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Zum Ende der Seite springen Kool G Rap - Riches, Royalty & Respect
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Kool G Rap - Riches, Royalty & Respect


Release Date:
31. Mai 2011

Label:
Fat Beats Records

Tracklist:
01. Pimptro
02. Ya Chic Chose Me
03. In Too Deep (Feat. Heather Walker)
04. 70's Gangsta
05. Pillow Talk
06. The Meaning To Your Love
07. Sad
08. Maggie
09. $ Ova Bitches
10. G On
11. Pages of My Life
12. Going In
13. American Nightmare (Feat. Havoc)
14. Da Real Thing (Feat. Heather Walker)
15. Harmony Homicide

Review:
Wer niemandem mehr etwas zu beweisen und seinen Legendenstatus so unumstößlich zugeschrieben bekommen hat wie Kool G Rap, für den ist es wahrscheinlich gar nicht einfach, in der heutigen Zeit, in der die komplette Szene mit doppelter Geschwindigkeit an ihm vorbeirast, Motivation für ein neues Album zu finden - zumal seine 2008er "Half A Klip"-EP inzwischen auch schon wieder großteils in Vergessenheit geraten ist. Doch der Veteran aus Queens wartete geduldig, bis ihn mal wieder ein wenig Motivation packte und zog dann ins Studio. Die Folge war eine Anfang des Jahres veröffentlichte EP, die als Vorgeschmack auf das kommende und hier vorliegende Album, "Riches, Royalty & Respect", dient.

Zusammen mit der Cover-Pose ist relativ klar ersichtlich, wie G Rap seinen Status in der Szene selbst auffasst. Doch ganz so königlich präsentiert sich das Album von Don KGR dann doch nicht, denn trotz des Titels sollte man kein Schaulaufen der Producer-Schwergewichte und kein Stelldichein der angesagtesten Emcees erwarten. Die Gästeliste ist mehr als überschaubar und die Produzenten fast komplett und gänzlich unbekannt. Kool G Rap nutzt die Vorzüge des 21. Jahrhunderts und sendet einen Ruf in den Wald der Beatbastler aus, um dann aus den E-Mail-Antworten die besten zu selektieren. Eine gefährliche Taktik, denn ganz gleich, wie gut die finale Auswahl sein wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass Kritiker und Fans gleichsam ob des Fehlens illustrer Namen (lediglich Marley Marl und The Alchemist sind mit von der Partie) unzufrieden sein werden. In der Regel liegt man mit dieser Kritik nicht falsch, doch Mr. Giancana zeigt, dass er einige durchaus ansehnliche Einsendungen erhalten und diese sinnvoll zusammengesetzt hat. Schon das "Pimptro" rollt mit dicker Bassline ein und erlaubt G Rap eine Vorstellung nach Maß: Der auf die 43 zugehende Emcee sieht dabei nicht mehr die Notwendigkeit, mit den raffinierten Flows, die nicht wenig zu seinem heutigen Status beigetragen haben, zu protzen, sondern vertraut darauf, dass seine bloße Präsenz am Mic den Hauptteil der Arbeit verrichtet. Das ist zwar irgendwie schade, doch selbst mit angezogener Handbremse ist KGR erheblich mehr als ein passabler Rapper, und wenn dann in "Ya Chic Chose Me" eine erfreulich trockene Snare dem schönen Instrumental die Richtung weist und Giancana in bosshafter Manier die Begleiterinnen aller Anwesenden einfordert, kann man sich kaum beschweren. Auf inhaltlicher Ebene ist für den Rest der Scheibe das geplant, was man von einem Kool G Rap kennt, also Street- und Crime-Geschichten, wobei der Mann auch einige persönliche Elemente einbaut: "Sad" zählt die tragischen Momente auf, die das Hood-Leben für ihn bereithielt, und muss sich dabei nicht vorwerfen, an einem lahmen Beat zu leiden, "Pages Of My Life" erzählt fast dieselbe Geschichte, nur aus persönlicherer Perspektive. Vor allem im Anfangsteil ist es geradezu verwunderlich, wie stark produziert wurde: Der "70's Gangsta" geht mit der richtigen Portion Retro- sowie Hardcore-Flair über die Bühne, "In Too Deep" ist (mit überragender Hook) sogar eine waschechte Hymne auf den Gastgeber selbst. Durchgehend stark ist leider nicht alles: Vor allem "Goin' In" ist schnell unangenehm eintönig, "G On" ist typisches Füller-Material und "Maggie" setzt einen Tick zu sehr auf Pitch-Voice, während die Grundmetapher des Songs zwar nicht neu ist, der Palette der Lady-Crack-Raps aber einige weitere denkwürdige Lines hinzufügt. Das weibliche Geschlecht kommt auf den restlichen Tracks ebenfalls nicht zu kurz: "The Meaning To Your Love" ist für die Herzensdame, auf die man sich verlassen kann, "Pillow Talk" für das genaue Gegenteil, Marley's solides "$ Ova Bitches" ist selbsterklärend und "American Nightmare" portraiert (mit einer befriedigenden Alchemist-Produktion, die allerdings niemanden vom Hocker reißen wird) die von Knackis und schnellem Geld angezogenen bösen Mädchen und deren nicht minder böse endenden Schicksalen. Damit verbleibt noch der ordentlich, aber keinesfalls herausragend produzierte Schlussteil, in dem lediglich das Storytelling in "Harmony Homicide" glänzen kann.

Kool G Rap hat die Jahre besser überdauert als so manch anderer Veteran, was dieses Album deutlich unterstreicht. Man mag beklagen, dass der Herr Rap-technisch abgebaut hat, dass inhaltlich nichts Neues passiert und dass er das Level seiner alten Alben verfehlt hat, doch die beiden letzten Punkte waren zu erwarten, während Giancana am Mic immer noch einen gestandenen MC abgibt. Erfreulich ist außerdem, dass trotz der Noname-Producer ein recht einheitliches und vor allem überwiegend sehr positives Sound-Bild zustandegekommen ist, dass es zu einigen Highlights gereicht hat und dass G Rap noch problemlos mit der Konkurrenz mithalten kann, viele andere Acts sogar aussticht. "Riches, Royalty & Respect" ist kein rundum gutes Album, aber es ist doch nahe dran und damit durchaus hörenswert.

Wertung: (3 von 5 Kronen)


Bewertung der Hörer: (3 Bewertungen / 1.83 Ø)


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SnoopFrog
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Würde mich der Review im Prinzip voll und ganz anschließen. Bei "G On" hatte ich anfangs zwar das gleiche Gefühl, mittlerweile geht mir der Track aber ziemlich gut ins Ohr. Ich würde insgesamt 3,5 geben, da es eigentlich keine Ausfälle gibt und man das Teil sehr gut hören kann.

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Das Teil hat mich irgendwie von Anfang nicht wirklich gereizt...

Daran konnte auch die, wie immer sehr gut geschriebene, Review leider nichts ändern...werde allerhöchstens mal reinhören, erwarte jedoch nichts.
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Kool G Rap leidet scheinbar an altersschwäche, merkt man vorallem an seinem Flow, da schlafen einem nämlich regelrecht die Ohren ein. Die Produktionen sind beschissen, G Rap leistet wie gesagt auch nicht wirklich viel. Der einzige Track der mir wirklich gefällt und den ich mir auf die Festplatte kopieren werde ist neben "American Nightmare" mit Havoc "Maggie". Bin sehr enttäuscht.

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haha word find auch "Maggie" den besten Track...wobei der Mann glaub ich mit der Zeit geht - kann sicher noch schnell flown, aber dies überfordert die Gehirne der 12 Jährigen, darum muss man Eminem und Royce Respekt aussprechen.

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12-jährige sind doch ohnehin nicht seine Zielgruppe, die kennen KGR gar nicht. Hab bis jetzt nur kurz in das Album reingehört, war aber auch nur mäßig beeindruckt...

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