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Zum Ende der Seite springen Reks - R.E.K.S. (Rhythmatic Eternal King Supreme)
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Reks - R.E.K.S. (Rhythmatic Eternal King Supreme)


Release Date:
08. März 2011

Label:
Brick Records / Showoff Records

Tracklist:
01. 25th Hour
02. Thin Line
03. Limelight
04. Kill 'Em
05. This Or That
06. Why Cry (Feat. Styles P)
07. Face Off (Feat. Termanology)
08. The Wonder Years
09. This Is Me (Feat. DJ Corbet)
10. Mr. Nobody
11. The Underdog
12. U Know (Feat. Freeway)
13. Cigarettes (Feat. Lil Fame & Atticabarz)
14. Mascara (The Ugly Truth)
15. Like A Star
16. Self Titled (Bonus)

Review:
Das Phänomen Reks geht in die nächste Runde. Es ist rückblickend immer noch erstaunlich, wie der vielversprechende Jungspund seinen Eintritt in die Szene mit einem starken Album feierte, nur um dann jahrelang in eine Halbexistenz abzudriften und 2008 auf den Showoff-/ Brick-Zug aufzuspringen und ein fulminantes Comeback zu feiern. Wenige haben den kollektiven Retro-BoomBap-Nerv so gut getroffen wie "Grey Hairs". Inzwischen sind wieder zweieinhalb Jahre ins Land gezogen, Reks hat seinen schon verloren geglaubten Platz als bekanntes Gesicht am Eastcoast-Stammtisch mit einigen Feature-Auftritten weiter gefestigt und schickt sich nun an, mit "R.E.K.S." wieder Sympathien von BoomBap-affinen Hörern und Kritikern einzuheimsen.

Überraschungen gibt es auf "Rhythmatic Eternal King Supreme" (wieso muss alles zu einem grauenhaften Backronym verschandelt werden?) keine: Vielleicht hätte man ein paar mehr Gäste erwartet, vielleicht mehr als fünf Beats von Statik Selektah, doch das war's auch schon. DJ Premier, Hi-Tek, Nottz, Pete Rock, The Alchemist und weitere machen ihre Aufwartung und versprechen (zumindest theoretisch) einen interessanten Sound-Teppich. Alles was Reks nun noch zu tun hat, ist dafür Sorge zu tragen, dass sein Album nicht zu einem konzeptlosen, langweiligen BoomBap-Faultier, wie man es schon tausendfach gesehen und gehört hat, verkommt. Anscheinend eine recht schwere Aufgabe für jemanden wie Reks, denn "R.E.K.S." ist praktisch ein "More Grey Hairs 2" geworden und steuert damit direkt in oben beschriebenes Fiasko. Doch schön der Reihe nach, schließlich läutet Reks die Eröffnungsglocken zusammen mit Premo und "25th Hour" - keine wirkliche Offenbarung, doch Premier hat schon Schlechteres abgeliefert. Bei Aufrufen wie "It's now or never - we gotta get it for it's gone forever" seitens Reks fühlt man sich zwar nicht wirklich wachgerüttelt, sein Flow und die verfeuerte Energie gleichen das aber mühelos aus. Es folgen 15 weitere Tracks, die mal ganz gelungen und viel zu oft berechenbar geraten. Ein gutes Beispiel wäre da beispielsweise "This Or That", dessen Sample vor gar nicht allzu langer Zeit von Frank Dukes weitaus attraktiver geflippt wurde - da kann Reks eigentlich tun, was er will, die Existenzberechtigung dieses Stücks entbehrt ob der Performance von Ghostface und Gästen auf "Apollo Kids" jeder Grundlage. Mit diesem Problem muss sich das Album aber sonst nicht herumschlagen, die weitaus schlimmeren Untaten sind Tracks wie "The Wonder Years", deren lahmen Ödnis-Beats auch ein Reks nichts mehr abgewinnen kann. Der Protagonist beweist mit seinen Inhalten im Übrigen keinen enormen Ideenreichtum, die standardgemäßge True-School-Attitüde bekommt von einigen autobiographischen Elementen, die wiederum Kritik an den Übeln des Ghetto-Daseins motivieren, Gesellschaft. Letztendlich sind es dabei die Beats, die entscheiden, ob ein Song besteht - was eine recht eindeutige Schwarz-Weiß-Einteilung zulässt: "This Is Me" gewinnt seine Lorbeeren schön unaufgeregt und mit einer Abwechslung ins Album bringenden Hook, exakt dasselbe gilt für "Mr. Nobody" und "Like A Star" (zumal beide ebenfalls persönliche Themen ansprechen), während Reks für "The Underdog" neben der Darlegung der eigenen Ziele zeitweise noch in seine Braggadocio-Pantoffeln schlüpft. Der Rest der Tracks zeichnet sich (ausgenommen Pete Rock's "Thin Line") vorwiegend durch geringen Nährwert aus, Gäste wie Freeway und (vor allem) Termanology treten in für sie ungünstigen Tracks auf und sind keine wirkliche Bereicherung. Themen wie das Namedropping-/Propsgiving-Ungetüm "Kill 'Em" oder das mit dem überschaubaren eigenen Ruhm spielende "Limelight" sind ganz nett, täuschen aber ebenfalls nicht über die maue Produktion hinweg. So ziemlich das einzige Highlight der Platte ist das finale "Self Titled", ein Piano-Arrangement, das ungeahnt Laune macht und nebenzu als ambitionierter Rückblick auf Corey's Werdegang als Emcee nett anzuhören ist.

Wahrscheinlich wird Reks mit dieser Scheibe weiterhin ein Liebling jener Leute bleiben, die schon "Grey Hairs" in den Himmel lobten. Doch ungeachtet dessen, wie sehr man den Vorgänger nun mochte, ist Reks' drittes offizielles Album in ermüdender Weise nichts Neues. In diesem Fall läuft es aber nicht nur darauf hinaus, wie sehr man nun Standard toleriert, es kommen das Fehlen einer notwendigen Zahl an Highlights sowie ein Haufen skipwürdiger Tracks hinzu, die "R.E.K.S." zu Mittelmaß machen und darüber hinaus sogar den Zugang in die Riege der austauschbaren Alben, die man bei Bedarf einer bideren Portion BoomBap injizieren sollte, ins Wanken bringen. Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauern wird, bis Reks selbst zu dieser Erkenntnis kommt.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (4 Bewertungen / 2.63 Ø)


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01. 25th Hour

0 - ein guter Track ist nicht genug

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Also ich muss ehrlich sagen, nach mehrmaligem Hören geht das Album halbwegs in Ordnung. Mit zwei zugedrückten Augen kann man vielleicht sogar 3 geben, würde aber auch eher zu 2,5 tendieren.Die Beatauswahl ist halt einfach sowas von lame.

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Blasphemie! 3.5 von meiner Seite.

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Sag mal, ist einem von euch auch schon mal dieser eklige Tinitus-Ton auf "25th Hour" aufgefallen oder liegt das an mir, bzw. meiner Anlage?

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Richtige Enttäuschung die LP...genau wie bei Termanology. Dickes producer Line-Up, beschissene Beat-Auswahl. Ich geb immer wieder den Tip: Zieht euch sein Album "Along Came The Chosen" von 2001 an, da hat er auch schon über krass geflowt und die Beats waren göttlich!
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Nach dem überragenden "Grey Hairs" natürlich enttäuschend, kann meiner Meinung nach gar nicht dran anknüpfen, langweilige Produktionen, Reks lange nicht mehr so hungrig wie zu früheren Zeiten, wenige wirkliche Highlights...Würd bei mir insgesamt dann auch so auf 2,5-3 Kronen rauslaufen, mir ist außer "25th Hour" & "Like A Star" wirklich kein Track richtig im Ohr hängen geblieben. Ebenso muss ich fairerweise aber auch sagen, dass kein Track dabei ist, der richtig schlecht ist, halt alles recht unspektakulär.
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Hmm, weiss nicht was ihr alle habt... smile Das Album hat es in die Top 10 meiner Jahrescharts 2011 geschafft. wink Am Anfang fand ich das Album ein wenig eintönig, aber nach und nach haben sich die Tracks für mich geöffnet. "25th Hour", "Face Off", "Mr. Nobody", "The Underdog" und "Cigarettes" sind z.B. richtig coole Tracks.

Klar kommt es nicht an Grey Hairs heran, aber finde die Beatauswahl abgesehen von "Limelight" und "Why Cry" richtig gut. Kann auch sein dass mir das Album liegt, weil mich Reks als MC sehr überzeugt...von mir gibt es 4
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