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Zum Ende der Seite springen Rohff - La Cuenta
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Rang: R4F | Redakteur
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Herkunft: Deutschland
Fav. Artist: Pi, Papoose, Youssoupha, Senti,Tunisiano, Jah Cure
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Rohff - La Cuenta


Release Date:
13. Dezember 2010

Label:
Foolek Records / Hostile

Tracklist:
CD1:
01. C'est Comment?
02. Rien À Prouver
03. Next Level (Feat. Wynter Gordon)
04. On Va Le Faire
05. Tu Pardonneras (Feat. Jena Lee)
06. Qui Veut Ma Peau? (Feat. Nicky B.)
07. On Fait Le Taf
08. Thug Mariage (Feat. Indila)
09. Cé Libatard (Feat. J-Mi Sissoko)
10. Loup 2 La Classe
11. La Cuenta (Feat. Lumidee)
12. Fais Doucement (Feat. Zaho)
13. Trafiquant 2 Classic
14. Dans Ma Werss
15. Fais-Moi La Passe (Feat. Karim Benzema)
16. On Peut Pas Tout Avoir (Feat. La Fouine)
17. Les Choses Simples
18. Revers De La Médaille

CD2:
01. Rohffvolution
02. Machine De Guerre
03. Anticonformiste
04. Dans Tes Yeux
05. Dans Ma Werss (Long Version)
06. Animal (Feat. Francisco)

Review:
Um das Phänomen des komorischstämmigen Rappers und Foolek-Labelgründers Rohff, den es im Alter von acht Jahren zusammen mit seiner Familie in die Pariser Banlieue Vitry-sur-Seine verschlägt, zu verstehen, reicht es wohl nicht aus, seinen eigentlich schon alles sagenden Künstlernamen zu entschlüsseln (Rimeur Original Hardcore Flow Fluide) oder seine schwindelerregenden Verkaufszahlen zu berechnen. Ende der Neunziger hebt sich Housni Mkouboi alias Rohff mit seinem Solodebüt "Le Code De L'Honneur" endgültig aus dem Dunstkreis des von ihm mitgegründeten und bis dahin schon legendären Rap-Kollektiv Mafia K'1 Fry um Wegbegleiter aus Val-de-Marne wie Kery James oder 113 hervor. Den steilen Weg zur Spitze des Genres säumen vier weitere Erfolgsalben und selbst eine fünfmonatige Inhaftierung im Jahr 2007 kann den Ausnahmerapper nicht stoppen, wird er doch sogar für einen Abend als Voract von 50 Cent aus der Haft entlassen. Nach dem letzten Album "Le Code de l'Horreur" (2008), das alle bisherigen französischen Verkaufsrekorde pulverisierte, brachte der inzwischen dreifache Vater Ende 2010 pünktlich zum Release-Showdown mit Boobas "Lunatic" (welcher sein Album wie Rohff im Exil in Miami abmischte) sein sechstes Werk "La Cuenta" auf den Markt, das vor allem mit vielen Gesangsfeatures und fünf Produktionen aus dem Hause des deutschen Beatbastlers Gee Futuristic überraschte.

"J'm'introduis, j'drague sans parler couramment, éteins les lumières, Guten Tag, j'donne des cours d'allemand" - während uns Rohff direkt zu Beginn einmal die Ergebnisse seiner Deutschststunden punchlinetechnisch entgegenschleudert, versorgt uns der dazugehörige deutsche Producer Gee Futuristic mit zwei recht elektronischen Klanggewändern, von denen vor allem das zweite offensichtlich verkaufsorientierte Atzen-Sound-ähnliche Club-Gewand von "Rien A Prouver" heraussticht. Nach den letzten Releases seiner Genre-Konkurrenten überrascht es uns allerdings nicht mehr wirklich, dass auch Rohff und Beatbastler Gee Futuristic von der bereits seit Längerem nach Frankreich geschwappten Welle elektronischer Einflüsse mitgerissen wurden, über die der Pariser nun selbstbewusst und mit überzeugendem Flow dahergleitet. Inhaltlich reißt er dabei natürlich noch keine großen Bäume aus, sodass man seine ersten Auftritte kurz und knapp mit Weezys einleitenden Worten "I'm proud of me" zusammenfassen kann. Abgerundet wird der elektronische Albumanfang von dem von Producer-Schwergewicht Wealstarr geschusterten, ebenfalls clublastigen "Next Level", das allerdings diesmal immerhin neben einem weniger eintönigen Soundteppich auch einen gelungenen Auftritt von Queens-Sängerin Wynter Gordon zu bieten hat. Den vom "Rimeur Original Hardcore Flow Fluide" erwarteten Pariser Streetrapsound aus dem berühmt-berüchtigten 94. Bezirk der Hauptstadt vermisst man noch, und auch das erste größere und fast nostalgische Highlight des Albums, "On Va Le Faire", strahlt mehr Ruhe als banlieuegeprägte Härte aus. Über einen melodiösen und pianobegleiteten Blastar-Beat inklusive einem stimmigen "We Can Make It Baby"-Sample der Gruppe The Originals gibt uns ein nachdenklicher Rohff erstmals einen persönlicheren Einblick in sein Leben und die Probleme seiner in den Vorstadtvierteln feststeckenden und von Sarkozy vergessenen Mitmenschen:

"Pure produit des passions, décuplant les péchés,
Compter depuis la création, qui est en mesure de me juger,
Enfermer dans ma réalité en train de purger,
Prend pour goût la liberté ne tient pas, pas le droit de se palucher,
Crise d'identité à n'en plus savoir où se réfugier,
Sexe, drogue, tristesse, stress deviennent notre Q.G
"

Hätte man es nicht alleine schon am Namen der nun gefeaturten, chilenischstämmigen Emo-R'n'B-Sängerin Jena Lee erkannt, die mit neun Jahren adoptiert wurde und so nach Frankreich gelang, so erwartet uns auch mit dem nächsten Anspielpunkt "Tu Pardonneras" eine inhaltlich tiefere, melancholische Nummer. Diese vereint ungewöhnlich experimentierfreudig Auto-Tune-, Piano-, E-Gitarren-und Streicherelemente, welche von einem ein ums andere Mal holprig reimenden Rohff am Ende mit einer tiefgehenden Hommage an seine Mutter abgerundet werden:

"Absence paire, je réalise combien ma mère est forte,
3 enfants à 20ans sans l'temps d'grandire,
Renvoyé d'l'école, orienté par la rue J'l'ai fait souffrir,
Et le pire, C'est qu'on l'étouffe chacun d'son coté,
Quand elle perd son souffle, j'ai un point d'coté,
On a le regard noir, profonde est notre histoire,
La seule a m'en lacer dans ces bras au parloir,
J'veux savouré la gloire, bling bling, villa,
Piscine, ma vie, n'aura jamais le même gout de sa cuisine.
"

Das bisherige ungewohnt, elektronisch-melodiöse und offensichtlich verkaufsorientierte Klangbild des Parisers, der sich zu seinen Anfängen noch als 2Pac-, Biggie- und N.W.A-Verehrer präsentierte, wirft erste Zweifel am Gesamtkonzept auf, die Rohff auch mit den nächsten Nummern nicht aus der Welt räumt. Das wohl ungewöhnlichste, aber überzeugendste Experiment bekommt man mit dem pumpenden Bollywood-Sound von "Thug Mariage" geboten, in dem Rohff und die indischstämmige Gast-Sängerin Indila über die Schwierigkeiten einer Ehe philosophieren, wobei Indila den Hörer mit einem Refrain in ihrer Muttersprache verzaubert. Bei den nächsten, allesamt vom aufstrebenden Produzententeam Dawty Music geschusterten und recht flotten Nummern schwankt der Pariser einerseits klangtechnisch erneut recht unentschlossen zwischen früheren synthielastigen Streetrapelementen und langsam nervenden Elektro-/ Popeinflüssen sowie andererseits inhaltlich zwischen nichtssagender Selbstbeweihräucherung und kräftigen Punchlines ("Tres trop costaud doucement les enfaitamines, t'as les narines de king kong sous cocaïne"). Einen gewissen Formanstieg kann man beim treibenden "Dans Ma Werss" und der energiegeladenen Rap-/ Fußballkombo "Fais-Moi La Passe" an der Seite des algerischstämmigen Real-Madrid-Stürmers Karim Benzema schon erkennen, mehr aber nicht. Während Rohff wie erwartet anlässlich des Auftritts seines prominenten Gasts recht amüsant in Richtung Nationalfeindbild Domenech und dessen Augenbrauen schießt ("On est pas des loosers à Domenech, diminue tes sourcils pauvre mec"), nimmt Real-Stürmer Benzema raptechnisch nahezu einwandfrei Erzrivale Barcelona aufs Korn: "De la L1 à la Liga, faut que je perce, transperce les filets du Barca, sans cesse que je perce, fais moi la passe la". Durchschnittsware bekommt man auch am Ende der ersten CD geboten, sodass man sich fragt, was auf der zweiten noch Außergewöhnliches geschehen könnte. Und man ist überrascht - ein bissiger Rohff verschießt als "Machine De Guerre" endlich Punchline-Projektile, die ins Schwarze treffen, untermalt von langerwartetem syntielastigen und düsteren Streetrapsound. Den Vogel schießt Rohff allerdings zum Albumende in ironisch-trauriger Form mit der Line "Pour les p'tits c'est pas d'rap, pour les MCs c'est" ("Für die Kleinen ist es kein Rap, für die Emcees schon") ab, denn schließlich zeugte ein Großteil des Albums nicht von ebenjenem angepriesenen Streetrapsound im ursprünglichen Sinne, sondern eher von mainstreambeeinflusstem Rap-Mischmasch der Marke "Pour les p'tits".

Würde Rohff mit dem Titel seines sechsten Werks "La Cuenta" ironischerweise auf das verkaufsorientierte Gesamtkonzept des Longplayers anspielen, so läge einem nach stolzen 108 Minuten durchwachsenem Hörgenuss fast das viel treffendere Wort "Sell-Out" auf der Zunge. Dass es einem schlussendlich nicht über die Lippen kommt, liegt zum einen auf inhaltlicher Seite an der hohen und zumeist unterhaltsamen Punchlinedichte und den wenigen, aber dafür umso ungewohnteren persönlichen Erzählungen des Mafia-K'1-Fry-Mitbegründers sowie andererseits in klangtechnischer Hinsicht an den gelungenen Soundexperimenten à la "Thug Mariage" oder den verstreuten Streetrap-Brettern. Insgesamt resultieren aus den 24 Nummern nur drei solide Kronen, die leider nicht mehr den Glanz früherer Zeiten widerspiegeln. Achja, das Ergebnis des Release-Showdowns mit Boobas "Lunatic": Nun, Marcel Reif spräche von einem "hart umkämpften und streckenweise zähen Unentschieden, das keinen Sieger verdient habe".

Wertung: (3 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (1 Bewertung / 2 Ø)


Redakteur:
Sonny

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Fav. CD: VBBZS, Madu 2, Grau, ZHT 3
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Schöne Review, sehr ausfühlrich und gelungen bestätigen

Das Album ist für mich katastrophal, ich würde etwa 2 Kronen verteilen. Habs mir eimal richtig angehört, und es ist einfach traurig wie Rohff versucht, nun massentaugliche Dancefloor-Hits zu machen. Wie du sagst, vereinzelt sind gute Songs dabei, aber über weite Strecken ist es eine verzweifelte Mischung aus Elektrobeats, die schlecht sind, teilweise grottigen Gesangshook und schlimmen Autotunebridges. Das bisher schlechteste Rohff-Release und im Gesamtprodukt schlecht.
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Momentaner Lieblingssong: Geeno - Ein Stück

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Har er nicht schon immer versucht kommerzielle Mucke zu machen? Jedes Album von ihm, das ich mir im Laden angehört habe, habe ich nach paar Tracks wieder zurückgelegt.

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Das ist natürlich vielleicht auch deine subjektive Einschätzung, man könnte ja jedem erfolgreichen Rapper vorwerfen, kommerzielle Musik zu machen. Bei Bushido z.B könntest du nach VBBZS auch sagen, er wäre kommerziell geworden oder so, aber es gibt da halt noch Unterschiede, ob er den anfänglichen Sound größtenteils noch verfolgt, die gleichen Inhalte rüberbringt etc. Ich denke keines von Rohff's bisherigen Alben war so clublastig und Party-adressiert und hatte zudem so wenige "harte" Nummern. Auch die Zahl und Namen der Features sprechen doch diesmal eine eindeutige Sprache. Denke da muss man schon noch Unterschiede machen.


Und danke fürs Lob Tiraj wink

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Ich wusste ja vorher nicht, ob er kommerziell ist oder nicht. Ich hör mir seine Dinger halt seit jahren im Laden an, weil die günstig sind, aber die waren mir biser nichtmal die 5 Euro wert. Oder gibt es irgendwie ein stakes Album von ihm?

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