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Zum Ende der Seite springen Black Rob - Game Tested, Streets Approved
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Black Rob - Game Tested, Streets Approved


Release Date:
26. Juli 2011

Label:
Duck Down Records

Tracklist:
01. Welcome Back
02. Boiling Water
03. Bumpin'
04. Can't Make It In NY
05. Showin' Up
06. Celebration
07. Wanna Get Dough
08. Get Involved
09. Sand To the Beach
10. Made Me A Man
11. Fuck 'Em
12. This Is What It Is
13. Up North
14. No Fear (Feat. Sean Price)

Review:
Im heutigen schnelllebigen Genre ist es keine Todsünde, Black Rob vergessen zu haben. Schließlich kennt man den Mann praktisch nur als Eintagsfliege, vom Anhängsel bei Bad Boy bis zu "Whoa!" und dem vollkommen untergegangenen zweiten Album 2005. Dass er seit dieser Zeit nichts von sich hören ließ hat guten Grund, schließlich war er damit beschäftigt, seinen Strafregister aufzuploieren. Nach vier Jahren Haft wird er im Mai 2010 entlassen, nur um zwei Stunden später ein Interview bei BET zu geben. Von Bad Boy trennt sich Black Rob aufgrund ausgebliebener Unterstützung, begibt sich aber sofort ins Studio und landet Ende 2010 einen Deal beim Auffangbecken Duck Down, das ein gutes halbes Jahr später dann "Game Tested, Streets Approved" veröffentlicht.

Die Vorzeichen sprechen nicht gerade für Black Rob, denn "The Black Rob Report" war sicherlich keine Offenbarung, Rob selbst noch nie ein Ausnahmetalent und schon immer wesentlich auf das ihm den Rücken stärkende Team angewiesen. Dabei könnte man zumindest davon ausgehen, dass er mit ordentlich Feuer unter'm Allerwertesten an dieses neue (sein drittes) Album herantritt, denn den Bau verlässt er als offenbar geläuterter Mann mit guten Vorsätzen und der Erkenntnis, dass er die Chance, die sich ihm hiermit bietet, auf jeden Fall zu nutzen hat. Mit auf den Weg nimmt er nicht die größten Namen - nach vier Jahren hinter Gittern stimmen eben die meisten Handynummern nicht mehr. So findet man neben einer fast leeren Gästeliste zwar Buckwild in den Producer-Credits, großteils allerdings ein Aufgebot an jungen und unbekannten Namen, denn BR will Newcomern eine Chance geben (und hatte auf die Schnelle wohl auch nichts Besseres zur Hand). Doch wieso nicht, wenn denn die Marschrichtung der LP stimmt. Diesbezüglich amüsiert ein Kommentar des frisch Entlassenen, der sich über das Zerbröckeln der New Yorker Szene in seiner Abwesenheit beschwert und nebenbei erwähnt, er könne wieder eine Einigung herbeiführen. So weit bringt es sein neues Album natürlich nicht, wahrscheinlich kommt Rob noch weitaus weniger weit, als er sich das selbst vorgestellt hat. Denn leider ist das Gebotene viel zu berechenbar: Dass auf textlicher Ebene nicht viel passieren würde - Street-Talk und natürlich ein paar Knast-Weisheiten - war vorprogrammiert und wird genauso erwartungsgemäß, in den anständigen Flow von BR verpackt, serviert. Wo man (mal wieder) hinter den Möglichkeiten bleibt sind dagegen die Produktionen, bei denen die Vereinigung der Unbekannten kein einziges Mal wirklich aus dem Halbschatten der Austauschbarkeit hervorzutreten vermag. Mit "Welcome Back" und der verlässlichen Signatur Buckwild's geht der Spaß noch sehr ordentlich los (was hier inhaltlich passiert versteht sich von selbst), doch mit dem miserablen "Boiling Water" ist direkt klar, dass man auf durchgehende Qualität nicht setzen sollte. Dabei hat Rob mit seiner unbeschwerten Art durchaus seine Momente, etwa ist "Celebration" als lockere, leicht verdauliche Sommer-Partysause (passend dazu das Video mit Hood-BBQ) im richtigen Moment vollends zu empfehlen, doch jedem vielversprechenden steht mindestens ein Kopfschüttelmoment gegenüber: "Sand On The Beach" will wohl in den Clubs ankommen, stolpert aber schon beim Versuch, auf das schräg-gelungene "Bumpin'" kommt das total in den Sand gesetzte "Wanna Get Dough?" und die ausnahmsweise auch inhaltlich interessante, Drum-lastig und cool produzierte Ode an das harte Parkett der Heimatstadt ("Can't Make It In NY") hat mit Rob's eigenen Versuchen, sich am Produzieren zu versuchen, zu kämpfen (das etwas primitive "This Is What It Is" und die direkt folgende Kittchenversion). Dann fehlt nur noch die offizielle Legitimation als Duck-Down-Release in Form eines Sean-Price-Features und das Album ist komplett.

Das Album hat ohne Zweifel seine Momente, in denen es in die richtige Richtung geht. Wobei es sich weniger um eine Richtung als um besser produzierte Songs handelt. Denn ein roter Faden oder Konzepte sind Black Rob's Sache nicht. Wohl aber hausgemachter und authentischer Street-Talk, für den es bloß ein paar deftigere Beats gebraucht hätte. Doch die kann das unbekannte Producer-Lineup kaum aufbringen, weswegen letzten Endes die negativen Eindrücke sogar überwiegen. Rob selbst hatte Lust und lässt den Hörer das, wenngleich er keine Berge versetzt, spüren, doch musikalisch passiert auf "Game Tested, Streets Approved" wenig bis sehr wenig. Und das hat noch nie für ein gutes Album gereicht.

Wertung: (2 von 5 Kronen)


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