’s all-time greatest unseen crew member (sorry, Jarobi), serving up samples, historical references, and vinyl oddities for Natural to slice and serve as android slabs of production genius.

TC’s trio of MCs—Qwel, Denizen Kane, and Qwazaar—rhyme like men breathing from the soles of their feet. The basis of their legend is in full effect—crackling chemistry, unnerving flow, and true stories. The album plays like a jazz-era cutting session turned confessional booth, a stylistically freewheeling effort threaded together by moments of revelation, underpinned by fiercely focused production and dominated by stories of journey, moments of transformation, and warnings against coming catastrophe. For TC, the MC is a misunderstood figure, a musical seer, a minor prophet, and reluctant hustler, using words to outwit enemies, trump circumstances, and emerge from the belly of the beast with respect and rent money.

Highlights abound—Kane returning to his spoken word roots on “Denizen Walks Away,” Qwel giving his early battle rap classics a run for their money on nickel-plated platters like “My Watch” and “Gordeon Knock,” and Qwazaar flexing uncanny musical intuition, anchoring the record with meditative efforts on “Puzzling Thing” and “Reflections from the Porch” before pummeling tracks like “Better Luck” and “On My Square.” Although the LP is studded with solo shots, crew tracks are the soul of the record. “On My Square” opens with a flurry of horns before exploding into an array of signature styles—multisyllabic combinations from Qwel, laid-back but incisive chatting from Kane, and a classic Qwa verse full of declarations, threats, and witticisms, all cemented by a Qwel chorus imbued with requisite layers of meaning. Natural’s production evolves with each verse, sliding from Meters style guitars with knocking drums to moody keys with ease.

The first single, “The Crown” is a frenetic display of jagged guitars and style-shifting that makes it a perfect complement to the Orange Album’s classic “Reinventing.” The name, however, is something of a misnomer. TC have never been interested in being kings. They’ve been griots shouting from the village limits, stoning the village idiots, interrupting thieves, and solidifying sterling reputations as rappers’ rappers, smokers’ smokers, underground Gs, tribal chiefs. There will never be another Typical Cats. They leave the set like five men exiting a burning building, leaving wrecked stages and a catalog of classics in their wake. With their exodus, we find ourselves suddenly grown, having come of age with the culture, standing, as always, at the crossroads. With the music, we move like Gayle Sayers, howl like Magic Sam, see the city like a kid on the project bench, and mark it all down in a black book that will never close. It is what it is. Forever."

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eigentlich keine schlechte Nachricht...nachdem eher enttäuschenden 2.Album bin ich da aber erstmal vorsichtig! (das erste ist richtig gut...war mein Zugang zu Galapagos4)
4 Kronen wären angemessen!

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Offizieles Datum ist jetzt der 25. September kann man also denk ich schon nen Thread aufmachen.

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