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r4f-Sampler Vol 3

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Sat L'Artificier - Diaspora


Release Date:
15. Februar 2010

Label:
Corner Street

Tracklist:
01. Dans Mon Barillet
02. Plus Que De La Musique (Feat. Akhenaton & Soprano)
03. Retour Aux Sources (Feat. Faf Larage)
04. On S'obstine (Feat. Kalash L'affro & Alonzo)
05. Les Jeux Sont Faits (Feat. Mo' Cheez)
06. Le Hood (Feat. R.E.D.K. & L.O.)
07. Generation Sacrifiee (Feat. Stone Black)
08. Diaspora
09. La Race Des Battants (Feat. Shurik'N & Said)
10. C'est Chaud (Feat. Prince NegaaFellaga)
11. Vox Populis (Feat. Keny Arkana & RPZ)
12. Sale Epoque (Feat. Mesrime)
13. Au Pied Du Mur (Feat. Gino & Tonyno)
14. Rien Ne Doit M'Arrêter
15. C'est Chaud Remix (Feat. VA)

Review:
Hätte es bei der Geburtsstunde des französischen Hip-Hop einen Vater und eine Mutter gegeben, so wären dies sicherlich die Hauptstadt Paris im Norden und die größte Hafenstadt Marseille im Süden, die nicht nur fußballtechnisch die Nation in zwei Lager spalten. Der bereits von IAM Anfang der Neunziger gehuldigte "Planet Mars", Schmelztiegel verschiedener Kultureinflüsse und Geburtsstätte vieler nationaler Genre-Größen, brachte auch das siebenköpfige Kollektiv Fonky Family um seine Masterminds Don Choa, Le Rat Luciano und Sat "L'Artificier" hervor. Nachdem die "Bad Boys de Marseille" mit ihren Alben "Si Dieu Veut" (1998) und "Art de Rue" (2001) Verkaufszahlen in schwindelerregenden Höhen zu verbuchen hatten, entschließt sich Sat im Jahr 2002 mit seinem Debüt "Dans Mon Monde" einen Weg als Solokünstler einzuschlagen. Dieser Weg erweist sich fünf Jahre nach dem gelungenen Debüt mit dem Nachfolger "Second Souffle" holpriger als erwartet, und ist es erst das dritte Werk "Diaspora", das im Jahr 2010 wieder Größeres verspricht. Fast wie der erste Teil der legendären "Chroniques de Mars"-Reihe versammelt nun auch Sat fast sämtliche Marseiller Wegbegleiter auf seinem Album, auf dem sich Künstler wie Akhenaton, Faf Larage, Soprano oder auch Keny Arkana die Klinke in die Hand geben.

Der Albumtitel "Diaspora" versteht Marseille nicht nur als eine der Wiegen der französischen urbanen Musikkultur, sondern vor allem auch als neue Heimat und Hauptdestination für viele Einwanderer und in unserem Falle Rapper mit unterschiedlichsten Wurzeln, die Sat nun alle wiedervereint. Nicht nur der Entstehungsort und die mehr als zwanzig Köpfe umfassende Gästeliste auf Sats drittem Soloalbum verspricht somit ein von Sozialkritik und dem obligatorischen Repräsentieren der Heimatstadt geprägtes Album, auf dem es der den deutschen Hörern vielleicht von dem Feature-Song "Sous-Estimés" mit Baba Saad bekannte Rapper es allerdings erstmal schaffen muss, aus der hochkarätigen Masse an Gästen herauszustechen. "J'ai trop de classe, où que j'aille je représente toujours pour Mars C'est ma ville, mon Hood, c'est mon bercail, ecoute, je te rappe ma vie, mes doutes, mes blèmes de caille, de fraiche, mon biz traverse les océans comme celui de la French" - mit diesen Worten begrüßt uns Sat nun also im ersten Song des Albums ("Dans Mon Barillet") und stellt sich und seine Musik vor, die wie erwartet seine persönlichen, von Marseille geprägten Lebenserfahrungen widerspiegeln soll. Abgesehen vom Inhalt bekommen wir einen recht bissigen und solide reimenden Fonky-Family-Mitgründer geboten, der sich uns auf einem ebenfalls nur soliden, aber eindringlichen Soundteppich präsentiert. Mehr als Musik kriegen wir auf dem folgenden "Plus Que De La Musique", das Verteter der drei großen Marseiller Gruppen IAM, Psy 4 de la Rime und der Fonky Family vereint, zwar nicht geboten, allerdings bestätigen ein gut aufgelegter Akhenaton und Sopran'M'Baba auf einem mit Scratches unterlegten, oldschoollastigeren Beat die erste Vermutung, dass der gute Sat vermutlich das ein oder andere Mal von seinen hochkarätigen Gästen in den Schatten gestellt wird. Auch die folgende von Just Music produzierte Nummer "Retour Aux Sources" hat neben einem mit Scratches und kraftvollen Kicks versehenen Beat einen gelungenen Gast-Auftritt in Form des Beitrags von Faf Larage zu bieten. Dieser kehrt mit dem ebenfalls überzeugenden Sat zu den Wurzeln ihres Schaffens zurück und offenbart seine Beziehung und Einstellung zum Rap, über dessen aktuelle Entwicklung das Rap-Urgestein Sat einst auf bereits angesprochenem Saad-Featuresong sagte: "Il y a si peu de bon rap depuis qu’il y en a partout". Dem Plädoyer für die guten alten Werte ihrer Musik folgt eine ebenfalls gute und leicht soulig angehauchte Zusammenarbeit mit Psy-4-de-la-Rime-Member Alonzo und Kalash L'affro, bis man nach einem ordentlichen Durchhänger zur Nummer "Le Hood" gelangt. Dieses bedient sich soundtechnisch recht unkreativ an Lil Waynes "Something You Forget", auch wenn es (leider) auf das darin enthaltene "What About Love"-Sample verzichtet. Das erste und fast einzige Sat-Solo bekommt man auf dem ruhigen Titeltrack des Albums geboten, in dem der Rapper wie so oft neben persönlichen Anekdoten seine Verbundenheit zu Marseille und dem Rap thematisiert, was mittlerweile wohl keinen Hörer mehr vom Hocker reißt. Eine willkommene Abwechslung kriegt man daher erst mit dem melodiösen und ruhigen "La Race Des Battant" geboten, das, anders als der Soundteppich vermuten lässt, die Schwierigkeiten des Lebens und den ständigen Kampf gegen Widrigkeiten thematisiert. Dieser Kampf ist den Protagonisten durch ihr Marseiller Blut wie in die Wiege gelegt, wobei neben Sat und dem zweiten IAM-Gast Shurik'N auch Sänger Said überzeugt, der dem Ganzen einen verträumten Refrain beisteuert. Auch wenn die meisten Albumtracks inhaltlich nicht besonders breit und tiefgehend gefächert sind, so sind dennoch die Produktionen klangtechnisch von ihrem Tempo, den Beatelementen und der übermittelten Atmosphäre sehr unterschiedlich. Dies belegen auch die folgenden, im Gegensatz zum Albumanfang moderneren, synthielastigen und energiegeladenen Nummern. Diese Energie strahlt vor allem das sozialkritische "Vox Populis" aus, in dem Sat sowie RPZ und Marseilles First Lady, Keny Arkana, als Sprachrohr einer scheinbar unterdrückten und fast ohnmächtigen französischen Jugend fungieren: "C'est le chant d'une jeunesse dépressive face à un pouvoir répressif". Aus diesem "Trio Infernale" sticht vor allem Rap-Revolutionärin Arkana hervor, die gewohnt bissig und wortgewandt in Richtung Politik schießt und wie so oft die Jugend zum gewaltlosen Widerstand animiert:

"Ils nous détournent avec des histoires de finance,
Pendant qu'leur système s'écroule, nous emprisonne dans le ciment,
Enfants de Terre Mère, on sera pas les damnés du sort,
Dis-leur "Debout on est plus grand!", dis-leur "Ensemble on est plus fort!
"

Von dem ruhigeren und größtenteils soliden Albumende ist noch der zweite Soloauftritt des Marseiller Gastgebers erwähnenswert, der nicht nur im Songtitel "Rien Ne Doit M'Arrêter" das Konzept und das dazugehörige Sample des Songs "Nothing can't stop me" von Marylin Mc Coo und Billy Davis Jr aufgreift. Stimm- und flowtechnisch fallen einem bei den wenigen Einzelauftritten des ehemaligen Fonky-Family-Mitglieds gewisse Ähnlichkeiten zum Pariser Sinik auf, jedoch verliert sich der Marseiller inhaltlich im Feature-Gewimmel auf seinem dritten Album öfters mal in recht austauschbaren Platitüden.

Bevor man sich kritisch mit dem dritten Solowerk des ehemaligen Fonky-Family-Mitstreiters auseinandersetzt, sollte man ihm auf jeden Fall dankbar sein, mehr als zehn Jahr nach der "Chroniques de Mars"-Reihe noch einmal alle Marseiller Rap-Patrioten auf einem Longplayer versammelt zu haben. Dass es diesem allerdings nicht nur gut tut, eine größere Anzahl an Feature-Gästen als Songtitel zu besitzen, merkt man vor allem dann, wenn Sats prominente Gäste wie Faf Larage oder Keny Arkana ihn trotz Marseilles Sonne in den Schatten stellen. Dabei hat der Gastgeber der Marseiller "Diaspora" einen überzeugenden und breit gefächerten Soundteppich ausgelegt, auf dem die Rapper mit unterschiedlichsten Wurzeln und Rap-Fähigkeiten mal über oldschoollastige Beats, soulige Nummern oder energiegeladene Synthiebretter daherschreiten. Dass es bei der großen Anzahl an Gästen und der mangelnden inhaltlichen Kreativität zum ein oder anderen Fehltritt kommt, ist allerdings leider nur die logische Konsequenz. Alles in allem muss man jedoch sagen, dass das als Soloalbum deklarierte Werk eher einen Mixtape- oder Compilationcharakter besitzt und sein Gastgeber zu selten aus der Masse an Gästen hervorsticht.

Wertung: (2,5 von 5 Kronen)


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Redakteur:
Sonny

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Hab mir das Album wegen den viele Features, die das Album fast schon zwangsläufig kaputt machen, nie komplett angehört. "Dans mon Barillet" gefiel mir aber richtig gut, da wurde eine guter Kompromiss zwischen kommerzeiller Single und straightem Rap gefunden, der Track ist definitiv top! Aber ansonsten ist es sehr schade, dass ein zweifelslos talentierter Künstler wie Sat so'n samplerähnliches Album releast. Seinen Beitrag auf "La Connexion" bspw. fand ich sehr gut! Lohnt es sich, in "Secound Souffle" reinzuhören? Wie ist das Album so, vom Stil her?
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Cool, dass du dich da auch ganz gut auskennst bestätigen Muss ich dir Recht geben, der Samplercharakter schwächt das Album schon, denn einige Songs wie das von dir auch favorisierte "Dans Mon Barillet" sind wirklich gut! Aber unter der Last der vielen auch unterschiedlichen Features geht Sat echt verschwunden.."Second Souffle" ist da zwar schon mehr ein richtiges Soloalbum, aber ich fand es fast durchgängig soundtechnisch und atmosphärisch sehr eintönig, viele langsamere Sachen und eine melancholische, eher düstere Stimmung 0 Vielleicht nehm ich bald mal ein Fonky Family-Ding unter die Lupe, damit kannst du dann vielleicht mehr anfangen wink

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Cool, dass du dich da auch ganz gut auskennst bestätigen Muss ich dir Recht geben, der Samplercharakter schwächt das Album schon, denn einige Songs wie das von dir auch favorisierte "Dans Mon Barillet" sind wirklich gut! Aber unter der Last der vielen auch unterschiedlichen Features geht Sat echt verschwunden.."Second Souffle" ist da zwar schon mehr ein richtiges Soloalbum, aber ich fand es fast durchgängig soundtechnisch und atmosphärisch sehr eintönig, viele langsamere Sachen und eine melancholische, eher düstere Stimmung 0 Vielleicht nehm ich bald mal ein Fonky Family-Ding unter die Lupe, damit kannst du dann vielleicht mehr anfangen wink


Naja, auskennen ist übertrieben. Zumal ich mit meinem Schulfranzösisch auch nur gewisse Wortbruchstücke versteh laugh Aber dieser Flavour, der aus Frankreich rüberkommt, ist halt schon einzigartig und die Atmosphäre passt auch meistens!
Werd bei Gelegenheit mal in "Second Souffle" reingehört, von Sats Crew hab ich mir noch nix grösseres angehört.. Weisst du, ob Sat zurzeit grad ein neues Soloprojekt plant?
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Ja stimmt, Atmosphäre und alleine der Sound machen auch schon viel aus! bestätigen Also ich würde vielleicht dann eher sein Debütalbum auschecken, "Second Souffle" ist schwach, leider. Soweit ich's mitbekommen hab, gibts von ihm noch keine neuen Album-Pläne.

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