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User Beitrag:
Evilmama Rise - Sampler


Label:
Evilmama

Release:
01. August 2005

Tracklist:
01. Big Kas - Evilmama Rise Intro
02. Azok & Blackbox - Wooah Wooah
03. Kespa - Der Hardliner
04. Damn, DJ Luxus - Keine Komplimente Pt.2
05. Plasti, Maniac - Marc van Bommels Geldbeutel
06. Big Kas, Damn - Bling Bling Bitch
07. Kespa, Tobi - Warte nicht Schatz
08. Big Kas - Role Model
09. Damn – Wahrheit
10. Maxito Flow - Vertrauen
11. Appetizer feat. Jasmin - Dein Weg
12. Plasti - Pommes Skit
13. Damn & Big Kas - Night Rider
14. Azok, Blackbox, Burnart, Appetizer - Evilmama Rise
15. Big Kas & Damn feat. Milan Memphis - El Nino
16. Azok & Damn - Kein MC
17. Damn, Plasti, Maniac, DJ Luxus - Beat 49
18. Big Kas - Rollin'
19. Damn & Maxito Flow - Nicht so Leicht
20. Tobi – Spotlight
21. Burnart, Damn, Big Kas, Maxito Flow – Überfall
22. Burnart feat. Jasmin & Appetizer - Was geht ab
23. Big Kas, Burnart, Damn feat. Jasmin - Bis ans Ende der Welt
24. Appetizer - Dezember

Review:
Evilmama Rise! Wobei man hier von mehr als einer Standardphrase sprechen kann, denn dieser Sampler befördert die Jungs und Mädels des Labels voll nach oben. Das Geheimnis ist die Mischung, welche Battle, Inhalt und Beef gekonnt vereint.
Den Anfang macht Big Kas durch ein pushendes Intro, welches schon vorweg zeigt, dass dies mehr als Standart zu werden scheint. Azok & Blackbox zeigen in "Wooah Wooah" was sie drauf haben. Der Beat passt perfekt zum Flow und ist bestens zum tanzen im Club geeignet, wer hier nicht bounced muss was auf den Ohren haben. Diese beiden Rapper hört man im titelgebenden Representer "Evilmama Rise" wieder spitten. Auch BurnArt und Appetizer geben sich hier die Ehre, wobei tighte Lines gekickt werden, bei denen die Flows aus allen Poren kommen.
Kespa, der vielleicht beste Act des Labels, rappt zwar nur in zwei Tracks, diese sind dafür Power pur. "Der Hardliner" stellt seine Stärken voll ins Rampenlicht, die Doubletimes passen wie die Faust aufs Auge und die Lines brennen auf voller Länge: „Mich kann man vor- und euch kann man nur anzeigen!“. Der wohl witzigste Track ist "Warte Nicht Schatz", in dem neben Kespa auch noch Tobi seinen Senf dazu gibt. In diesem Track wird ein „ganz normaler Arbeitstag“ der beiden beschrieben, wobei sie mit Worten spielen wie selten zuvor und ihre Freundinnen wegen Rap auf später vertrösten.
Big Kas ist das "Role Model" schlechthin, rappt über alles was man lieber nicht machen sollte, jedoch tun kann, um zu werden wie er angeblich ist. Auch in "Night Rider" representet er was das Zeug hält und bringt zusammen mit Damn einen weiteren Track der auf hohem Niveau battled und verschiedene Styles ans Tageslicht bringt. Der gesungene Refrain komplettiert den Song, bevor es kurz danach mit "El Nino" in der selben Konstelation weitergeht. „Erst war das Land geteilt von diesem Aggrohype, aber ihr habt gepeilt das da nichts anderes bleibt als Evil Mama…!“. In "Rollin" gibt sich Big Kas dann ein letztes mal Solo die Ehre und rappt, unter Einfluss der Tempoänderungen des Beats, über seine Finanzen, die er alle in seinen Rap steckt.
Damn überzeugt vor allem durch seinen selbstkritischen und sehr deepen Track "Wahrheit" der von einem wunderschönem Beat unterstützt wird. Doch auch Battle hat er voll drauf, was er in "Kein Mc" klarstellt. Mit Azok stellt er Behauptungen auf, die zwar lustig, aber durchaus wahr sind: „Ihr schreibt Texte übers tight sein, doch könnt nicht begreifen, dass euch sogar der Reim fehlt!“ Auch "Beat 49" schlägt in eine ähnliche Richtung, bevor es in Nicht So Leicht mit Maxito Flow wieder tiefsinnig wird. Hier machen sich die zwei Gedanken über ihre Zukunft und stellen klar, dass sie ihren Weg gehen werden. Maxito Flow legt auch in "Vertrauen" seine Seele auf den Tisch und spittet Rhymes die von Herzen kommen. Spätestens beim Refrain versinkt man im schönen, von Klavier unterstützten, Beat und dem dazu passenden Gesang: „Der Lebensweg ist hart, doch ich geh ihn nicht allein, denn allein kommt man nicht weit…
Ein Lied das sich vom Rest nicht nur abhebt, sondern auch einer ganz anderen Musikrichtung entsprint, als alles was man sonst auf dem Sampler hören kann, ist "Dein Weg". Hier singt Jasmin mit einer, zwar für „R’n’B“, ungewohnten Stimme, dafür aber umso eigenständiger und berührender, denn diese Zeilen gehen unter die Haut.
Plasti battlet auf "Marc Van Bommels Geldbeutel" zusammen mit DJ Luxus gegen Eko, Fler und Konsorten, gibt sich dann jedoch im "Pommes Skit" von seiner witzigen Seite, wo er eine sehr witzige Story erzählt. Auch Tobi erhellt die Platte, die sowieso schon scheint wie nichts Gutes, in "Spotlight" wo das Evilmama Hauptquartier von der Polizei umstellt ist, welche die Rapper auffordert die Mikros wegzulegen und mit erhobenen Händen das Gebäude zu verlassen. Natürlich tut man als Act des Labels alles dafür das zu verhindern.
Jasmin unterstützt die Rapper mit ihrem Gesang in "Was Geht Ab", welches ein sozialkritischer Track ist und so manchen Missstand aufzeigt, doch vor allem in "Bis Ans Ende Der Welt" kann sie, über eine Gitarrenmelodie punkten. Da hier kein Beat zum Einsatz kommt, sind auch die Parts der Rapper etwas besonderes, da sie nur von der Stimmgewalt dieser leben.
Zum Abschluss ertönt der "Dezember" von Appetizer, der über eine „eigenartige“, wobei das Hauptaugenmerk auf „eigen“ zu legen ist, Beatbox rappt und die Platte gebührend ausklingen lässt.

Der Evilmama Rise Sampler ist die gesamte Länge über mehr als hörenswert, wobei ich euch hier nur eine der zwei enthaltenen CDs näher bringen konnte. Auf dem Mixtape (zweite CD) lassen sich noch einmal viele, teils schon bekannte, Tracks finden, die den Kauf einmal mehr zur Pflicht machen. Die Beats sind durchgehend Burner und die Vielzahl der Rapper, Sänger/innen und Themen lässt diesen Longplayer zu keiner Zeit langweilig werden.

Wertung: (4,5 von 5 Kronen)


Redakteur:
Matus


Bewertung der Hörer: (0 Bewertungen / 0 Ø)


Redakteur:
MrFlow

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User Beitrag:

Top bewertung, dieses Ding ist ein PFLICHTKAUF!!!

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