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Zum Ende der Seite springen David Battle - Mixtape Nr. 1
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User Beitrag:
David Battle - Mixtape Nr. 1


Releasedate:
19.12.05

Label:
Byfuss Records

Tracklist:
1. Intro
2. Mixtape Nr. 1
3. Lass Los
4. Mic und Ich feat. Fred
5. Dipset/BattleRapp
6. Dreh den Sound Laut
7. Gute Nacht
8. Therapie feat. Ginga & Mirinda
9. Raste Aus
10. Kein Erbarmen feat. Mr. Lex
11. Skit
12. Plastik
13. Jetzt kommt er
14. Du kannst nix machen
15. Drei heilige Könige feat. Kheops, Black Lion
16. Ins Gesicht
17. Outro

Review:
Nach diversen Features und dem Release des Albums „Epos“ bringt nun der Westberliner David Battle, welcher zusammen mit Mr. Lex die Crew BattleRapp bildet, sein erstes Mixtape auf den Markt. Es gibt 17 Tracks auf US-Instrumentals, die von Battletexten dominiert werden.
Im „Intro“ legt David schon zu Beginn einen sehr schnellen und freshen Flow an den Tag, der Appetit auf mehr macht. Es folgt ein Representer auf einen sehr schönen Beat mit Vocal-Sample, auf dem David mit lockerem Flow sein „Mixtape Nr. 1“ vorstellt und klarmacht, dass er sich von niemandem einschüchtern lässt und Gegner „mit Blei füttern“ muss. Ein chilliges Saxophon gibt dem Track noch etwas Gutes zum Schluss mit. Es folgt eine Abrechnung mit seinen Gegnern auf „Lass los“. David packt wieder seinen Doubletime-Flow aus und liefert lediglich einen Hook, dessen Sinn ich in diesem Track nicht erkennen konnte. In „Mic und Ich“ bekommen wir eine „Liebeserklärung“ an das Mic und somit das Rappen selbst dargeboten, die zwar von Feature-Gast Fred schön besungen wird, jedoch an lyrischer Tiefe und Emotionalität etwas zu wünschen übrig lässt. „Dipset/BattleRapp“ ist ein Battletrack eher niederen Niveaus, welches allerdings im folgenden Track durch Davids Flow wieder angehoben wird. „Dreh den Sound laut“ kommt nämlich auf einem sehr coolen Beat um die Ecke und stellt einen der besten Battletracks des Mixtapes aufgrund krassen Doubletime-Flows dar. Eine Mischung aus Representer und Porno-Track beschreibt im Folgenden eine „Gute Nacht“, was man wesentlich innovativer hätte umsetzen können. Mit „Therapie“ kommen wir zum besten Track des Mixtapes. Endlich bekommen wir einen Track mit ordentlich Message zu hören, in dem David uns vor Frauen warnt, die die Männerwelt verarschen. „Du denkst die ist süß, aber sie ist eine Hoe“ singt Mirinda im Hook, deren Gesang den Track schön abrundet und dem Hörer einen Gedanken an den Repeat-Knopf nicht erspart. Auf den Höhepunkt folgt leider gleich ein Tiefpunkt: Mit „Raste aus“ hören wir einen missglückten Crunk-Versuch, der neben einem sehr flachen Text nur Lil Jon-mäßiges Gebrüll zu Tage bringt. Dass es für Gegner „Kein Erbarmen“ gibt hören wir von David auf einem Track zusammen mit Crew-Partner Mr. Lex. Ein Battletrack mit gutem Flow, doch erneut recht oberflächlichem Text. Nach einem „Skit“, in dem eine belanglose Unterhaltung geführt wird, bezeichnet David die meisten Rapper als „Plastik“ und flowt recht souverän gegen Wannabees und Nichtskönner auf einem Beat mit cooler Melodie. Wer immer noch nicht weiß wem er gerade zuhört, dem wird auf einem weiteren Battletrack mit Live-tauglichem Hook klargemacht: „Jetzt kommt er“. „Du kannst nix machen“ gegen Davids Flow, den er hier mal wieder auspackt und uns so über den erneut etwas flachen Text hinweg sehen lässt. Ob man Kheops, Black Lion und David wirklich als „Drei heilige Könige“ bezeichnen kann, ist nach einer recht dürftigen Leistung zu überdenken. Sollte man Probleme mit David Battle haben, bittet er darum, es ihm „Ins Gesicht“ zu sagen. Das „Outro“ schlägt ruhigere Töne an und liefert nach langer Durststrecke wieder etwas Message, die sich um die ungewisse Zukunft und das bisherige Dasein Davids im Rapgame dreht.

David Battle legt auf diesem Mixtape einen recht ordentlichen Flow an den Tag, bietet dem Hörer allerdings neben wenigen Ausnahmen in den meisten Tracks das gleiche Thema: Battle, Battle, Battle. Dagegen ist im Grunde natürlich nichts einzuwenden, doch sucht der Rapfan vergeblich nach genialen Wortspielen, Vergleichen oder krassen Reimen, die guten Battlerap ausmachen. Ich vermisse hier innovative Punchlines und die nötige lyrische Tiefe, die nötig ist, um in der heutigen Zeit mal wieder guten Battlerap zu verbreiten. So bleiben am Ende meist flache Texte auf oft gut geflowten Tracks, also nichts was man nicht schon gehört hätte.

Bewertung: (2,5 von 5 Kronen)



Redakteur:
Jate B


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Redakteur:
Jate B

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